Ein Doppelangebot für den Nahen Osten

Kommentar der anderen | Thomas Friedman, 13. April 2012, 18:58

Der inhaftierte palästinensische Anführer Marwan Barghuti rief sein Volk zum gewaltfreien Widerstand gegen Israel auf - Zwei Meinungen, warum diese Logik zur Aufsprengung starrer Oppositionen führen könnte

Heute passiert so viel im Nahen Osten, dass es unmöglich ist, das alles aus einer einzigen Position heraus zu begreifen. Also gibt es hier zwei zum Preis von einer.

Meinung eins: Die israelische Tageszeitung Haaretz berichtete vergangene Woche, dass der inhaftierte palästinensische Anführer Marwan Barghuti "ein ungewöhnliches Statement aus seiner Zelle abgegeben hatte. Er rief sein Volk zu einem Volksaufstand gegen Israel auf, dazu, die Verhandlungen einzustellen, die Sicherheitsmaßnahmen nicht mehr zu koordinieren und Israel zu boykottieren. Barghuti empfahl seinem Volk, die gewaltfreie Opposition. Barghuti sei, wie Haaretz es ausdrückte, "der authentischste aller Anführer, den die Fatah hervorgebracht hat, und er könne sein Volk zu einem Abkommen führen. (...) Wenn Israel ein Abkommen mit den Palästinensern wollte, hätte man ihn jetzt freigelassen".

Ich lernte Barghuti kennen, bevor er wegen Mordes an Israelis zu fünfmal lebenslang verurteilt wurde. Sein Aufruf zum gewaltfreien Widerstand ist bemerkenswert und der jüngste in einer Serie von Aufrufen an und von Palästinensern - aus allen Ecken kommend -, um ihren eigenen "Arabischen Frühling" einzuleiten, "das alles möge jedoch ohne Gewalt ablaufen, mit zivilem Ungehorsam oder durch Boykott von Israel, israelischen Siedlungen oder israelischen Produkten".

Detaillierter Plan vonnöten

Selbstverständlich kann ich die Wirksamkeit des gewaltlosen Widerstands der Palästinenser ge genüber der israelischen Besatzung in der Westbank sehen - unter einer Bedingung: Sie begleiten jegliche Boykotte, Sitz- oder Hungerstreiks mit einem detaillierten Plan für ein endgültiges Zwei-Staaten-Abkommen, wie sie es anstreben. Der bloße Aufruf, "die Besetzung zu beenden" wird es wohl nicht tun.

Die Palästinenser müssen jeden Boykott, Hungerstreik oder Stein, der auf Israel geworfen wird, mit einem Plan unterlegen, der beschreibt, wie sie um des Friedens willen akzeptieren, 95 Prozent der Westbank sowie die gesamte arabische Umgebung Ostjerusalems zurückzubekommen und wie sie die fehlenden fünf Prozent gegen Land innerhalb der Grenzen Israels vor 1967 tauschen. Ein derartiges Arrangement würde es etwa 75 Prozent der jüdischen Siedler ermöglichen, in der Westbank zu bleiben, während die Palästinenser immer noch 100 Prozent ihres Landes zurückbekämen. (siehe Beispiele unter "the Geneva Parameters" oder David Makovsky unter http://washington institute.org/pubPDFs/StrategicRe port06.pdf)

Wenn Palästinenser einerseits gewaltlosen zivilen Ungehorsam in der Westbank üben und auf der anderen Seite einen Plan in der Hand haben, wie eine vernünftige Zwei-Staaten-Lösung aussehen soll, greifen sie zur einzig möglichen Vorgehensweise, die die israelische Besetzung beenden kann: die Israelis in ihrer moralischen Haltung zu verunsichern, ihnen jedoch strategisch Sicherheit zu geben.

Das eiserne Gesetz dieses Friedensprozesses lautet: Wer auch immer die schweigende Mehrheit der Israelis moralisch in Bezug auf die Besetzung unsicher macht, ihnen aber in Israel strategisch Sicherheit bietet, wird gewinnen.

