"Unendlich Urlaubstage" bei Netflix: Warum es funktioniert

Zsolt Wilhelm, 14. April 2012, 12:05

Mitbegründer erklärt, wieso das Work-Life-Balance-Modell aufgeht

Mitarbeiter des Video-Streaming-Anbieters Netflix dürfen so oft auf Urlaub gehen, wie sie möchten. Und das ohne dafür die umständlichen Mühlen der Unternehmensverwaltung in Gang setzen zu müssen. In einem Interview mit Bloomberg erklärt Reed Hastings, Mitbegründer des US-Unternehmens, weshalb dieses liberale Modell die Firma nicht nur zu einem Traumarbeitgeber macht, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht funktioniert. 

Zauberwort: Eigenverantwortung

Der Schlüssel zum Erfolg sei Netflix' "freedom and responsibility"-Kultur. Solange Angestellte verantwortlich handeln und ihre Ziele erfüllen, sollen sie auch die Freiheit haben, sich ihre Zeit selbstständig einzuteilen. Das Konzept gehe auf, so Hastings, da dem Arbeitnehmer dadurch gleichzeitig kreativer Freiraum und mehr Eigenverantwortung übertragen werden. Aus Sicht des Arbeitgeber erziele dies zudem den positiven Effekt, dass wertvolle Zeit, die ansonsten für Bürokratie aufgewendet wird, für den eigentlichen Job eingesetzt werden kann.

Perfektion ist nicht der Schlüssel

Um seinen Mitarbeitern ein gutes Vorbild zu sein, nehme sich Hastings selbst regelmäßig Urlaub und pflege so gut es ginge seine "Work-Life Balance". "Mein erstes Unternehmen, Pure Software, war in den ersten Jahren aufregend und innovativ und in den letzten Jahren vor der Übernahme war es schmerzvoll und bürokratisch.", erzählt Hastings. "Das Problem war, dass wir versucht haben, alles zu systematisieren und perfekte Prozesse aufzusetzen. Wir dachten, das wäre eine gute Sache, doch es tötete alle Freiheiten und das Verantwortungsgefühl."

Hilfreich in schweren Zeiten

Nach der Übernahme seiner ersten Firma habe Hastings über diese Probleme reflektiert. Eine bessere Balance im Arbeitsleben helfe, in harten, sehr stressigen Zeiten nicht ins Burnout zu verfallen. Netflix ist dabei ein extremes Beispiel, aber nicht der einzige Arbeitgeber, der die Vorteile einer freieren Zeiteinteilung erkannt hat. IBM ist etwa seit Jahren bekannt für seine flexiblen Arbeitszeiten. Mitarbeiter können sich einzelne Tage kurzfristig freinehmen. In der IT-Welt arbeiten derzeit viele innovative Firmen an neuen Arbeitszeitmodellen - in der klar eigennützigen Hoffnung, motiviertere und dadurch bessere Angestellte zu gewinnen. (zw, derStandard.at, 14.4.2012)

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Verwundert mich nicht dass das funktioniert. Schliesslich ist ist Eigenverantwortung einer der größten Motivatoren in unserem Leben.

Gutes Video dazu: http://www.youtube.com/watch?v=u6XAPnuFjJc

gut, das weiß man nicht erst seit herzberg - die üblichen verhinderer einer breiten einführung von unternehmensstrukturen die selbstmotivation fördern sind machtstreben und gier die wiederum in einen kontrollwahn führen.

hmm

hat meine firma auch. ist für die eu mitarbeiter wurscht weil die gesetzlichen rahmenbedingungen viel straffer und der urlaubsanspruch eh sehr hoch ist.

für die amis bei uns ist es zwar heoretisch besser, weil sie plötzlich theoretisch mehr als 2-3 wochen urlaub im jahr machen können, aber wirklich trauen tut sich keiner.

der hauptnutzen ist für die firma, weil ein haufen bürokratischer overhead wegfällt. keine ahnung allerdings, wie die die urlaubsrückstellungen kalkulieren...

