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Wien - Einen Tag nach der wieder aufgeflammten Diskussion um das künftige Format der Erste Liga waren sowohl Bundesliga-Vorstand Georg Pangl als auch ÖFB-Präsident Leo Windtner bemüht, die Wogen zu glätten. Pangl hatte sich am Donnerstag mit seiner Aussage den Unmut des ÖFB zugezogen, wonach eine zweithöchste Spielklasse mit 16 Vereinen "wirtschaftlich nicht tragbar" sei. Der Fußball-Bund reagierte darauf mit einer scharf formulierten Aussendung, in der von einer "absolut unverständlichen Vorgangsweise" die Rede war.
Danach nahm Pangl Kontakt mit Windtner, ÖFB-Generaldirektor Alfred Ludwig und Sportdirektor Willi Ruttensteiner auf. "Wir werden dieses Thema sachlich abarbeiten. Ich will keine weiteren Emotionen schüren", sagte der Liga-Vorstand am Freitag der APA.
Windtner sprach von einer "absolut unnotwendigen Aufregung. Es geht darum, optimale Strukturen beim Übergang vom Amateur- in den Profi-Fußball zusammenzubringen und dabei unvoreingenommen in die Gespräche zu gehen." Von einem schweren Konflikt zwischen ÖFB und Bundesliga wollte der Oberösterreicher nicht sprechen. "Es ist beiden bewusst, dass der eine ohne den anderen nicht kann."
Im Gegensatz zur Bundesliga wünschen sich die Landesverbände des ÖFB eine Aufstockung, um den Meistern der Regionalliga einen Direktaufstieg in die Erste Liga zu ermöglichen. Gefallen an einer Erweiterung könnten aber auch die Topclubs Red Bull Salzburg, Rapid und Austria finden, damit ihre Amateure in der zweithöchsten Liga Praxis sammeln können.
Derzeit dürfen zweite Mannschaften von Bundesligisten höchstens in den Regionalligen engagiert sein - und auch dort rumort es. So kündigte der Tiroler Landesverband vor wenigen Tagen seinen Rückzug aus der Westliga an. "Deshalb haben wir Handlungsbedarf", meinte Windtner. Zwar sehen die Regularien trotz des Vorhabens der Tiroler einen Weiterbestand der Westliga für die kommenden zwei Jahre vor, dennoch möchte der ÖFB-Chef das Problem so schnell wie möglich lösen. "In drei Monaten wollen wir alles wesentlichen Fakten auf dem Tisch haben."
Mit der Thematik befasst sich die eigens gegründete "Arbeitsgruppe Ligenformat", die am Mittwoch zum ersten Mal tagte. In dem zehnköpfigen Gremium sitzen je fünf Vertreter von ÖFB und Liga, darunter Windtner und Ruttensteiner sowie Pangl und Bundesliga-Präsident Hans Rinner. Ein Termin für die nächste Zusammenkunft steht noch nicht fest. (APA, 13.4.2012)
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Ich würde eine 16er Bundesliga und eine 16er Erste Liga befürworten.
Das Hauptargument, das sei wirtschaftlich nicht tragbar, halte ich für Blödsinn, weil aufgrund der wenigen Vereine gibt es leider kein Mittelfeld. Weder spielerisch noch wirtschaftlich. Die ersten, 5 oder 6, spielen um die internationalen Plätze und die letzten, 4 oder 5, um den Abstieg. Gerade die Tatsache, dass diese nicht absteigen wollen, lässt sie dann zu riskanten Transfers hinreisen. Ausserdem werden solche Vereine immer jeden Cent in Spielmaterial stecken, weil es ja idiotisch wäre mit 1 Mio. auf der kante um den Abstieg zu spielen.
Die Liga wäre für die fans auch attraktiver und es bleibt uns 4x Mattersburg erspart.
Eine breitere Liga würde bedeutet das mehr Teams im Mittelfeld sind und so sinnvoll Planen können, ohne permanent die Hosen voll zu haben.
