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Auch die Atommeiler in Oi werden vorerst nicht ans Stromnetz angeschlossen.
Tokio - Das energiehungrige Japan muss ab Anfang Mai ohne Atomstrom auskommen. Ab 6. Mai werde "vorübergehend" keiner der 54 japanischen Atomreaktoren mehr am Netz sein, sagte Industrieminister Yukio Edano am Sonntag.
Tags zuvor soll der letzte, noch arbeitende Atomreaktor für Wartungsarbeiten vom Netz genommen werden. Er gehört zu einem Atomkraftwerk in Hokkaido.
Edano hatte am Freitag darauf hingewiesen, dass die Regierung in einigen Wochen zwei Atommeiler in Oi, nördlich von Osaka, wieder in Betrieb nehmen will. Allerdings ging der Gouverneur von Fukui nicht auf den Aufruf des Industrieministers ein, umgehend eine Genehmigung für die Inbetriebnahme zu erteilen.
Stromengpässe nach Fukushima befürchtet
Am 11. März 2011 waren nach einem Erdbeben der Stärke 9,0 riesige Tsunamiwellen über das Kraftwerk in Fukushima gegangen. Daraufhin fielen noch am selben Tag die Kühlsysteme der Anlage aus, was den schwersten Reaktorunfall seit der Atomkatastrophe von Tschernobyl auslöste.
Im Umkreis von 20 Kilometern um das Atomkraftwerk wurde eine Sperrzone eingerichtet, die rund 100.000 Menschen verlassen mussten. Die Atomkraft ist seit dem Unglück extrem umstritten. Andererseits befürchtet die Regierung Stromengpässe, vor allem durch den intensiven Betrieb von Klimaanlagen im Sommer. Die Umweltorganisation Greenpeace vertrat jedoch die Ansicht, es werde keine Engpässe geben, selbst wenn alle Atomkraftwerke abgeschaltet seien. (APA, 15.4.2012)
Nach neuer Pannenserie an Japans havarierter Atomanlage
Es ist das vierte Leck innerhalb weniger als einer Woche
Anlage läuft wieder - Ursache waren vermutlich Arbeiten an technischen Schutzmechanismen
7.400-fach mehr als erlaubt
Strompreise um 15 Prozent gestiegen - Premier verspricht "stabile Energieversorgung"
Störung in der Atomruine: Reaktoren stundenlang nicht gekühlt - Betreiber Tepco versucht zu entwarnen
Der Betreiber des Atomkraftwerks soll Untersuchung von Reaktorgebäude blockiert haben
Zwei Jahre nachdem ein Erdbeben, eine Tsunamiwelle und ein Reaktorunglück den Nordosten Japans verwüsteten, geht der Wiederaufbau nur schleppend voran
Gesetzlicher Grenzwert mehr als 2.500-fach überschritten
Gedenken an die fast 19.000 Todesopfer
Staat wendet mit Zahlung von 10 Mrd. Euro drohend Insolvenz ab
Minamisoma gehört zu den Orten, die am stärksten von der Katastrophe in Fukushima betroffen waren. Das Reaktorunglück hat die Stadt in Sperrzone und bewohnbares Gebiet geteilt. Nun spaltet das Geld des Atomkraftbetreibers Tepco die Bevölkerung
"Wir fordern die Verantwortlichen dringend auf, sich weiterhin zu bemühen und wirklich wirksame Schritte zu unternehmen"
Betreiber Tepco: Abbau eines Reaktors nur mit Robotern möglich
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GAU sei nicht alleine auf Erdbeben und Tsunami zurückzuführen
"Wenn alle Reaktoren abgeschaltet oder inaktiv bleiben, kann die japanische Gesellschaft nicht überleben"
Greenpeace entdeckt kurz vor dem Jahrestag des Atomunglücks stark erhöhte Strahlungswerte
Regierung unterstützt Reaktorbetreiber - Größter Energieversorger des Landes damit unter Staatskontrolle
"Endgültige Entscheidung" trotz großer Sorgen in der Bevölkerung getroffen - Nach Fukushima-Katastrophe waren alle AKW im Land abgeschaltet worden
SPAREN! nennt man das dann.
vlt.auch einmal etwas bessere gebäude bauen die weniger klimaanlage benötigen...
es wäre eigentlich ganz einfach.
kurioserweise kam auch deutschland recht gut ohne jene kraftwerke aus deren abschaltung angeblich das ganze netz zusammenbrechen hätte lassen....
-> alles nur ANGSTMACHE um diese zeitbomben weiterhin ticken zu lassen.
…sprechen von "sicherer Umgebung"?
http://blog.alexanderhiggins.com/2012/04/3... ma-127821/
Zum Verglich: In Deutschland gelten 10 Microsivert/h als Eingreifrichtwert für eine Umsiedlung der ansässigen Bevölkerung, wiewohl 0,1 mSv als "unbedenklich" angegeben werden.
Ein ungeborenes Kind darf bis zu seiner Geburt keine höhere Strahlendosis als 1 mSv erhalten.
http://tinyurl.com/cac3m92
Mann muss nur mehr alte Schweröl und Kohlekraftwerke betreiben. - Und bei Stromenpässen selbigen rationieren. Und der Klassiker unter unseren "Grün"-en: Strom(und jede andere Form der Energie) "muss" teurer werden.
