Stützenhofen: Pfarrer im Krankenstand

  • Die Pfarre in Stützenhofen ist in den vergangenen Wochen zu unfreiwilliger Berühmtheit gelangt.
    foto: apa/hochmuth

    Die Pfarre in Stützenhofen ist in den vergangenen Wochen zu unfreiwilliger Berühmtheit gelangt.

Erzdiözese Wien bittet Medien um "Osterfrieden" für Stützenhofen: Über die Zukunft der Pfarre werde in Ruhe beraten

Mistelbach - Von einer "Ruhepause für Stützenhofen" schreibt der Pressedienst der Erdiözese Wien: Nach "drei Wochen ununterbrochener Medienaufmerksamkeit" sei der Pfarrer von Stützenhofen, Gerhard Swierzek, im Krankenstand. Über die weitere Zukunft der Pfarre werde in Ruhe beraten und entschieden, wenn der Pfarrer wieder im Dienst ist, hieß es in der Aussendung am Freitag.

Die Journalisten würden ersucht, die Menschenwürde aller Betroffenen und das Recht auf Privatsphäre zu achten. Auch Stützenhofen habe sich Osterfrieden verdient, hieß es.

Homosexueller Pfarrgemeinderat löste Debatte aus

Die Debatte um die Pfarre im Bezirk Mistelbach hatte nach der Pfarrgemeinderatswahl Mitte März begonnen. Damals war der 26-jährige homosexuelle Florian Stangl von 80 Prozent gewählt, vom örtlichen Pfarrer aber wegen seiner Lebensweise in der Funktion abgelehnt worden. Kardinal Christoph Schönborn bestätigte die Wahl nach einem Gespräch mit dem Betroffenen, worauf Swierzek ankündigte, sich aus der Gemeinde zurückziehen zu wollen. (APA)

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drum ist er ja im krankenstand

um die brandwunden zu kurieren

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