15-Jähriger knackte die Computer von 259 Firmen

13. April 2012, 18:00

Schüler aus Niederösterreich angezeigt

Für einen 15-Jährigen aus Niederösterreich war es möglicherweise ein Spiel. Für Angehörige des Bundeskriminalamts waren es - so die Tageszeitung "Kurier" - "beinhart geführte Hackerangriffe auf Firmen in Österreich und Europa". Im Zeitraum von Jänner bis März dieses Jahres hatte der Jugendliche von seinem Kinderzimmer aus die Codes und Passwörter von 259 Unternehmen geknackt und diese ins Internet gestellt, wie die Tageszeitung berichtet.

Hackerforum

Das dafür nötige Tool bezog der Jugendliche laut der Zeitung - beim Bundeskriminalamt gab es zunächst keine Bestätigung - über ein Hackerforum. Dort veröffentlichte der Jugendliche die an sich vertraulichen Firmendaten. Der 15-Jährige wurde angezeigt. (APA, 13.04 2012)

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Wann haben Sie das letzte mal versucht,

einen Lehrling für Ihren Betrieb zu finden ???

Wenn da jemand auch nur ansatzweise echtes Interesse, und sogar noch ein paar Grundfähigkeiten, nachweisen kann, ist das schon sehr viel.

Ganz ehrlich? Nie.

Aber wenns wirklich so schlimm steht um die Lehrlinge ist das echt traurig. Interesse könnte man eigentlich schon erwarten.

"und dass das jeder Teenager mit etwas Interesse an Computer machen kann."

Lieber Charlie,

was sagt das über die IT-Firmen ?

Und, die Betroffenen sollen froh sein, daß keine Profi am Werk waren .

Dass die IT-Sicherheit leider ein immer noch vernachlässigtes Thema ist?

Man sollte allerdings schon bedenken, dass hier keine Angaben über die Art der Unternehmen stehen. Wenn die Seite eines K(M)Us gehackt wird, hat das realistischerweise eine Auswirkung gegen 0 auf den echten Betrieb.

Trotzdem sollte er von diesen Firmen belohnt werden.
Er hat ihnen gezeigt, dass es scheinbar sehr leicht ist in den Sicherheitsbereich einzudringen.
War quasi ein Gratisdienst an diesen Firmen.

"Er hat ihnen gezeigt, dass es scheinbar sehr leicht ist in den Sicherheitsbereich einzudringen."

Äh nein, er hat anderen die Schlüssel zu den Türen dieser Firmen gegeben. Die meisten betroffenen Firmen wüssten das wahrscheinlich nicht einmal, wäre dem Treiben niemand nachgegangen.

Chapeau!
Der Junge gehört nicht bestraft, sondern entsprechend entlohnt!
Er sollte nur noch lernen wie man sich entsprechend gut zu versteckt.

Mit Ihrem Nick haben Sie von sich und Ihrer Zukunft ohnehin keine großen Erwartungen ....

woll ma mal ned übertreiben
er hat das mit einem tool gemacht.
das bedeutet höchstwahrscheinlich das die firmen schlechte it sicherheit hatten und nicht das er ein guter hacker ist

Klumpenrisiken Unternehmensoftware

Wäre interessant zu erfahren ob die Unternehmen alle die gleiche Unternehmenssoftware verwenden, die mit den drei grossen Buchstaben SAP ... ein Klumpenrisiko in der Unternehmerwelt. Die Tür zur Wirtschaftsspionage wird durch diese Art der Software und durch die (beeinflusste?, gekaufte?) Evaluation weit offen gehalten ... und an der Tür steht: Welcome!

Wo bekommt man diese "Hackertools"?

Google :-)

Offenbar in einem hacker forum

krone.at/internet? :)

Wenn die meissten Poster hier meinen, man hätte die IT-Systeme halt besser absichern sollen
...
kann man umgekehrt auch sagen, der Junge hätte sich nicht von der Polizei erwischen lassen sollen.

Beim nächsten Mal weiß er es sicher besser :D

its no feature, its a bug

euer system hat keine lücken, euere it-systeme sind ein loch.

Die Namen von Firmen, die von Kindern gehackt werden können, sollten veröffentlicht werden!

Am Besten gleich vom Bundeskriminalamt. ;-)

Diese Verherrlichung von kriminälen.

Frage

Wenn ihr eure Haustüre nicht zusperrt und so ein Kleiner Wurm macht unbeobachtet Fotos eures Zuhauses und natürlich lässt er auch eure Kontoauszüge usw. Mitgehen und veröffentlicht sie auf Facebook.
Was sagt ihr dann dazu?
Hätte ich nur meine Tür zugesperrt vs. So ein kleiner Wix.... der gehört ...

Natürlich sagt man als erstes "So ein kleiner W...."