In AT sind Uraubsaufzeichnungen durch die Firma vorgeschrieben.

Interessant wäre

wieviele Tage Urlaub die wirklich haben, im Durchschnitt oder so. Denn je nach Termindruck könnten das bei diesem Modell auch null sein...

14 Tage.

Sehr interessant dabei ist..

...daß die österreichische Gesetzeslage eine echte Vertrauensarbeitszeit nicht zulässt - dieses Beispiel ließe sich ja nur ohne Zeitaufzeichnung umsetzen, und hier liegt die Beweislast beim Arbeitgeber - hohes Rechtsrisiko! Es gibt einige Unternehmen, die das machen würden, aber leider nicht das rechtliche Umfeld dafür...

Warum? Sie können die Leute ja aufzeichnen lassen.

Die Frage ist, wie Sie damit umgehen wenn dann tatsächlich jemand sagt "morgen komm ich nicht, weil ich hab alles erledigt".

Äh nein...

Die Arbeitgeber sind das Problem. Bei einem All-In Vertrag darf es ja eigentlich keine Arbeitsaufzeichnungen geben, nur das muss vorher vertraglich festgelegt werden und den meisten Arbeitgebern fehlt dafür einfach das Vertrauen zu den Mitarbeitern.

"Bei einem All-In Vertrag darf es ja eigentlich keine Arbeitsaufzeichnungen geben"

Ausser bei leitenden Angestellten muss es Arbeitszeitaufzeichnungen geben - das verlangt der Gesetzgeber - wegen der Ruhezeiten, der 10h am Tag, etc.

Pauschal heisst ja nur, dass sie mehr oder weniger arbeiten können, und das nicht extra berücksichtigt wird.

Und worin liegt das Problem mit der Aufzeichnung?

Frag ich mich auch...

Fleissiger Arbeiter

der nie urlaub macht und er wird zum Richtwert... true story

Unwahrscheinlich - Leute die nie Urlaub machen werden irgendwann weniger leistungsfähig, und ab dann geht's bergab.

Und was ist mit der Diskriminierung des Chronotyp B?

Und wann gibt es netflix endlich bei uns?

Was aus dem Artikel irgendwie nicht hervorgeht...

... Ist der “Urlaub unlimited“ bezahlt, oder unbezahlt?

Das interessiert mich sehr!

Der Urlaub wird nicht bezahlt, sondern eine erbrachte Leistung. Wenn man dafür 4 Wochen Zeit hätte und nach 2 fertig ist, kann man eben 2 Wochen Urlaub machen, oder das nächste Projekt angehen, um mehr zu verdienen - je nach persönlicher Priorität.

Wo so ein System scheitert, sind Manager, die Ziel- und Zeitvorgaben so definieren, dass diese kaum realistisch sind.

Sinnvoll wäre daher ein Modell, das Mindeststandards verpflichtend vorschreibt ( für die Ausbeuter unter den Arbeitgebern) aber den besseren Arbeitgebern und ihren Mitarbeitern die Freiheit flexibler Modelle erlaubt.

Grundsätzlich gefällt mir aber das Modell, Leistung so gut zu bezahlen, dass man sich Urlaub unbezahlt leisten kann.

Soweit ich weiß, ist das bezahlter Urlaub - es geht darum, dass die Arbeit termingerecht fertig wird. Da wird Netflix keine Ausnahme sein.

Dann ist es eine Farce...

...weil viel Urlaub in "höheren" Positionen dann heißt, daß ich: "keine Ideen für weitere Projekte habe", "meine Vertriebsziele nicht ambitioniert setze" etc.. Oder einfach, daß ich eh nicht auf Urlaub gehen kann, weil ich mit Arbeit zugedeckt bin.

