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In Servern der Kommunikationsbranche gehen Verbindungsdaten seit 1. April nicht nur ein und aus, sondern müssen für die Polizei auch gespeichert werden. Es gibt aber Ausnahmen.
Seit zwei Wochen ist die Vorratsdatenspeicherung Gesetz - und die Verwirrung groß. Viele Bürger wollen wissen, ob ihre Verbindungsdaten aus Internet und Telefonie nun für eventuelle Polizeiermittlungen gespeichert werden, doch manche Anbieter im Kommunikationsgeschäft haben selbst noch keine Ahnung. Da nur bestimmte Betreiber die Daten speichern müssen, fordert die Österreichische Gesellschaft für Datenschutz (Arge Daten), dass das Infrastrukturministerium eine entsprechende Firmenliste veröffentlichen soll. "Doch bisher gab es keine verbindliche Auskunft", kritisiert Hans G. Zeger von der Arge Daten im Gespräch mit dem Standard.
"Wir verstehen das Bedürfnis, müssen dafür aber ressortübergreifende Genehmigungen einholen."
Im Büro von Ministerin Doris Bures (SPÖ) wiederum hieß es, dass man an einer Liste bereits arbeite: "Wir verstehen das Bedürfnis, müssen dafür aber ressortübergreifende Genehmigungen einholen." Das Okay vom Justizministerium sei bereits eingelangt, das Innenministerium habe hingegen noch nicht grünes Licht gegeben. Zur datenschutzrechtlichen Absicherung wurde auch der Verfassungsdienst eingeschaltet.
Dies vor allem deshalb, weil die Rundfunk- und Telekom Regulierungs-GmbH bereits ein klares Nein zur Veröffentlichung einer Liste von vorratsdatenspeicherpflichtigen Unternehmen abgegeben hat. Begründung: Eine Liste lasse datenschutzbedenkliche Rückschlüsse auf die angeführten Firmen zu. Denn nur Telefonanbieter und Internetprovider mit einem Jahresumsatz ab 277.000 Euro sind verpflichtet, die Daten, wer wo mit wem wie lange kommuniziert hat, zu speichern. Kleinere Firmen sind davon befreit.
"Allein die Programmierungskosten könnten existenzbedrohend sein"
"Allein die Programmierungskosten könnten existenzbedrohend sein", meint Olaf Wilcke von Internet4You, einer Wiener Firma, die eben nicht die magische Umsatzgrenze erreicht. Generell fühlt er sich, wie viele Provider, nicht gerade gut informiert von den Behörden. "Und wenn, dann handelt es sich um Mitteilungen im Juristendeutsch", so Wilcke.
Umsatzstärkere Firmen können der teuren Vorratsdatenspeicherung ein Schnippchen schlagen, indem sie aus einem Unternehmen zwei machen, die Umsätze halbieren und damit wieder unter die 277.000 Euro pro Jahr fallen. Dem Vernehmen nach wird dieser Schritt in der Branche derzeit hoch gehandelt. Für wirklich große Player führt aber kein Weg an der Vorratsdatenspeicherung vorbei. Bei T-Mobile Austria etwa werden " Verbindungsdaten wie vorgeschrieben seit 1. April in einem geschlossenen Bereich gespeichert", bestätigt Unternehmenssprecher Helmut Spudich. Ein Zugriff der Strafverfolgungsbehörden könne nur über eine kontrollierte Schnittstelle zum Bundesrechenzentrum erfolgen.
Auch Asfinag sammelt
In zumindest einem Fall hat sich der Staat mit der Vorratsdatensammlung selbst überrascht: Die Asfinag, die Autobahn- und Schnellstraßenbetreibergesellschaft, ist ja auch kein typischer Kommunikationsdienstleister. Doch als vor wenigen Tagen ausgewählte Parkplätze mit Gratis-Wireless-Lan ausgestattet wurden, schnappte die Vorratsfalle zu. "Auch wir sind jetzt verpflichtet, Verbindungsdaten zu speichern", bestätigt Asfinag-Sprecher Christoph Pollinger.
Zur Orientierung, welche Unternehmen der Vorratsdatenspeicherung verpflichtet sein könnten, hat Arge Daten eine Liste online gestellt. Hans G. Zeger empfiehlt Kunden, sich beim jeweils zuständigen Anbieter über die Modalitäten zu informieren: "Jeder Bürger hat das Recht, kostenlos zu erfahren, welche Vorratsdaten über ihn gesammelt werden und auch an wen sie weitergegeben werden." (Michael Simoner, DER STANDARD 14. 04 2012)
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mir hat der Osterhase einen Cisco E3000 Router spendiert und ich darf hier festhalten, dieses Ding bereitet mir nun allergrößte Freude.
Danke! Vorratsdatenspeicherung, Durck erzeugt Innovation.