Nachdem Anwar Sadat nach Jerusalem geflogen war, wussten die Israelis, dass es, moralisch betrachtet, keinen Grund mehr gab, am Sinai weiter festzuhalten; strategisch betrachtet, war es auch nicht mehr länger notwendig. Die erste Intifada, die sich vor allem aufs Steinewerfen konzentrierte, brachte den Palästinensern Oslo. Die zweite Intifada, in deren Mittelpunkt Selbstmordattentate in den Restaurants von Tel Aviv standen, hat ihnen die Mauer rund um die Westbank eingebracht; die Israelis fühlten sich, strategisch betrachtet, ausreichend verunsichert und gleichzeitig moralisch be stätigt, um alle Palästinenser in ein riesiges Gefängnis zu sperren. Heute hinterlässt nichts bei den Israelis mehr strategische Verunsicherung und moralische Sicherheit als das verrückte Beschießen Israels von Gaza aus, selbst nachdem sich Israel einseitig zurückgezogen hatte.

Werden sie uns überraschen?

Kontinuierlicher, Unruhe stiftender ziviler Ungehorsam in der Westbank, in Verbindung mit ei nem Plan für einen Deal, den die meisten Israelis eingehen würden, ist genau dazu angetan, den moralischen Standpunkt Israels zu erschüttern, aber strategische Sicherheit zu bieten und so das israelische Friedenslager wieder zu beleben. Es ist auch die einzige palästinensische Vorgehensweise, die Premierminister Bibi Netan jahu fürchtet, aber welche die Palästinenser nie einsetzen würden, wie er überzeugt ist. Es sei nicht deren Kultur, meint er. Werden sie ihn überraschen?

Meinung zwei: Eines der abgedroschensten Klischees über den Nahen Osten heutzutage ist, dass der Arabische Frühling, gerade weil er sich nicht um den israelisch-palästinensischen Konflikt drehte, gezeigt habe, dass dieser eben nicht wirklich so wichtig war. Der Fokus sollte vielmehr die ganze Zeit auf dem Iran liegen. Tatsache ist jedoch, dass der Arabische Frühling ein israelisch-palästinensisches Friedensabkommen notwendiger denn je gemacht hat - aus zwei Gründen: Erstens ist jetzt klar, dass arabische Autokratien durch islamistisch-populistische Parteien ersetzt werden. Und speziell in Ägypten ist es bereits offensichtlich, dass der Dreh- und Angelpunkt der Wahlen das Friedensabkommen mit Israel sein wird. In diesem Zusammenhang wird es, wenn die Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis in der Westbank ausbricht, keinen Schutzwall geben - eine Rolle, die früher Hosni Mubarak übernommen hatte -, damit die Flammen nicht auf die Straßen von Ägypten übergreifen.

Überdies hatten Israelis und Palästinenser angesichts des Aufschwungs der Islamisten in Tunesien, Libyen, Ägypten und Syrien niemals einen größeren Anreiz, ein alternatives Modell in der Westbank zu schaffen - eine Art Singapur sozusagen -, um zu zeigen, dass sie beide gemeinsam einen palästinensischen Staat aus der Taufe heben können, wo arabische Muslime und Christen, Männer und Frauen, in einer weltlichen Gesellschaftsordnung gedeihlich zusammenleben, bei allem Respekt für die Religionen, einem freien Markt, in aller Demokratie und in enger Nachbarschaft zu einem jüdischen Staat. Dergestalt zeigt sich palästinensisches Führungsverhalten, bei dem Israel nur hoffen kann Partner zu sein.

