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Das Sonnwendviertel beim neuen Hauptbahnhof: Wo derzeit die Kräne stehen, werden in den kommenden Jahren tausende Menschen in das neue Grätzel einziehen.
Wien - Auf dem Gelände südlich des neuen Hauptbahnhofs türmen sich riesige Sandhaufen wie Dünen, ein Kran steht neben dem anderen, und dazwischen kurven Lastautos und Bagger herum. Wie groß das Areal des " Sonnwendviertels", des neuen Stadtteils, der in Favoriten gerade entsteht, eigentlich ist, zeigt sich beim Blick vom "Bahnorama", dem hölzernen Aussichtsturm.
Auf den knapp 70 Hektar zwischen Sonnwendgasse und Gudrunstraße werden bis 2014 rund 5000 Wohnungen, ein Bildungscampus, Büro- und Geschäftsflächen entstehen - rund um ein acht Hektar großes Grünareal, den "Helmut-Zilk-Park".
Für die Menschen, die bereits jetzt rund um das Viertel, das gerade beginnt Gestalt anzunehmen, leben, bedeutet der neue Stadtteil große Veränderungen. Die meisten finden das, was sich vor ihren Fenstern tut, gut, erzählt Elke Eckerstorfer von der Gebietsbetreuung Stadterneuerung. So soll das Sonnwendviertel auch eine Aufwertung der Favoritner Hauptstraße als Einkaufsstraße bringen.
"Die Grenzen müssen schwimmend sein"
Dennoch soll nicht der Eindruck aufkommen, dass die Menschen in den angrenzende Straßen einen schicken neuen Stadtteil vor die Nase gesetzt bekommen, während in ihrem Grätzel alles beim - oft sehr - Alten bleibt.
"Die Grenzen müssen schwimmend sein", sagt Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SP). Sowohl was die Wohnbauten betrifft als auch die Vernetzung zwischen den alteingesessenen Favoritnern und den künftigen neuen Bewohnern. Darum werden in der Umgebung des Sonnwendviertels seit einigen Jahren auch viele Wohnhäuser saniert. Und für die Anliegen der Anrainer soll das Stadtteilmanagement Anlaufstelle sein.
Zweite Ausschreibung
In der kommenden Woche schreibt der Wohnfonds den zweiten Bauträgerwettbewerb aus. Von den 450 Wohnungen sollen 300 sogenannte Smartwohnungen sein: kompakt angelegt, der Finanzierungsbeitrag ist mit 60 Euro pro Quadratmeter gedeckelt, die monatliche Miete mit 7,50 Euro. " Die Mietkosten", sagt Ludwig, "können etwa dadurch gesenkt werden, dass Stauräume nicht in den Wohnungen liegen."
"Soziale Nachhaltigkeit", also Erschwinglichkeit, war bereits bei der Ausschreibung für die 1140 Wohnungen, die bereits errichtet und 2013/14 fertiggestellt werden sollen, ein Kriterium für den Zuschlag. Zu der Gesamtinvestition von 171 Millionen Euro steuert die Stadt 62 Millionen Euro an Förderungen bei. (Bettina Fernsebner-Kokert, DER STANDARD, 14./15.4.2012)
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heißt aber schon noch „Favoritenstraße“, so viel Zeit zum Recherchieren muss sein. Und Wohnungen ohne Stauraum sind absurd. Nicht alles ist wertvoll und bedeutend genug, um in teure Möbelhüllen gesteckt zu werden (Staubsauger, Bügelbrett, Werkzeugkiste, Kabel usw.). Aud die zwei oder drei Quadratmeter kommt es wirklich nicht an.
7,5 € pro Quadratmeter ist überhaupt nicht smart. Durch ständigen Anstieg überzogener Qualität sind die Wohnungspreise explodiert. In den 80ern gab es Wohnungen um 500 Schilling! Klar Klo war am Gang, aber mit 1 (!!!) Tag arbeiten konnte man 1 Monat die Miete bezahlen. Heute arbeitet man 15 Tage! Bravo, da war die Wohnmafia mit der Gemeinde im Bunde!
wie immer wurde eine siedlungsstruktur geschaffen die nach innen gerichtet ist.
und so wie die ersten häuser entlang der sonnwendgasse gebaut werden, wird es wohl darauf hinauslaufen, dass die häuser eine abblockwirkung auf den rest haben. der park gehört ganz klar nicht für den 10ten bezirk sondern den bewohnern des sonnwendviertels.
auch zb der verkehr findet nicht im sonnwendviertel stadt, sondern soll nur den übrigen 10ten bezirk belasten.
das ist naheliegend für die neuansiedler, aber wenn man eine insel hat um die man einen bogen machen muss, wird daraus eine insellösung wie am wienerberg.
da wird auch schönreden nicht helfen.