Oder gut Prioritäten setzen, Zeit gut managen - und auch den Mut haben, mal weg zu sein.

Der Hauptverhinderungsgrund von Urlaub ist Angst, nicht die Notwendigkeit immer da zu sein.

Ich kann mich gut an meine Konzernzeiten erinnern, wo alle gesagt haben "Du kannst nicht 4 Wochen auf Urlaub gehen, sonst kommen's drauf dass sie Dich nicht brauchen". ;-)

Also, wenn für ein Projekt ein Ziel festgesetzt wird und ich 2 x 60 Std. statt der je 40 Std.arbeite, hätte ich dann 40 Stunden = 1 Woche mehr Freizeit.
So denke ich, ist das gemeint.

Ja - wobei es nicht um die Stunden geth, sondern um die Frage "erreichen Sie ihre Ziele, wenn Sie auf Urlaub gehen?"

DAs Mittel der Wahl: Mit Arbeit zuschütten und damit die "Eigenverantwortung" einfordern. Das bedeutet: Urlaub kannst du dir aufmalen...

Hm, klingt ganz interessant. Ein bisserl hängt die Sache halt auch davon ab wie die Arbeit überhaupt planbar ist.
Wenn man viel Austausch mit anderen braucht - egal ob Kunde oder eigene Kollegen - könnte ich mir vorstellen, dass es gscheid lästig sein kann, wenn Ansprechpersonen einfach häufiger als sonst nicht da sind. Man kann in der Praxis ja bei weitem nicht alles planen.
Man weiß ja beispielsweise überhaupt nicht, wann Kunden sich rühren, wann irgendwo Probleme/Fehler auftreten an deren Lösung man mitwirken muß, etc.

Aber für bestimmte Berufe geht es ja vielleichz.

das ganze hängt nicht nur ein bisserl von der Tätigkeit ab. Auf der gesamten Sachbearbeiterebene ist so ein System für die Mitarbeiter ein Nachteil. Besonders dann wen in einer Abteilung einige Karriere machen wollen und andere versuchen Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen. Schon jetzt bleiben viele länger auch wenns nicht notwendig ist um zu zeigen das sie anwesend sind und so eine hohe Leistung bringen. Bei projektorientierten Tätigkeiten ist das sicher toll. Im Rechnungswesen, Controlling, Einkauf, Personal usw. würde es zumindest bei größeren Unternehmen in Ö vermutlich vermehrt zu Konflikten führen.

Was bringen "unendlich Urlaubstage", wenn man sie nicht konsumiert?

Habe auch in so einem Schmähkonzern gearbeitet. Das erste was man hörte war, "Wer weniger als 150% leistet, der fliegt sofort raus ...".

Um zu wissen was Freiheit ist, gab es eine ca. 200-seitige "Mission" die besagte, dass man sein Leben NUR auf den Konzern auszurichten hätte. Verzicht auf Statussymbole (auch privat) usw.

Zu Weihnachten vor laufener Videocamera brüllen müssen "WE LOVE THIS COMPANY, WE LOVE THIS COMPANY ..."

Uraubsaufzeichnungen müssen in AT trotzdem geführt werden und wenn diese fehlen, dann holen sich die Mitabeiter beim Austritt aus der Firma für den ganzen nicht aufgezeichneten Urlaub nochmals die Urlaubsabfindung.

Ist schon länger her und war schon damals nichts neues. Wenigstens war die Bezahlung fürstlich.

Naja, um welches Unternehmen handelt es sich? Würd gern wissen, wo ich mir eine Bewerbung sparen kann.

na ja angelsächsische Unkultur eben,

wird ja zum Mass aller Dinge hochstilisiert.

Wurscht, Ami-Land ist abgebrannt. Der Dollar segnet bald das zeitliche. 200-Jahre amerikanisches Imperium wird daher bald Geschichte sein.