Ein Grund dafür, weshalb die arabische Welt stagniert, während Asien abhebt, ist, dass es an einem guten Vorbild in der Region mangelt, dem man folgen könnte - auf die Art und Weise, wie Taiwan Japan gefolgt ist oder Hongkong. Die Entwicklung eines solchen Modells - das täglich im Kontrast zum islamistischen Modell in Gaza oder in welcher Gegend auch immer zu sehen ist - wäre eine riesige, langfristige Aufgabe für Israel und würde helfen, die Welt rundherum mitzuformen. (Thomas Friedman, DER STANDARD, 14.4.2012)

Autor

Thomas Friedman ist Nahostexperte und Starkolumnist der "New York Times". © NYT,  Übersetzung: Luzia Schrampf

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wieso eigentlich sollen die palästinenser in der pflicht stehen,

einen plan vorzulegen, der die zerstückelung der westbank in lebensunfähige bantustans zementiert?

denn nichts anderes wäre jeder plan, der den siedlern das verbleiben ermöglicht. man denke allein an nur den siedlern und israelischen soldaten vorbehaltenen apartheidstraßen, die das land durchschneiden und den palästinensern eine freie bewegung unmöglich machen

hier mit prozentzahlen zu operieren, ohne sich zu vergegenwärtigen, was das in der praxis bedeutet, ist unredlich

Von einem rechtsstaatlichen Verfahren kann ja eigentlich keine Rede sein

http://www.ipu.org/hr-e/174/report.htm

naja - laut conclusio wirft der autor den isr ua vor, dass

- der staatsanwalt den angeklagten des terrorismus bezichtigt

- das verfahren öffentlich ist

- die federation for human rights nicht rein darf (als einzige anscheinend, siehe vorpunkt)

- ein minister eine harte strafe fordert

- eine ausländische anwältin bei der einreise befragt wurde (was allen ausländern passiert)

er bringt auch schwerwiegendere punkte - aber wenn jemand so argumentiert ist seine neutralität (und damit die validität der anderen punkte) mehr als fraglich.

Ja, er bringt auch schwerwiegendere Punkte...

- Vorverurteilung durch Richterin und Staatsanwalt
- Politischer Druck
- Verletzung der Angeklagtenrechte
- Folter
- Erzwungene und später widerrufene Geständnisse als Beweise
- Bruch der Genfer Konventionen

Ich weiss nicht was erschreckender ist: Ihre perfide Immunisierungsstrategie, einzelne Punkte dermaßen aus dem Zusammenhang zu reissen (z. B. öffentliches Verfahren im Gegensatz zum israelischen Standard der Militärverfahren als ein Beleg von vielen für die politische Inszenierung des Verfahrens) um damit den Berichtenden direkt zu diffamieren oder Ihr Unvermögen zu begreifen, dass selbst die Hälfte der von Ihnen dekontextualisierten Argumente immer noch rechtsstaatlich problematisch sind.

überhaupt interessant, dass jemand sie sie von "perfide" spricht, denn mit quelle nehmen sie es nicht immer genau.

und wirklich erschreckend ist, dass sie einen krieg, bei dem 1% der angegriffenen bevölkerung umgebracht werden, als "humanitäre intervention bezeichnen.

http://derstandard.at/plink/131... 5/23377627

Ist das schon der nächste Versuch, durch Diffamierungen einer inhaltlichen Auseinandersetzung zu entgehen? Elegant, wie Sie das weiterhin vermeiden.

Und gut, dass es Prozentzahlen gibt, das wirkt dann wenigstens spektakulär. Sonst müssten wir uns glatt mit den absoluten Verhältnissen auseinandersetzen und dann schaut es schon ganz anders aus.