Wäre ja gelacht wenn wir das mit der negativen Reallohn-Spirale der letzten Jahre Energiepreisgetrieben lustig fortsetzen könnten ;)
ich denke nicht...insofern vertretbar.
bei höherem preis setzt übrigens sehr wohl eine reduktion ein. nicht jeder wird dann die klima auf höchststufe laufen lassen oder nicht jeder unnütze geräte (licht!) stundenlang laufen lassen ohne es zu benötigen.
Wo man den ganzen Müll dann lagert, weiss zwar noch immer kein Mensch auf diesem Planeten, aber darüber brauchen wir uns ja den Kopf nicht zu zerbrechen, nicht wahr?
Dazu haben ja auch unsere Nachfolgegenerationen noch 250.000 Jahre Zeit.
dann was deutlich besseres zu tun:
Kurzfristig: bei Feinstaub und NOx der ach so tollen "alternativen" irgend wie überleben und langfristig trotz Globalem Klimagau "irgend wie" zu überleben.
Dabei lässt sich Müll sicher für 100.000ende Jahre sicher verwahren: http://de.wikipedia.org/wiki/Unte... fa-Neurode
Aber für den Herrn "Trevor Goodchild" seine Allmachtphantasien darf natürlich kein Opfer zu groß sein, oder?
Nein, es jubeln dann andere Leute (z.B. in Russland). Erst durch das Schmelzen der Polkappen werden die Rohstoffe dort zugänglich. Japan muss halt stärker das Gezeitenkraftwerknetz ausbauen, das heute nur 9% des japanischen Strombedarfs deckt. Da gibt es sicher ein Potenzial. Immerhin haben Atomkraftwerke in Japan bisher ein Drittel des Strombedarfs erzeugt.
Japan verfügt meines Wissens über kein einziges Gezeitenkraftwerk, von einem Netz ganz zu schweigen.
Kann es sein, dass du das mit der normalen Wasserkraft (Flüsse, Stauseen) verwechselt hast?
Deren Kapazität liegt nämlich tatsächlich in der genannten Größenordnung.
Die Daten der IEA zeigen zumindest für 2009 noch Null kWh aus Gezeitenkraft (Tide):
http://www.iea.org/stats/ele... RY_CODE=JP
Okay, I habe das von http://www.energieleben.at/atomstrom... ig-machen/ aber wahrscheinlich geht es um das Potenzial in nächster Zukunft. Es würde mich aber nicht wundern, wenn der Ausbau von Wellenkraftwerken jetzt tatsächlich forciert werden würde: http://www.japantimes.co.jp/text/nn20... 002a6.html , http://www.scotsman.com/the-scots... -1-2163974 und http://www.japantimes.co.jp/text/eo20... 326a1.html
Man wird sehen. Am ersten Juli tritt in Japan ein Erneuerbare-Energien-Gesetz in Kraft, das Einspeisevergütungen für Ökostrom festsetzt.
Bei entsprechender Höhe der Subvention kann man davon ausgehen, dass der "Ökostrom" um einiges zulegen wird.
Ob Wellenkraftwerke dabei eine bedeutende Rolle spielen werden, das bezweifle ich aber eher.
Sie tun ja so, als ob Atomkraft CO2 neutral wäre. Alleine der Uranabbau, der Transport, und die Entsorgung der Abfälle erzeugt enorme Mengen an CO2, darüber wird halt nur nicht gesprochen.
In D wird, falls ihnen das entgangen ist, massiv in CO2 neutrale erneuerbare Energien investiert. Natürlich muss man eine gewisse Übergangszeit mit alten fossilen Kraftwwerken rechnen, aber jedes neue Atomkraftwerk blockiert die Energiewende ca. 40 Jahre lang, und jedes alte ist ein Risikofaktor zum Quadrat.
Besser gscheit nachplappern, als irgendeinen Blödsinn behaupten.
http://www.energyagency.at/news/arti... tlich.html
wäre dann eine längere story, reportage, sicher auch interessant.
was fürs wochenende, aber hier reicht es mMn nur die nachricht zu überbringen.
wenn zu jeder nachricht eine 2seitigen hintergrundbericht mitlieferst ist die zeitung entweder 200 seiten dick, oder nicht tagesaktuell.
..und glauben, daß Japan langfristig ohne seine 54 Atomkraftwerke auskommen könnte, die bisher über 60 % des Energiebedarfs im Land gedeckt haben? Glaubt irgendjemand, daß die nur zum Spaß gebaut worden sind? Wie stellt man sich in der Gutmenschen-Alternativ-Energiesparer Welt eigentlich den Betrieb eines nationalen Zugnetzes, eines Stahlwerkes, eines produzierenden Elektronikunternehmens, etc. vor? Sollen die einfach alle zu Mittag - wenn die Energei alle ist - stehen bleiben?
ja die sind zum "spaß", eigentlich aus einer wirtschaftspolitische entscheidung heraus gebaut worden.
es war groß-highend technologie.
genauso gut hätten die vor 30-40 jahren sagen können.
wir japaner sind schlaue kerle, und machen uns bis 2000 energieimport unabhängig. die meisten techniken standen auch dazumal schon zur verfügung.
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