Sie reden ja glatt so, als würde da eine gated community entstehen - natürlich werden die Bewohner des Sonnwendviertels in die Favoritenstraße einkaufen gehen, genauso wie "die Favoritner" in den nahen Park oder in den Bildungscampus "drüben" gehen werden. Die im Sonnwendviertel freuen sich über den nahen Markt und die Favoritner über ein luftiges neues Grätzel nebenan.
Ned so pessimistisch, die Leute nutzen ihre Stadt schon, da braucht man keine großartigen Achsen oder Verbindungen planen.
die nahe favoritenstraße und der viktor-adler-markt, sowie die u-bahnahnbindung über den keplerplatz wird es ganz automatisch mit sich bringen, dass die "neuen" nicht in ihrem grätzel hocken bleiben. ob die "alten" in den neuen park gehen oder nicht - schau ma amal. der ist dann zumindest der nächstgelegene große park. und der bildungscampus liegt ja auch nicht "mitten" im neuen viertel, sondern an der schnittstelle zwischen "alt" und "neu". klar braucht sowas zeit, aber in 10 jahren wird das sonwendviertel ein ganz normaler teil der gegend geworden sein, und sicher kein "ghetto".
Der natürliche Standort des Bahnhof Wien ist selbstverständlich der Handelskai (früher 9 Gleise) bei der Reichsbrücke/Mexikoplatz/ehem.DDSG. Aber die Tunnelmafia hat sich - wieder einmal - durchgesetzt (Pöchhacker/Huber/PORR/Herrenknecht und Konsorten).
Die Donau ist eine Hauptelement der 30 TEN-T-Projekte !
http://ec.europa.eu/transport... s_2005.pdf
VORSICHT ! 14 MB !
http://ec.europa.eu/transport... _may08.pdf
VORSICHT ! 5 MB !
Aber ein guter Einstieg in die Angelebenheit.
Am Handelskai bestanden früher NEUN Gleise (siehe Durchgangsbahnhof Stuttgart - S21 : ACHT Gleise trotz Multifunktionalität dort).
Dort entschieden auch Nichtfachleute - aber durch die Fernseh- und Internetöffentliche Schlichtung - sachlich richtig !
Platz ist durchgehend zwischen der Straße namens "Handelskai" und dem Donauufer etw 200 m (derzeit spärlich genutzt von der Donauuferbahn)
http://www.herold.at/routenpla... lskai-265/
Wenn Sie beim Mexikoplatz 200m vom Ufer Richtung Zentrum messen landen Sie schon in der Wehlistraße.
Im Bereich von 200m liegen zusätzlich zum Handelskai ein gesamter Häuserblock und die große Kirche am Mexikoplatz!
Abgesehen von der bestehenden Bebauung und der Reichsbrücke hätten Sie 80m Platz, aber nur wenn man auch die Böschung völlig bebaut. Dort wollen Sie einen Bahnhof (mit Bahnhofshalle) samt Vorplatz (Anbindung Individualverkehr und z.B. Busse unterbringen)?
Die durchschnittliche Bahnsteigbreite am neuen Hauptbahnhof wird 12m sein. Alleine für Bahnsteige ohne Gleise wären mindestens 60m erforderlich!
vielleicht sollten sie auch den richtigen Maßstab anlegen.
http://www.wien.gv.at/stadtplan/
bietet ein passendes tool dafür; mehr als 90m zwischen Straßenrand und Donauufer sind bei der Reichsbrücke nicht vorhanden.
Davon werden aber noch etliche Meter durch Hafenanlagen beansprucht.
Bleibt nicht viel übrig für einen Bahnhof, der einer Millionenstadt als Hauptbahnhof dienen soll.
Nur bei meinem Zeitbudget, dass ich es vergeude !
Übrigens zählt an einer Universität KOMPETENZ mehr als Ihnen nicht genehmes "Benehmen". Da gehen Sie lieber zum Elmayer ...
http://elmayer.at/
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