1) "entgehen"? sie "übersehen" meine argumentation hier: http://derstandard.at/plink/133... 5/25681036

ich habe das hier vor allem gepostet, um zu zeigen, dass begriffe wie "perfide" und "diffamierung" etc aus einem mund wie dem ihren komplimente sind.

siehe sowohl ihre "argumentation" hier wie im verlinkten thread:

q.e.d. ^_^

2) ...die "absoluten verhältnisse"? spannend! wie schauen die denn aus? erzählen sie doch mal! 8-)

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liebe redaktion, wir wissen beide, dass dieses posting auch im 3. versuch keinen forenregeln zuwiederläuft. überlegen sie sich also mal, warum sie es trotzdem zensieren.

sie können sich "erschrecken" soviel sie wollen - das hilft ihnen nichts dagegen, dass der autor durch die von mir aufgelisteten punkte seine gesamtargumentation schwer diskreditiert. -_-

Dem Kibbitz ist nichts zu teuer

Ein verurteilter Mörder als Nelson Mandela, das ist der
Gipfel des Zynismus.

Auch Nelson Mandelas Gruppe hat Menschen umgebracht

und er wurde auch vom Regime verurteilt,

Zum Gewaltverzicht gibt es keine Alternative

Meine Rede seit Jahren. Nur ein Gewaltverzicht kann zu einer Veränderung des Status Quo und zu einem Aufbrechen der Erstarrung führen. Zuerst muss man die Realitäten anerkennen: das Existenzrecht Israels und das Recht auf Sicherheit. Andererseits das Recht der arab. Bevölkerung auf einen eigenen Staat. Beide Völker leben in Palästina, keines wird weichen und deshalb sollten sie miteinander auskommen. Die idiotischen Rituale der Gewalt incl. der Dummheit der 2.Intifida schaden allen. Die Falken auf beiden Seiten erhalten ihre Lebensberechtigung, aber alle wären ohne sie besser dran. Frieden ist die Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung, diese wiederum für Wohlstand der allen zugute kommt. Terror hat seine Wurzeln in Armut und Unrecht

ganz ironiefrei: super kommentar!

"Wenn Israel ein Abkommen mit den Palästinensern wollte, hätte man ihn jetzt freigelassen".

Das sagt die Haaretz.

Für die Palästinenser ist Barghuti das Trumpf-Ass. Da sitzt ein Märtyrer, ein allgemein anerkannter Volksheld, Stratege, intelligent und integer.

Über diesen palästinensischen Nelson Mandela will Israel die Kontrolle nicht verlieren. Aber sie haben die Kontrolle nicht. Die Verfügung über seinen Körper und die Anwendung von Folterpraktiken wird einen Baghuti nicht von seinem Kampf für eine friedliche Zweistaatenlösung abbringen.

"palästinensischen Nelson Mandela"

Hat Mandela auch gemordet?
Empfehle Mittel zur Fiebersenkung.

Auch Mandelas Widerstand war nicht gewaltfrei

zumindest seine Gruppe hat auch gemordet

"Der palästinensische Mandela",

das ist er in der Tat.
Barghuti hat nie eine Nähe zu den Eliten gepflegt, die immer wieder in korrupte Deals mit dem Besatzungsregime involviert waren.
Das gibt ihm großes Ansehen in Palästina.

Halten Sie sich bitte an die Tatsachen!

Von "gewaltfrei" war keine Rede und der Alltag in Israel bestätigt das!

Israel hält Marwan Barghuti gefangen weil Israel genau weiss das sie mit Barghuti eine Art zweiten Arafat hätten. Und Israel ist es viel lieber wenn irgendwelche Idioten, wie die Hamas-Verräter, den israelischen Hardlinern zu Hilfe kommen.

Deshalb wird Barghuti niemals freikommen.

"eine Art zweiten Arafat hätten."

Das ist aber gar kein Kompliment. Barghuti würde ob des Vergleichs dunkelrot anlaufen.

An so einem Statement erkennt man wieder die völlige Ahnungslosigkeit.

barghouti ist ein mehrfacher Mörder. Er hat eigenhändig Israelis getötet. Das Blut klebt noch an seinen Pratzen.

Nein, das entspricht nicht meinem Wissensstand!

@dr mike

Barghouti ist wegen Beihilfe (Vorbereitung, Planung, Finanzierung) verurteilt worden, wenn ich mich recht entsinne - hat aber nicht selbst gemordet.

