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Die Aschenbecher sind sowohl für die rauchenden Gäste des Lokals wie auch für Passanten gedacht
Wien - Die Stadt Wien verschärft ihre Offensive gegen weggeworfene Zigarettenstummel auf öffentlichem Boden. Die für die Müllbeseitigung zuständige MA 48 stellt im Rahmen der aktuellen Sauberkeitskampagne "Keine Kleinigkeit" 1.400 Wand-Aschenbecher den städtischen Gastronomiebetrieben gratis zur Verfügung. Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) hat am Freitagvormittag den ersten Wand-Ascher an der Außenmauer eines Wiener Lokals präsentiert.
Die Aktion wird aber nicht allein mit der Sauberkeitskampagne begründet: Seit der Verschärfung der Raucherbestimmungen (mit 1. Juli 2010, Anm.) hat sich das Rauchen nach draußen verlagert: "Es kommt auf den Bezirk an, aber seit dem Gesetz wird vermehrt vor den Lokalen geraucht und viele Zigarettenstummel landen so am Boden", bestätigte der Wiener Lokalbesitzer Roman Czeczelich, der die Stummelbox bereits montiert hat. Dem soll nun mit Hilfe eben dieser neuen Wand-Ascher Abhilfe geschaffen werden. Denn die Aschenbecher sind sowohl für die rauchenden Gäste des Lokals wie auch für Passanten gedacht.
Pro Gastronomiebetrieb ein Aschenbecher
Rund ein dreiviertel Jahr hat die Stadt Wien gemeinsam mit der Fachgruppe Gastronomie der Wiener Wirtschaftskammer am Projekt gegen weggeworfene Tschickreste gearbeitet. Das Ergebnis sind die neuen Wand-Aschenbecher, die von der Form einem kleinen Postkästchen ähneln. Nun gebe es keine Ausreden mehr über fehlende Aschenbecher im Falle einer Strafe, so die Stadträtin. Das Wegwerfen einer Zigarette auf öffentlichem Boden wird mit mindestens 36 Euro geahndet.
Die Wiener Wirtschaftskammer hat ihre Mitglieder über die neuen Behälter in den vergangenen Tagen schriftlich informiert: Einige Gastronomen hätten sich bereits für einen Aschenbecher vormerken lassen, versicherte Martina Haslinger, Obmann-Stellvertreterin der Fachgruppe Gastronomie. Dennoch würden von den insgesamt 1.400 Wand-Aschern noch genügend - ohne Reservierung - zur Verfügung stehen. Jedes Mitglied kann sich ab sofort einen Aschenbecher in der Fachgruppe Gastronomie, am Judenplatz 3-4, abholen. Pro Gastronomiebetrieb wird ein Exemplar inklusive Schlüssel - zum Entleeren der Zigarettenstummel - ausgegeben.
58 Euro kostet ein Aschenbecher
Die Kosten für die insgesamt 1.400 Wand-Ascher trägt die Stadt Wien. Einer kostet 58 Euro. Bei der Aktion handle es sich um eine Win-win-Situation für alle: Mit dem Anbringen der Aschenbecher könnten schon im Voraus die Kosten für eine spätere Reinigung auf den Gehsteigen gesenkt werden. Den Rauchern biete sich zudem eine weitere Möglichkeit, ihre Zigarettenreste ordnungsgemäß zu entsorgen, wie betont wurde.
Insgesamt stehen in Wien den Rauchern 10.800 Papierkörbe mit Aschenbecherfunktion sowie 850 frei stehende Aschenrohre zur Verfügung. Nun kommen nochmals 1.400 Wand-Ascher hinzu. Auch in den Wiener Stadtgärten und Parkanlagen würden derzeit weitere 1.400 Aschenrohre installiert werden, hieß es. (APA, 13.4.2012)
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Sie hätten den Artikel für wieviel produziert? 20€?
Einfach zum Schlosser gehen und mal eben 1400 öffentliche Aschenbecher zu ordern, die - incl. der Produktionskosten - witterungsfest, wartungsfrei, simpel in der Ausleerungsbedienung, ansprechend im Aussehen, praktisch in der Funktion, stabil und günstig sind, ist wohl etwas blauäugig.
Und verdienen muss der Produzent schließlich auch was.
81.200 € könnte man sparen, wenn der Tschick nicht in der Masse im Rinnstein landet.
Als ansprechend ist zumindest die neutrale Wahrnehmung gemeint.
Es muss weder gefallen noch zum tschicken einladen; aber das Produkt sollte allgemein nicht sofort mißfallen.
Stellen Sie sich Ihre Aussage in Bezug zu einem Fahrschein-Entwerter vor.
ist nicht blauäugig.
und mit fertigung haben sie anscheinend auch nichts zu tun.
und mit einkauf auch nichts.
man bräuchte sie ja nicht einmal in china einkaufen ( wo man einen bruchteil bezahlt hätte), z.b. in der slowakei gefertigt hätte schon genügt.
selbst bei mercateo gibt es die günstiger.
nur mal so als beispiel, ein paar sekunden googlen.
http://www.mercateo.at/p/694-508... ilber.html
Sie haben da zu kurz und nicht nachhaltig gedacht:
Anders als beim Sackerlspender ist hier das Schloß ein Risiko. Zum einen, da der Ascher durchaus Objekt des Diebstahls - speziell das Schloß manipulierbar ist und somit nutzlos und in der Reparatur kostenintensiv wird.
Es muss weiters, so vermute ich mal zu Recht, einen gewissen Widerstand aushalten können.
Ein Wandascher für 30€ aus dem Internet kann man hinhängen; das Geschrei dürfte aber groß sein, wenn die nach 2 Monaten verbeult, geklaut oder anderweitig unbrauchbar gemacht wurden. Nicht vergessen: die hängen vor Lokalen. Im Rausch läuft manches anders.
Billig ist nicht gleich günstig.
das schloß ist das gleiche wie es auch in briefkästen verwendet wird - standard - kostet nüsse.
und ob etwas verbeult werden kann hängt von der wandstärke des bleches ab. und die wandstärke der tür ist bei allen relativ dünn.
und was die kosten betrifft, die einzelnen teile des aschers sind laserschnitte, ein weinig gekantet und verschweißt, das heißt minimale handarbeit. kilopreis material mal faktor x.
aber so wies aussieht hinterlässt fast jeder dreck auf unseren straßen...und wenn ich nichtraucher bin kann ich eben auf die raucher zeigen
und als radfahrer zeig ich auf die autofahrer
und ändern tut sich nix
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