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Frankfurt/Main - Mit einer bunten Tafel hat die Occupy-Bewegung am Sonntag vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt das sechsmonatige Bestehen ihres Protest-Camps gefeiert. Rund 30 Menschen beteiligten sich nach Polizeiangaben daran. Die kapitalismuskritische Bewegung selbst sprach von 50 bis 60 Teilnehmern. Ein Ende des Lagers vor der EZB ist nicht in Sicht. Die Genehmigung der Mahnwache reicht bis zum 18. April, eine weitere ist wahrscheinlich.
Viele der weltweiten Camps der bankenkritischen Bewegung, die im September 2011 in New York entstand, sind inzwischen aufgelöst. In Deutschland gibt es außer in Frankfurt noch kleinere Protest-Lager in Hamburg vor der HSH-Nordbank, in Düsseldorf zwischen der Einkaufsmeile Königsallee und der Börse sowie in Münster am Rande der Altstadt. (APA, 15.4.2012)
Bei der Zwangsräumung in einem New Yorker Park 2011 waren Hunderte Bücher beschädigt und beschlagnahmt worden, jetzt fließt Geld
Mit einer Benefiz-Gala sammelte die Bewegung mehr als 250.000 Dollar. Das Geld soll etwa Arztrechnungen begleichen
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