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Gelsenkirchen/München - Die vorzeitige Krönung erfolgte ausgerechnet beim Erzrivalen. Borussia Dortmund ist der zweite deutsche Fußball-Meistertitel in Folge nach einem 2:1 im Derby bei Schalke 04 praktisch nicht mehr zu nehmen. Verfolger Bayern München kam bei der Generalprobe für das Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid zu Hause gegen Mainz nicht über ein torloses Remis hinaus.
Bei acht Punkten Vorsprung auf den Rekordmeister müssen sich mittlerweile selbst die abergläubischen Dortmunder zum Titel gratulieren lassen. 25 Runden ist der BVB in dieser Saison bereits ungeschlagen - Ligarekord. "Ich kann mein Glück kaum fassen, dass ich als Trainer mit solch einer Mannschaft arbeiten darf", schwärmte Dortmund-Trainer Jürgen Klopp.
Fixierung gegen Gladbach angestrebt
Nächsten Samstag geht es zu Hause gegen den Vierten Borussia Mönchengladbach - dann soll die Schale endgültig in trockenen Tüchern sein, das eigene Stadion in ein Tollhaus verwandelt werden. Das war es schon vergangenen Mittwoch beim 1:0 im direkten Duell mit den Bayern gewesen. "Es war eine unfassbare Woche. Die Mannschaft hat alles aus sich herausgepresst", lobte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.
Die Bayern haben die Meisterschaft endgültig abgeschrieben, konzentrieren sich auf die Champions League und das Cup-Finale, in dem am 12. Mai in Berlin die Revanche an Dortmund gelingen soll. Vorerst aber zählt nur Real Madrid. "Diese Woche war enttäuschend", gestand Superstar Arjen Robben, der gegen Dortmund einen Elfmeter verschossen hatte. "Aber wir müssen weiter, es gibt noch zwei Pokale."
ÖFB-Teamspieler David Alaba absolvierte gegen Mainz als jüngster Bayern-Kicker aller Zeiten sein 50. Spiel für die Münchner, blieb aber zur Pause mit einer leichten Blessur vorsichtshalber in der Kabine. Im Heimspiel gegen Real soll der 19-Jährige aber auf jeden Fall spielen können. "Es sind alle fit", versicherte Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger. Lediglich die rekonvaleszenten Defensivspieler Daniel van Buyten und Breno fehlen gegen die Madrilenen. (APA, 15.4.2012)
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Warum wird eigentlich gerne so getan, als ob die Bayern-Mannschaft so viel älter wäre? Ribéry und Robben sind übrigens auch erst 29 bzw. 28 und man darf schon noch das ein oder andere Jahr in der Weltklasse erwarten.
Man ist auch in den nächsten Jahren mindestens so gut aufgestellt wie die Dortmunder und ich wüsste nicht, warum man Neid haben sollte.
der hoeness ist neidig auf dortmund. und dazu hat er auch grund. wenn die team und coach weiter zusammenhalten, ist das schon ernsthafte konkurrenz. immerhin sinds jetzt zwei Mal Meister geworden.
götze und kagava sind weltklasse und jung. dagegen werden die stars der bayern (robben und ribery) älter. und ohne die beiden läuft bei den bayern nicht viel zusammen. das hätte der hoeness bei angemessner selbstkritik schon sehen müssen.
glück auf dortmund, als neutraler zuseher ein genuss zuzusehen.
Ohne Zweifel eine der besten Leistungen über eine (bzw. sogar zwei) Spielzeiten und eine hochverdiente Meisterschaft für den BVB. Das muss man auch als Bayernfan einfach anerkennen.
Leider zeigen sich die Dortmunder aber immer wieder als extrem schlechte Gewinner, allen voran der Oberkevin Großkreutz, Subotic und mit Abstrichen Klopp. Möchte nicht wissen wie die sich verhalten wenn der Erfolg mal ausbleibt.
christiano in hochform
http://www.youtube.com/watch?v=7GCyWKGNhtI
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