Sollten sie eine andere Information haben, wäre ich dankbar für die Quelle.

Das macht ihn mir um nichts sympathischer, aber auch in Terrorist hat ein Anrecht darauf, daß man ihm nicht etwas nachsagt, was er tatsächlich gar nicht gemacht hat. So ehrlich darf und soll man wohl auch sein.

Wissen sie, die Gegner Israels fälschen gerne Tatsachen.

Ich denke (und hoffe), Israel hat das nicht nötig - da gibt es mehr als genug Fakten, auf die man sich stützen und berufen kann, um den arabischen Terror zu inkriminieren...

Und, btw: die israelbasher sind ohnehin nicht zu überzeugen ;-)

So genau wußte ich es auch nicht ob er Blut an seinen Händen hatte und ich nehme Ihre Berichtigungen zur Kenntnis. Aber barghouti hat die Fäden gezogen er war der Logistiker und hat langfristig minutiös Morde organisiert ermöglicht und in Auftrag gegeben. Das ist Beihilfe zum mehrfachen vorsätzlichen Mord. Der Abstand zum tatsächlichen Mörder ist minimal und barghouti war die conditio sine qua non für diese Morde. eichmanns Hände blieben auch ohne Blutspuren.

Ich gebe ihnen Recht - bis auf den letzen Satz ...

@dr mike

Ich denke, es sollte generell das Bestreben sein, zu posten, was man wenigstens halbwegs verifiziert hat und weiß.

Wenigstens mache ich den Mangel an korrektem Zitieren regelmäßig den israelbashern zum Vorwurf...

Ja, selbstverständlich, und nota bene hat auch in Österreich ein Mittäter gleiche Strafe wie der Ausführende angedroht - so steht es im StGB.

Was mir massiv ungut aufstößt ist der Verweis auf Eichmann. Dieser Verweis ist bzw. war doch völlig entbehrlich, ohne daß ihr (respektive auch mein, denn da bin ich völlig bei ihnen) Argument wirklich gelitten hätte...

Übrigens denke ich, daß Verweise auf die Shoa generell sehr sparsam in den Diskurs eingebracht werden sollten - es lenkt mE mehr ab, als es überzeugt...

S.g. (Lieber) Troob

Sie wissen, dass ich Ihre Kommentare sehr schätze. Sie formulieren sehr genau, pointieren wunderbar und vor allem schließe ich mich inhaltlich dem nahezu immer an. Dass ich nun den Holokaust strapaziert habe verzeihe ich mir selbst auch nicht denn ich mache das auch fast nie, insbesondere nicht bei Diskussionen über Israel, denn ich bin davon überzeugt, dass Israels Legitimität unabhängig vom Holokaust oder anderen Verfolgungen besteht.
Einen weiteren Fehler muß ich eingestehen: Mord ist ja immer vorsätzlich, sonst wäre es Totschlag. Ich bin aber kein Jurist.
Betreffend barghouti weiß ich dass ohne seiner Energie so manche Israelis davon auch Kinder heute noch leben würden. Er ist also ein skrupelloser Mörder

ein sehr interessantes Posting

Ich fasse mal zusammen:
"Barghouti ist wegen Beihilfe (Vorbereitung, Planung, Finanzierung) verurteilt worden [...]Das macht ihn mir um nichts sympathischer, aber auch in Terrorist hat ein Anrecht darauf, daß man ihm nicht etwas nachsagt, was er tatsächlich gar nicht gemacht hat. So ehrlich darf und soll man wohl auch sein."

darauf dr mike:
"Der Abstand zum tatsächlichen Mörder ist minimal und barghouti war die conditio sine qua non für diese Morde. eichmanns Hände blieben auch ohne Blutspuren."

Und Sie kritisieren den Vergleich - nicht weil er falsch wäre - sondern weil er "entbehrlich" ist?

Whow.

Nehme ich einfach mal so zur Kenntnis.

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