Ausserdem, man stelle sich mal die Teams vor:
A. Lustenau
Altach
Wacker Innsbruck
RB Salzburg
Lask
BW Linz
Sturm Graz
GAK
FC Klagenfurt
Kapfenberg
St. Pölten
Admira
Austria
Rapid
Vienna
Mattersburg
1. Liga mit 10 Vereinen
2. Liga mit 10 Vereinen
2 x 3 Liga mit 10 Vereinen (West und Ost)
Weiters sollten Fernseh und sonstige allg. Werbegelder nach einem Umlageschlüssel auf alle Mannschaften der drei höchsten Spielklassen aufgeteilt werden. Dies führt zu einer Verringerung der großen Qualitätsunterschiede und hoffentlich auch zu einer geringeren Anzahl von Mannschaften mit Finanziellen Problemen. Es ist doch so - auch wenn nun mal Rapid und Salzburg am interessantesten für TV und Werbung sind, kann langfristig der Fußball in Österreichnur mit einer ausgeglichenen Liga bzw. Ligen ohne zu großen Qualitätsbarrieren erfolgreich sein. Außerdem leisten diese Vereine auch einen großen Beitrag für den Nachwuchs - was auch den Gr. Klubs zu Gute
1.bl mit 12 mannschaften (siehe schottland) - hin und rück = 22 runden,
dann obere und untere 6 unter sich nochmal hin/rück (10 runden). ergibt für alle teams 32 spiele. ein guter mittelständler hat die chance als 5./6.-plazierter die obere runde realistisch zu erreichen.
2 Absteiger
darunter eine 2.bl mit 16 teams - normal mit hin/rück = 30 runden. 2 aufsteiger, 3 absteiger.
und DARUNTER direkt die landesligen - die meister ermitteln in ost/mitte/west-playoff die 3 aufsteiger.
bei den amateurteams mmn 2 mögl. varianten: entweder bis zur 2. bl erlauben (max 4??) oder doch die vielbesprochene "reserve-liga", wobei ich denke, dass das wohl eine 2.bl arg schwächen würde.
LG :-)!
16er Bundesliga
3 Absteiger
HfM Erste Liga abschaffen
3 Regionaligen belassen
und den Meister direkt in die erste Aufsteigen lassen.
Stärkt die Vermarktung und das Niveau der Regionalliga, die Amateure der Top Teams werden mehr gefordert.
Fördert die Bundesliga durch einen unglaublich spannenden Abstiegskampf der zu Top-Leistungen gegen die großen zwingt.
Gegen Kapfenberg viermal pro Saison zu spielen interessiert einfach gar niemanden...
Bin Ihrer Meinung, nur würde ich von ganz oben bis ganz unten die zweiten Mannschaften total aus den regulären Meisterschaften verbannen und jeweils eine eigene Reserve-Liga (wie unter anderem in England) machen. Die Amateure- oder 1b-Mannschaften sind leider viel zu oft Wettbewerbsverzerrer, wenn einmal mit der halben Kampfmannschaft und einmal gänzlich ohne Verstärkung von oben angereist wird.
...allerdings nur unter der Voraussetzung, dass eine der zwei Ligen auf sämtliche UEFA Qualiplätze verzichtet. Also (aus Sicht 2013) zwei CL Quali Plätze und zwei EL Quali Plätze für die "Alpenliga"
Anscheinend ist das der Hauptgrund, warum es noch immer nicht zur Zusammenlegung gekommen ist. mMn sehr kurzfristig gedacht, denn die Liga wird wohl zwangsläufig mehr Qualität herausbringen und automatisch mehr CL/EL erkämpfen.
wenn die "wahre" Meisterschaft erst im Frühjahr beginnt und hier der jeweilige nationale Meister ermittelt wird? Im Herbst spielt die Schweiz und Österreich nur einen Grunddurchgang mit den Top 5 der letzten Saison. MMn geht es der UEFA um das Bestehenbleiben der nationalen Meister, oder täusche ich mich da?
16er-Liga und die Beibehaltung der 3 Regionalligen oder Zusammenlegen auf 2 Regionalligen. Demnach entweder 2 oder 3 Fix-Auf- bzw. -Absteiger.
Alleine bei 2 Regionalligen würde mir keine vernünftige Einteilung über die Landesverbände einfallen. Das geht ich irgendwie nicht wirklich gut aus.
mein Vorschlag
1 Bundesliga mit 10 Vereinen (letzten 2 steigen ab)
2 Erste Liga (Ost und West, jeweils Meister steigt auf, bzw. letzter und vorletzter steigen ab)
4 Regionalligen (jeder Meister darf aufsteigen)
Hintergedanke:
je mehr Vereine in einer Region in einer Liga spielen, umso interessanter wirds für die Zuseher = mehr Zuseher in den Stadien.
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