Gute Story, gibt's in Österreich auch

Ich hatte in meinem Berufsleben 2x (auch aktuell) das Glück, für Firmen mit ähnlichen Bedingungen zu arbeiten. Mit freier Arbeitszeit ohne Kernzeit, eigenverantwortlichen Mitarbeitern in sehr wenigen Hierarchie-Ebenen und fast keinen Dienstanweisungen.
Schwierig dabei sind nur zwei Effekte:
Burn-out: Wir schauen strikt darauf, dass sich niemand selbst überlastet. Das gelingt leider nicht immer.
Minderleistung wird von den Kollegen erkannt und nicht unter den Teppich gekehrt. Dabei braucht's Führung, damit es zu keinen sozialen Ausgrenzungen kommt.
Auf der positiven Seite stehen motivierte und zufriedene MA (glaubt man in Ö garnicht), denen kein Aspekt der Firma egal ist und die sich demnach überall einmischen. Dafür muss man offen sein.

Aufpassen,

die gierigen Neoliberalisten ziehen ihnen das letzte Hemd aus.

Unterm Strich gibts immer nur Nachteile für den Arbeitnehmer. War früher nicht so.

Aber seit denn 90 Jahren hat sich diese UnKultur wie ein Virus ausgebreitet. Natürlich mit immer weniger Gehalt.

Die Materie ist doch etwas facettenreicher...

...als hier in dem Interviewexzerpt dargestellt.

Weiß nicht ob das hier schon jemand gepostet hat:

Netflix Culture: Freedom & Responsibility

http://www.slideshare.net/reed2001/... re-1798664

mit den Jungen kann mans ja machen,

die Innovation erschließt sich mir nicht. In den 70-Jahren wo ich zum arbeiten begonnen habe, hat es das auch schon gegeben. Wenn man frei brauchte gern, im Gegenzug gab es dann auch mal einen Sonntag in der Firma, war immer so.
Weil die Arbeitsbelastung überschaubar war und genügend Personal vorhanden.

Da ist sie jetzt nicht mehr so, darum werden wohlerworbene Rechte neu erfunden und dafür im Gegenzug die Arbeitsbelastung erhöht. Ziel ist es den Mitarbeiter 24/7 an den Betrieb zu binden.

Also

wenn man Selbstbefriedigung endlich aus dem Schmuddeleck holen könnte, wäre ein zufriedenstellender Arbeitsplatz auch schnell zu realisieren.

na wenn das reicht um dich als arbeitnehmer glücklich zu machen...

bin kein Arbeitnehmer.

IBM: Mitarbeiter können sich kurzfristig

einzelne Tage freinehmen...
Wow, revolutionär!!

HeHe

Dacht ich mir auch. Is in meinem Betrieb ganz normal fg

Auf der anderen seite

kenne ich viele die schon froh und glücklich wären wenn sie endlich ihre 170 Überstunden als zeitausgleich abbauen könnten bzw. den Resturlaub aus 2010.

Kommt natürlich aufn Betrieb an, aber: konsumieren, konsumieren und nochmal konsumieren.

Wie kommen andere Kollegen dazu den Urlaub zu konsumieren bzw. in ZA zu gehen während andere einen riesen Haufen an Überstunden anhäufen?

Ich weiß, stell mir das einfacher vor als es is, besonders wenns um einen Großbetrieb gehen sollte. Aber irgendwann is der Bogen überspannt und der AG hat schlichtweg Pech gehabt.

Deswegen vermeide ich auch Großkonzerne. Da gehts zeitweis zu wie in Sekten ~brrrr~

Puhh ich wär froh wenn ich mal meine 40 minusstunden weg hätte..

