Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Oxford - Ein weißes Fell- oder Federkleid kommt bei Haustieren relativ häufig vor. In der Natur ist dies in erster Linie deshalb viel seltener, weil Tiere mit dieser Farbvariante buchstäblich gezeichnet sind und wegen ihrer Auffälligkeit geringere Überlebenschancen haben. Ein weiteres Beispiel für diesen altbekannten Effekt nennt nun eine britische Studie: Forscher der Universität Oxford konnten beobachten, dass sich Habichte aus Taubenschwärmen bevorzugt weiße Exemplare herauspicken.
Wie die BBC berichtet, stellten die Biologen den sogenannten "Seltsamkeitseffekt" fest, als sie im Raum Hamburg Habichte bei der Jagd auf Felsentauben (die wildlebenden Vorfahren unserer städtischen Plagegeister) beobachteten. In den Schwärmen der normalerweise blaugrauen Tiere fanden sich immer wieder auch weiße oder zumindest teilweise weiße Exemplare - und genau auf die hatten es die Habichte besonders abgesehen.
Christian Rutz aus dem Forscherteam hat dafür eine einfache Erklärung: Bei einem Angriff ballen sich die Tauben in einem schützenden Schwarm zusammen, der dem Angreifer die Orientierung erschwert. Konzentriert er sich jedoch auf ein "seltsam" gefärbtes Tier, kann er dieses leichter im Auge behalten und hat erhöhte Chancen auf einen Jagderfolg. Die Studie ergab, dass die Habichte, die diese Strategie am besten beherrschen, sich auch am erfolgreichsten fortpflanzen. (red, derstandard.at, 13.4.2012)
US-Forscher untersuchten Fossilien auf Muskelansätze und schlossen aus diesen auf die bevorzugten Bewegungen der Tiere
Maßnahme Spaniens zeigt offenbar Wirkung
Boku-Studie: Würmer im Boden und Artenvielfalt senken Schäden durch Schnecken um bis zu 60 Prozent
Zum Tauchen optimierte Flügel verursachen in der Luft hohen Energieaufwand
Während sie anderswo gefährdet sind, gibt es in den Reservaten Südafrikas zu viele Elefanten - Mittlerweile hat man den Kühen bereits die Verhütung verordnet
US-Forscher entdecken neue Prinzipien der Fortbewegung in Tunnelsystemen
Sender hat keinen Empfang, vermutlich bewegt sich "Herwig" derzeit in einem Funkloch
Aktuelle Daten zeigen: Worst-Case-Szenarien bei der Erderwärmung in diesem Jahrhundert eher unwahrscheinlich
Knochen waren ein Jahrhundert lang verkannt worden - nun als neue Art identifziert
Mit dem schnelleren Verfahren lässt sich der genaue Familienstammbaum der Zellen auf einfache Weise rekonstruieren
Forscher wollten feststellen, ob Regionen mit bedrohten und besonders schützenswerten Populationen auch ausreichend unter Schutz stehen
500 Millionen Jahre alter Gliederfüßer nach Hollywoodstar benannt
Moskitos, die keine Plasmodien in sich tragen, lässt der Geruch von Menschen dagegen eher kalt
Die acht eigentlichen Mitgliedsländer nehmen sich der Ölverschmutzungen im Norden an
Indirekter Effekt: Grizzlybären verschmähen neue Fischart und konzentrieren sich verstärkt auf junge Wapitis - Dies könnte gesamtes Nahrungsnetz verändern
Maßnahme soll Regenwäldern zugute kommen
Pumpende Bewegungen verschaffen den Straußenkorallen entscheidenden Vorteil gegenüber den gefährdeten Steinkorallen
Freiburger Forscher untersuchten Proteine, die in einer Bakterienzelle die Struktur des Erbguts sichern
Der Soufrière Hills auf Montserrat brach 1995 nach 300-jähriger Ruhephase aus und kommt seitdem nicht mehr zur Ruhe
Vorträge, Filmvorführungen, Labor- und Gartenbesichtigungen schon ab Mittwoch in Österreich
Wiener Verhaltensforscher untersuchten Untreue und Vaterschaft beim Teichrohrsänger
Symposium über "Synthetische Biologie" am Dienstag in Wien
Forscher holten aus 2,4 Kilometern Tiefe Wasser aus dem Präkambrium - Nun hoffen sie auf Nachkommen von Mikroben aus der Anfangszeit des Lebens
Tiere wachsen auch dann , wenn CO2-Konzentrationen jenen entsprechen, die wir für das Jahr 2100 erwartet werden
"Apothekerfrösche", die einst für Schwangerschaftstests verwendet wurden, verbreiteten den tödlichen Chytridpilz global
Was hat dieser wertende Ausdruck in einem Wissenschaftsartikel verloren?
Tauben sind cool. Taubenschwärme ermöglichen auch den Stadtkindern das Verhalten von (halb)wilden Tieren zu beobachten.
Wer sich durch alles und jeden belästigt fühlt und am liebsten in einer klinisch sauberen Welt leben würde, sollte vielleicht mal zum Onkel Kopf-Doktor gehen...
meine Mama hat mal am Balkon das halbjährlich wiederkehrende Taubennest nicht weggeräumt, und wir Kinder fanden das total spannend. Beim Brüten, füttern (das Schlüpfen haben wir leider verpasst) und flüggewerden zuschauen, über Wochen, war sehr wertvoll und spannend.
Aber frag nicht, wie lange das Balkonputzen nachher gedauert hat ;)
Tauben mag ich, auch wenn sie dreckig sind. Ich stimm dir also zu.
es ist übrigens äusserst zweifelhaft, dass ratten die pest übertragen haben. rattenflöhe wählen nur sehr ungerne den menschen als wirt und ratten zeigen sicherlich keine derartige wanderbewegung, wie es die ausbreitung der pest gezeigt hat (auch nicht die "wanderratte" zeigt eine derart schnelle verbreitung). auch war damals keine epizootie bei hausratten sichtbar, was wiederum gegen die ratte als pestüberträger spricht.
heute wird davon ausgegangen, dass es eine übertragung von mensch zu mensch gab und zwar über die kleiderlaus. die pest - und das stimmt mit den damaligen beobachtungen überein - konnte somit durch infizierte kleidung übertragen werden.
lassens die ratten da mal aus den spiel, die sind für die pest nicht verantwortlich.
Wir suchen uns im Markt doch auch die sauberen Kartoffeln raus.
Da denkt sich der Habicht eben auch: "Oh, sauber und vorgewaschen, da nehm ich lieber die als die Schmuddelgrauen. Wer weiss, wo die zuletzt herumgelungert haben?"
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.