Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Für einen 15-Jährigen aus Niederösterreich war es möglicherweise ein Spiel. Für Angehörige des Bundeskriminalamts waren es - so die Tageszeitung "Kurier" - "beinhart geführte Hackerangriffe auf Firmen in Österreich und Europa". Im Zeitraum von Jänner bis März dieses Jahres hatte der Jugendliche von seinem Kinderzimmer aus die Codes und Passwörter von 259 Unternehmen geknackt und diese ins Internet gestellt, wie die Tageszeitung berichtet.
Hackerforum
Das dafür nötige Tool bezog der Jugendliche laut der Zeitung - beim Bundeskriminalamt gab es zunächst keine Bestätigung - über ein Hackerforum. Dort veröffentlichte der Jugendliche die an sich vertraulichen Firmendaten. Der 15-Jährige wurde angezeigt. (APA, 13.04 2012)
Gerichtsbeschluss gegen Kanzlei ist mit "Star Trek"-Anspielungen gespickt
Deutsche Bundesregierung bezog Stellung zum im März vorgelegten "Tallinn Manual"
Smartphone-App informiert, welche Unternehmen und Interessensgruppen hinter einem Produkt stehen
Strongbox soll es ermöglichen, anonym und sicher Informationen einzureichen
Im Chat verschickte https-URLs bekommen unangemeldeten Besuch von Microsoft
Die von Google vorgeschlagenen Suchwort-Ergänzungen können im Einzelfall rechtswidrig sein
Innenministerin Mikl-Leitner will digitale Straftaten auch bei StGB-Novelle diskutieren
Baupläne waren innerhalb von 48 Stunden über 100.000 Mal heruntergeladen worden
Wird Datenschutzbestimmungen prüfen und dem Direktorium berichten
Entwickler wählten Mega zur Verbreitung, u.a. weil sie mit Gründer Dotcom sympathisieren - Update: Vorlagen entfernt
Politiker haben Fragen zu Schutz von Privatsphäre
Internetbanking betroffen - Bankchef Cernko: "Das war ein krimineller Akt, wir verfolgen das mit aller Härte"
Experiment von zwei Reportern jedoch nur zum Teil aussagekräftig
Seit 2007 trainiert die Gruppe Computernetzwerk-Operationen in der Eifel für den Cyber-Krieg
Angriffe auf Webseiten des Vatikans und der italienischen Regierung
Netzwerk schließt solche Dienste auch dann aus, wenn sie im Land der NutzerInnen legal sind
BGH legt Urheberstreit um sogenanntes Framing dem EuGH vor
Kostenlose Accounts sind nach AGB-Änderung praktisch unbenutzbar
Unternehmen mahnte Veranstalter ab und verlangte 2.500 Euro Lizenzgebühren - nach Kritik wurde eingelenkt
"Ich kenne diese Frau und ihre Gesinnung nicht"
Neuartige Waffen sorgen für eine rege Diskussion in den USA - 3D-Druckerhersteller nicht angetan
Dass die IT-Sicherheit leider ein immer noch vernachlässigtes Thema ist?
Man sollte allerdings schon bedenken, dass hier keine Angaben über die Art der Unternehmen stehen. Wenn die Seite eines K(M)Us gehackt wird, hat das realistischerweise eine Auswirkung gegen 0 auf den echten Betrieb.
"Er hat ihnen gezeigt, dass es scheinbar sehr leicht ist in den Sicherheitsbereich einzudringen."
Äh nein, er hat anderen die Schlüssel zu den Türen dieser Firmen gegeben. Die meisten betroffenen Firmen wüssten das wahrscheinlich nicht einmal, wäre dem Treiben niemand nachgegangen.
Wäre interessant zu erfahren ob die Unternehmen alle die gleiche Unternehmenssoftware verwenden, die mit den drei grossen Buchstaben SAP ... ein Klumpenrisiko in der Unternehmerwelt. Die Tür zur Wirtschaftsspionage wird durch diese Art der Software und durch die (beeinflusste?, gekaufte?) Evaluation weit offen gehalten ... und an der Tür steht: Welcome!
Frage
Wenn ihr eure Haustüre nicht zusperrt und so ein Kleiner Wurm macht unbeobachtet Fotos eures Zuhauses und natürlich lässt er auch eure Kontoauszüge usw. Mitgehen und veröffentlicht sie auf Facebook.
Was sagt ihr dann dazu?
Hätte ich nur meine Tür zugesperrt vs. So ein kleiner Wix.... der gehört ...
Aber wer sich dann nicht überlegt, die Haustür in Zukunft lieber abzusperren ist ein Trottel. Und es soll schon Leute gegeben haben, die sich nach einem Einbruch ein neues oder zusätzliches Schloß gekauft haben. Mir wurde zB bewiesen, wie leicht es ist, vom gekippten Fenster im Erdgeschoß aus die Oberlichte aufzumachen und dann das ganze Fenster. :-( Der Schaden war zum Glück nicht hoch, aber ich habe dann absperrbare Festergriffe montiert. Der Raumm wurde damit nicht zum Hochsicherheitstrakt (wäre auch unnötig) aber es ist schwerer, reinzukommen.
das andere auch. Es gibt nämlich viele Gesetze in Österreich, ein paar 100.000!
Wenn eine Firma ihre Daten nicht dem Stand der Technik entsprechend absichert, verstößt sie gegen die Sorgfaltspflicht. Entsteht mir ein Schaden dadurch, ist die Firma selbstverständlich mit haftbar. Bei grober Fahrlässigkeit zahlt dann nicht mal deren Versicherung (hoffe ich, denn ich will nicht für Deppen mitzahlen, nur weil die Versicherung aus "Mitleid" eine "Kulanzlösung" gegen ihre eigenen Bestimmungen zulässt).
Oder wälzen Sie Ihre Fehler immer auf andere um?
Wenn Sie die Schlüssel im Auto stecken lassen und jemand klaut Ihnen Ihr Auto, trifft Sie rechtlich genauso eine Mitschuld. Wenn der Auto-Dieb auch noch minderjährig ist (evtl. auch noch einen Unfall baut), werden Sie sogar juristisch belangt ...
Die Anführungszeichen bezogen sich auf seine "Berufs-"Bezeichnung, da es sich bei ihm um eine brotlose Kunst als Alibi für flächendeckendes Versagen von
1. Wissenschaft
2. Politik
3. Justiz
4. Medien
5. Betroffene.
Der Bub hackte und gab Information Preis.
Es ist strafbar.
Der Staat sammelt über legale Wege über seine Bürger ein.
Es ist legal nicht strafbar.
Software u. Apps sammeln zwangmässig Genehmigungen ein.
Es ist strafbar oder nicht strafbar.
Gott straft nicht den Menschen, sondern die Sünde
Der Staat straft nicht die Sünde, sondern der Mensch.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.