Einfach mal ne Woche einschieben

so schlecht

finde ich es nicht.
wers übertreibt hat genau 10 minuten seine sachen zu packen.
ohne kündigungsfristen, betriebsräte und arbeitsgerichte glaube ich gerne das dieses modell schnell funktioniert.
auf dauer schaffen sie sich nachhaltig personal das tatsächlich eigenverantwortlich FÜR die firma arbeitet.
der rest fliegt raus. (punkt)

teil 2

für die firma arbeiten .. keine ahnung .. ja mags geben, aber ich glaub, dass viele einfach nicht das potential sehen, wenns einfach mal drüber nachdenken was für vorteile IHNEN SELBST dieses 'für die firma' arbeiten bringt.

meine work-life balance ist in ordnung. burnout was ist das?? ich bin in der arbeit - klar nicht immer - aber oft gut gelaunt. komme idR gut gelaunt nach hause. genieße durchs vertrauen der chefs in mich viele freiheiten.

wenn ich ungenau arbeite, rumtrödel bringt das in der arbeit probleme. probleme nerven. weils in der arbeit nicht gut läuft nervt mich das auch in der freizeit. bin dann in der arbeit schlecht gelaunt und nehm das mit nach hause.

das bringt mir persönlich genau welchen vorteil?

Das hört sich jetzt nicht unbedingt nach Erfüllung, sondern nach Optimierung in Sachen Konfliktvermeidung an.
Die beiden Dinge können sich sicher überschneiden, aber so wie Sie das schildern wirkt es ein bißchen neurotisch (nicht bös gemeint).

zwischen FÜR DIE FIRMA und FÜR MICH gibt es viele überschneidungen.

ich find die persönliche einstellung zur arbeit ist entscheidend. arbeiten muss ich sowieso und früher heim darf ich nicht, also drück ich die zeit so gemütlich rum wie es mir möglich ist. im klartext:

mir wird schnell langweilig - dann vergeht die zeit nicht - also arbeite ich ständig an irgendwas rum. fehler bedeuten mehraufwand, also arbeite ich fehlerfrei. stress nervt, also arbeite ich effizient.

unsinnige vorschriften oder arbeitsvorgänge kritisiere ich und versuch sie zu verbessern - macht mir das leben leichter. im austausch für überstundenbereitschaft fordere ich urlaub wann immer ich ihn haben will (konzerte usw) -> work-life-balance+++

ich arbeite für mich. zufällig auch für die firma. die chefs lieben mich. bin zufrieden.

Wir sind zwar ein kleiner Betrieb,

aber es funktioniert sehr gut. Die Mitarbeiter sind regulär für 38 Stunden angestellt und wenn wer frei braucht, dann bekommt sie oder er frei. Oft werden da dann nur halbe Tage genommen.
Es funktioniert ganz wunderbar. Ich denke, vielen kleineren Betrieben kann so ein Modell helfen. Die Mitarbeiter sind motivierter und verantwortungsvoller und vorallem bleibt eine Personalabteilung überflüssig.

Interessanterweise weden im 3 Jahresschnitt bei 5 MA nur 1,5 Tage mehr Freizeit konsumiert, als gesetzlich vorgesehen, was allerdings durch großteils fehlenden Krankenstände mehr als wett gemacht wird.

Die 1,5 Tage Unterschied zeigen allerdings, dass es mehr Außendarstellung und es im Grunde ehrlicher wäre einfach den gesetzlichen vorgesehenen Urlaub anzugeben.

Flexible Arbeitszeiten hingegen sind wirklich ein Argument für einen Betrieb.

Naja, ich bezweifle, dass das Modell gegen Burnout hilft. Denn gerade die Burnout-gefährdeten Mitarbeiter werden da eher noch weniger Urlaub nehmen als ohnehin schon.

Das sollte bei uns im Prinzip auch gehen. (Die Betriebsräte und Gewerkschaften werden halt dagegen sein.) Die Mitarbeiter in der Firma sind dann nicht mehr Angestellte, sondern selbständig und bekommen durchwegs Werkverträge oder freie Dienstverträge, und leisten ihre Arbeit mit der von der Firma zur Verfügung gestellten Infrastruktur in freier Zeiteinteilung.

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