Bauanleitung:
Cisco E3000 Wlan Router,
mit alternativer DD WRT Firmware
http://www.dd-wrt.com
Strong VPN, auch diverse andere VPN Anbieter
alternativ am besten gleich ein eigener VPN Server mit PPtP z.b von M-Net München oder ähnliche.
DD WRT benötigt in Verbindung mit PPtP einen Internetzugang mit DHCP, wer von seinem Provider (Firmenkunden) eine statische IP also fixe IP zugeteilt hat, der kann den VPN Router wie ich auch hinter dem ersten privaten Router einsetzen.
Meine Konfiguration daher,
Glasfaser oder DSL Modem auf DHCP einstellen, geht das nicht, eine gebrauchte Fritzbox mit NAT und DHCP vorschalten.
Der mit DD WRT ausgerüsteten VPN Router holt sich dann beim VPN Provider (in meinem Fall eine Deutsche Münchner IP) im Haus können alle Geräte mittels NAT diese IP verwenden.
Praktisch bin ich nun "Deutscher" per Google Suche kann ich nun auch jede deutsche Stadt z.b. Berlin als meinen Such Standort auswählen.
holen sich möglichst viele Europäer per VPN eine Deutsche IP, so ist auch das daraus entstehende Internetverhalten von alten Länder- Egoismen befreit und daher dann reines kristallklares
Europa Internet.
VPN ist also geradezu des wahren Europabürgers Pflicht.
ich mag "Ken Gurus Robosurf"
http://www.netzwelt.de/download/... osurf.html
des Datensammlers Albtraum:-))
VERFASSUNGSKLAGE GEGEN DIE VORRATSDATENSPEICHERUNG unterstützen!
(Fast 5.000 Österreicher "klagen" bereits mit ...)
http://www.verfassungsklage.at/
welches zB auf chip.de, also hier: http://www.chip.de/downloads... 08583.html zu haben ist!
Vom Prinzip her scheint mir dieses Programm ja recht Effizient gegen die VDS zu sein, aber kennt sich da jemand aus?
Z.B. wenn Sie zwei Jugendliche Kinder haben, die sich jeden Schas aus dem Netz runtersaugen, dann sollten Sie besser irgendeine Verschleierungstaktik haben.
Die Alternative dazu ist totale Überwachung (d.h. Papa oder Mutti surfen für die Kinder), oder ein hohes Risiko, für 5 uploads der Kinder zu 5 Millionen Euro Schadenersatz verurteilt zu werden. Zeitraubend, langweilig und verhindert die Medienkompetenz der Kinder zu schulen.
zum surfen und emailen reichts allemal. ich find die geschwindigkeit auch über umts passabel.
der chip.de link verweist auf eine veraltete tor version. besser auf der tor homepage downloaden, das browser bundle ist auch einfacher in der handhabung: https://www.torproject.org/projects/... er.html.de
bite my shiny metal ass frau innenminister!
Beim mitgelieferten Browser im Moment aufpassen:
http://www.heise.de/newsticke... 66651.html
und leider gibt es immer weniger TOR Exit-Nodes, eventuell bedeutet das ja das Ende des Netzwerkes :(
apropos: es gibt (und gab) auch immer wieder Firewalls die in der Lage sind (waren) TOR zu erkennen.
In Österreich gibt es nachwievor noch 100% anonyme Internetanschlüsse in Form von Prepaid-UMTS-Sticks.
Mit viel Aufwand lässt sich herausfinden in welchem Markt die gekauft wurden, und über welche Handymasten gesurft wurde. Wenn man beides nicht vor der Haustüre macht bleibt nur mehr der Datentransfer als Hinweis auf den Besitzer. Wenn dieser den Anschluss ausschließlich für illegale Dinge verwendet und keine persönlichen Daten damit abruft kann ihm nix passieren.
Kluge Terroristen und Kriminelle können weiterhin ungestört agieren, während Otto Normalsurfer bald für jeden falschen Klick angezeigt wird und dies auch noch über seine Internetrechnung bezahlen darf.
Nicht mit Bankomatkarte zahlen, gell! Aber keine Angst, solche Fehler passieren auch den Besten. Kürzlich hat es doch glatt einen Polizisten beim Verfassungsschutz erwischt. Der meinte auch, dass er seine Banknummer mit einem Prepaid Handy abziehen kann. Der wurde kürzlich verurteilt, ich finde auf die Schnelle den Artikel hier leider nicht...
Schließlich kann man das Handy ausschalten, und das behindert die Behörde in ihrem unermüdlichen Kampf gegen den Terror.
Unrealistisch? Ein anderer Ansatz, aber...
http://www.babyforum.at/discussio... -lassen/p1
Wenn einem kein Wissen im Weg steht, ist die Diskussion halt doch am schönsten. Befreit von jeglicher Ahnung, wie denn ein RFID Chip funktionieren könnte, lässt sich der größte Mist verzapfen. Ein Blick in die Wikipedia hätte genügt um das zu ändern. Aber selbst das ist mittlerweile zuviel verlangt.
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