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Cartagena - Wegen eines mutmaßlichen Sex-Skandals sind mehrere Leibwächter von US-Präsident Barack Obama vom Amerika-Gipfel in Cartagena abgezogen worden. Es habe "Vorwürfe eines Fehlverhaltens" gegen die Mitarbeiter im Vorfeld der Reise Obamas zu dem Gipfel in der kolumbianischen Küstenstadt gegeben, erklärte Edwin Donovan vom Secret Service am Freitag (Ortszeit). Die Mitarbeiter seien von ihrer Aufgabe entbunden worden, in die USA zurückgekehrt und durch andere Beamte ersetzt worden. Auf Obamas Sicherheit habe dies keinerlei Einfluss. Der Secret Service ist vor allem dafür verantwortlich.
Vorwürfe
Donovan äußerte sich nicht zu den Vorwürfen, der "Washington Post" zufolge soll aber mindestens einer der Leibwächter in Cartagena Umgang mit Prostituierten gehabt haben. Die Zeitung berief sich auf Jon Adler von der Vereinigung der US-Bundespolizisten. Donovan vom Secret Service erklärte lediglich, die Behörde nehme die Vorwürfe des "Fehlverhaltens" sehr ernst. Der Fall sei der zuständigen Abteilung im Justizministerium weitergeleitet worden.
Die "Washington Post" verwies darauf, dass es zuletzt mehrfach Vorfälle mit Obamas Sicherheitsbeamten gab: So sei ein Agent nach einem Vorfall vor dem APEC-Gipfel im November auf Hawaii wegen Totschlags angeklagt worden; ein weiterer Beamter sei bei einem Einsatz zur Vorbereitung eines Besuchs von Obama im US-Bundesstaat Iowa im August der Trunkenheit am Steuer beschuldigt worden. (APA, 14.4.2012)
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Ist das nicht völlig wurscht, von wem der angestellt ist? Das ist ja so, als ob die ÖBB schuld ist, wenn ein ÖBBler mordet.
"Umgang mit Prostituierten" ist doch völlig...naja, normaler alltäglicher Teil unserer Welt, sonst gäbs ned so viele. Skandalös ist das gar nicht. Skandalös ist eher, wie Prostitution für die Mädels in den meisten Teilen der Welt inkluive unserem abläuft, wozu sie in welchem Alter gezwungen werden und so.
Nicht, dass auch die Leibwächter eines Präsidenten das nutzen.
Wenn nicht nur die Politikerleibwächter, sondern auch die Politiker und Religionsverrückten selbst etwas mehr f***** würden, von mir aus bezahlt, aber immer EINVERNEHMLICH (yes, I'm looking at you, DSK...), wäre die Welt vielleicht ein weniger gewalttätiger Ort.
Dass die Amerikaner das so sehen, überrascht micht nicht, aber warum läuft das in einer österreichischen Zeitung auch unter dem Titel "Skandal".
Wenn jemand zu einer Prostituierten geht, ist das von mir aus unmoralisch, peinlich und ev. gegenüber einem Partner unverantwortlich; aber ein "Skandal", der auf der anderen Seite der Welt noch Schlagzeilen macht, ist es wohl nicht.
'
Wäre der STANDARD wirklich noch die Qualitätszeitung, die er zu sein vorgibt, hätte er aus dieser Meldung einen Kommentar über die gesellschaftlichen und politischen Werte iun den USA verfasst.
Aber so blieb diese Aufgabe wieder einmal dem Forum...
dass der Präsident wegen dieses Skandals die Wahlen verlieren wird, und nicht, weil er immer noch K, rieg im Nahen Osten führt, wo täglich Menschen sterben, oder weil er das völkerrechtlich zu unrecht bestehende Gefangenenlager in Gu anta,namo nicht aufgelöst hat und die 9/11 Untersuchung, die die Scientific Community verlangt, nicht veranlaßt.
Fronseite Standard, seit 10 Stunden
"eine Person ist in einen Sexskandal verwickelt"
Mayers Eurorkritik: Buntes Bild irgendwo
Leidige Grass Diskussion: bis zum letzten ausgelutscht
Dauerthema Syrien ohne bestätigte Fakten: Verkauft sich, wird fortgeführt
Und dies in jenem Medium, dem man in Österreich (mit der Presse) die größte Bandbreite unter den "Gebildeten" zugesteht.
Könnte mit der Erfüllung des vorgeschriebenen Kulturinhalts des ORF/Ö3/etc. konkurrieren.
Warum das Ganze überhaupt eine Geschichte wert ist, sieht man an der Überschrift.
Das sind ja keine persönlichen Mitarbeiter von Obama, sondern Mitarbeiter einer Behörde die zum Präsidentenschutz abgestellt wurden. In den USA aber vielleicht ein Aufhänger um auch ein wenig Schmutz auf den Präsidenten zu werfen.
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