Aber wer sich dann nicht überlegt, die Haustür in Zukunft lieber abzusperren ist ein Trottel. Und es soll schon Leute gegeben haben, die sich nach einem Einbruch ein neues oder zusätzliches Schloß gekauft haben. Mir wurde zB bewiesen, wie leicht es ist, vom gekippten Fenster im Erdgeschoß aus die Oberlichte aufzumachen und dann das ganze Fenster. :-( Der Schaden war zum Glück nicht hoch, aber ich habe dann absperrbare Festergriffe montiert. Der Raumm wurde damit nicht zum Hochsicherheitstrakt (wäre auch unnötig) aber es ist schwerer, reinzukommen.

Ich hoffe,

er fladert ein Wörterbuch ;)

Grün

Wegen des Ausdrucks "Kriminäle" :)

die haben aber ihre Türen nicht zugemacht und der Kleine hat sich nicht bereichert

Der Vergleich ist eigentlich ganz passend.

Wenn man so dumm ist und dem Verbrechen Tür und Tor öffnet gehört man eigentlich dafür bestraft.

die versicherung zahlt einem jedenfalls nix ...

wenn man ned zusperrt ... und das zu recht ... denn Verleitung zum Diebstahl ist auch ein Gesetzesverstoß.

Was für ein Gesetzesverstoß soll bitte "Verleitung zum Diebstahl" sein?

z.b.

§ 7. VStG

Seit wann ist Diebstahl eine Verwaltungsübertretung?

Das Eine ist eine Gesetzesverstoß

das andere auch. Es gibt nämlich viele Gesetze in Österreich, ein paar 100.000!

Wenn eine Firma ihre Daten nicht dem Stand der Technik entsprechend absichert, verstößt sie gegen die Sorgfaltspflicht. Entsteht mir ein Schaden dadurch, ist die Firma selbstverständlich mit haftbar. Bei grober Fahrlässigkeit zahlt dann nicht mal deren Versicherung (hoffe ich, denn ich will nicht für Deppen mitzahlen, nur weil die Versicherung aus "Mitleid" eine "Kulanzlösung" gegen ihre eigenen Bestimmungen zulässt).

"Entsteht mir ein Schaden dadurch, ist die Firma selbstverständlich mit haftbar. "

Wenn keinem anderen dadurch ein Schaden entsteht, ist eine Firma für den Verlust eigener Daten wohl eher nicht haftbar.

Natürlich "Hätte ich nur meine Tür zugesperrt"

Oder wälzen Sie Ihre Fehler immer auf andere um?

Wenn Sie die Schlüssel im Auto stecken lassen und jemand klaut Ihnen Ihr Auto, trifft Sie rechtlich genauso eine Mitschuld. Wenn der Auto-Dieb auch noch minderjährig ist (evtl. auch noch einen Unfall baut), werden Sie sogar juristisch belangt ...

Ihre Rechtschreibung ist auch sehr kriminell. ;-)

Jedes Klo ist besser gesichert als die meisten Personenbezogenen Geschützten Daten !

Da nützen auch das Alibi "Datenschützer" Hans Zeger und sein Vereinchen "ARGE Daten" nichts.

Was kann der sehr engagierte Herr Zeger für depperte und unfähige IT-Verantwortliche?

Ich würde dem Hans Zeger niemals etwas vorwerfen !

Die Anführungszeichen bezogen sich auf seine "Berufs-"Bezeichnung, da es sich bei ihm um eine brotlose Kunst als Alibi für flächendeckendes Versagen von

1. Wissenschaft

2. Politik

3. Justiz

4. Medien

5. Betroffene.

“... handelt.“ ;o)

Ja, da bin ich der selben Meinung - dein OP klang allerdings nicht danach, sorry für die falsche Verdächtigung :o)

"Verdächtigung" ist eine der intensivsten Ausprägungen von Interesse

Gewisse Handlungen lassen sich leichter legalisieren als legitimieren

Der Bub hackte und gab Information Preis.
Es ist strafbar.
Der Staat sammelt über legale Wege über seine Bürger ein.
Es ist legal nicht strafbar.
Software u. Apps sammeln zwangmässig Genehmigungen ein.
Es ist strafbar oder nicht strafbar.
Gott straft nicht den Menschen, sondern die Sünde
Der Staat straft nicht die Sünde, sondern der Mensch.

zw februar und märz?

d.h er hat einfach nur Macs geknackt

gratulation

na das tut man einfach nicht ...

... und das weiss man auch schon mit 15!

beinhart geführte Hackerangriffe auf Firmen in Österreich und Europa

Man braucht nur einen Exploit finden und mittels Google Hack suchen, das hat dann nix mit beinharten Angriffen zu tun.

Eher mit schlechter Absicherung

Wie hat er sich denn genannt, der "beinharte" Hacker?

Zero Cool?
Acid Burn?
Crash Override?
Plague?
Werner?

Mr. Freeze

Count Zero ;-)

Oha, ja, da wäre wieder einmal eine Lesesession notwendig.
Danke für die Erinnerung.

Mr. the Plague! ;)

Was macht eigentlich Kim Schmitz gerade?

;)

Dafür muss der Pursche püßen, man muss ihn bei Wasser und Prot in den Knast schicken, und er darf die nächsten 15 Jahren keine Computer mehr anfassen!

Pöser Pursche!

einen Computer pedient man!

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