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Der Fahrradbotendienst Hermes radelt sowieso zur Arbeit, tausende WienerInnen sind dazu aufgerufen, dasselbe zu tun.
Die bundesweite Initiative der Interessensgemeinschaft Fahrrad (IGF) Radelt zur Arbeit, hat letztes Jahr in Wien Einzug gehalten. Im Vorjahr sind in Wien weit über 4.000 Personen bei der Aktion Wien radelt zur Arbeit mitgeradelt. Dabei wurden in Wien zwischen 1. und 30. Juni rund 400.000 Radkilometer zurückgelegt und mehr als 60 Tonnen CO2 an Schadstoff-Ausstoß vermieden.
"Radelt zur Arbeit" ist ein spielerischer Wettstreit, bei dem es ab 1. Juni die täglich zurückgelegten Radkilometer zwischen Zuhause und Arbeitsplatz zu sammeln gilt. Die Dokumentation soll den TeilnehmerInnen ihren eingesparten CO2-Ausstoß vor Augen führen.
Für Österreichs Betriebe würde der Umstieg von 100.000 PKW-PendlerInnen auf das Fahrrad Einsparungen in Höhe von 13 Mio. Euro pro Jahr bedeuten. "Das Lebensministerium unterstützt Betriebe mit dem Programm klima:aktiv mobil durch kostenlose Beratungen und zielgerichtete Förderungen und schafft so die Rahmenbedingungen, um das Radfahren in Österreich noch attraktiver zu machen", sagt Umweltminister Niki Berlakovich.
So gehts: Teams von zwei bis vier MitarbeiterInnen von Betrieben und Gemeinden melden sich an, fahren im Aktionsmonat Mai so oft wie möglich mit dem Fahrrad zur Arbeit und sammeln Radkilometer. Auf die fleißigen RadfahrerInnen warten täglich attraktive Preise und am Ende der Aktion eine Prämierung. (red, derStandard.at, 13.4.2012)
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Ich habe heuer schon beinahe 2.000 km nur für berufliche Wege am Rad zurückgelegt.
Leider bin ich in der Firma der Einzige der den Weg ins Büro mit dem Rad erledigt - aber ich gebe die Vorbildwirkung nicht auf. Da man sich nicht alleine anmelden kann wird das wohl nichts, selbst wenn ich so viel fahre wie 2 oder 3 zusammen. Egal, ich seh das sportlich und freue mich wenn das Schule macht.
super, wir sind derzeit 6 und fahren alle mit dem Rad, nur unsere Chefs nicht, die wohnen aber dort, wo wir arbeiten, ganzes Büro hat daher 0 CO2 Verbrauch, beruflich wird meistens auch geradelt zu den Terminen!
oder mit der Bahn plus carsharing, man muss nur wollen, alles geht!
Wenn man nicht übertreibt, kann man innerstädtisch locker alles mit dem Rad fahren (wenns nicht grade schüttet), ohne dass man aussieht als ob man aus der Saune käme. Wenn zu weit ist, gehts halt nicht mehr, aber das wäre ja meiner Meinung nach auch der Ansatz, dass man bewältigbare Wege mit dem Rad macht, und erst bei zu langen Wegen aufs Auto umsteigt. Es wird eh keiner Radfahren, wenn er 60kg Ordner mitschleppen muss.
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