Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Lissabon - Nach dem Militärputsch im westafrikanischen Guinea-Bissau müssen die noch im Lande befindlichen Mitglieder der gestürzten Regierung laut ihrem Außenminister um ihr Leben fürchten. Seine Kabinettskollegen befänden sich "in Lebensgefahr", sagte Außenminister Mamadou Djalo Pires am Samstag in Portugal. Sie seien in Gefahr, "weil die Verfolgung weitergeht".
In Guinea-Bissau hatten Soldaten am Donnerstagabend geputscht. Regierungschef Carlos Gomes Junior und Interimspräsident Raimundo Pereira wurden festgenommen. Die Militärs begründeten ihren Putsch damit, dass mit Angola ein "geheimes" Militärabkommen abgeschlossen worden sei. Sie haben inzwischen eine Regierung der nationalen Einheit gefordert und wollen mehrere Minister stellen. Dazu sollte es am Wochenende Gespräche mit Oppositionsvertretern geben.
Djalo Pires hatte sich zum Zeitpunkt des Putsches im Senegal befunden. Der Außenminister der bisherigen Regierung reiste dann nach Portugal, um an einem Treffen der Gemeinschaft der portugiesischsprachigen Länder teilzunehmen. (APA, 14.4.2012)
Parlamentspräsident Nhamadjo soll neuen Regierungschef suchen
Regierung wirft Portugal Beteiligung an Putschversuch mit sieben Toten vor
Anklage gegen Putschisten vor UN-Sicherheitsrat
Minister: Einheiten für Mali stehen ebenfalls bereit
Verhandlungen mit Juntaführer Indjai gescheitert
Putschisten wollen eine "politischen Lösung der Krise" - USA verlangen Wiedereinsetzung der Krise
Militärs nahmen Nominierung von Übergangspräsident zurück
Portugal entsendet nach Militärputsch Aufklärer - Gewaltfreier Weg aus Krise gesucht
Regierungschef Gomes Junior offenbar von Militärs verschleppt - Umsturz vor Präsidentenstichwahl
Bewerber beklagen Betrugsfälle bei Urnengang vom Sonntag
Malam Bacai Sanha im Jänner gestorben - Neun Kandidaten - Massive Sicherheitsvorkehrungen
Soldaten ermordeten Präsident João Nino Vieira, um sich für den Tod ihres Generalstabschefs zu rächen
64-Jähriger lag schon länger im Koma
Regierungssitz gestürmt - Diplomat: Es sieht wie ein Putsch aus
Einstiger Hoffnungsträger gehört heute zu den ärmsten Ländern der Welt
Konkurrent Kumba Iala räumt Niederlage ein - Wahlbeobachter sprechen von fairen Wahlen
Drogenhandel, Armut und Rivalitäten in der Armee bestimmen die Politik - Der Militärputsch könnte sich zum Bürgerkrieg auswachsen
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.