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London - Andreas Weimann steht vor dem größten Moment seiner Karriere. Der zuletzt als Torschütze in Erscheinung getretene Österreicher trifft am Sonntag mit Aston Villa auswärts auf Manchester United - es wäre sein erster Auftritt im mythenumrankten Old Trafford. "Wir wollen punkten, weil es für uns noch immer gegen den Abstieg geht, nicht weil wir für irgendwen einen Meistertitel verhindern möchten", erklärte der 20-Jährige. "Ich freue mich schon sehr darauf, vor über 70.000 Fans zu spielen. Es wird sicher eine unglaubliche Stimmung herrschen."
Viel deutet darauf hin, dass Weimann die Atmosphäre von Beginn an auf dem Platz genießen darf. Nach dem Traumtor am Sonntag beim 1:1 gegen Stoke City gab es von Coach Alex McLeish großes Lob. "Es wird schwer, ihn aus der Mannschaft zu nehmen", sagte der Schotte. "Manche Spieler sind großartige Stürmer, andere erzielen großartige Tore. Weimann hat bewiesen, dass er beides sein kann."
So etwas macht Freude. "Aber ich weiß, dass ich noch einen weiten Weg vor mir habe, und möchte den Trainer jeden Tag von mir überzeugen", meinte der Belobigte. Die Chance dazu erhielt der U20-WM-Teilnehmer des Vorjahres wegen guter Leistungen in der Reservemannschaft und einer relativ langen Verletztenliste bei den Profis. Aufgrund der vielen Ausfälle schafften auch einige Kollegen aus dem Nachwuchs den Sprung ins erste Team von Aston Villa. "Zuletzt waren sieben, acht Spieler aus der Akademie dabei. Das ist für mich schon ein Vorteil, denn wir spielen schon seit fünf Jahren zusammen und sind gute Freunde", sagte Weimann.
Auf den Villa-Youngsters ruhen die Hoffnungen von United-Verfolger Manchester City, der bereits am Samstag auswärts gegen Norwich vor einem Pflichtsieg steht. Die Citizens haben die Meisterschaft noch nicht ganz abgeschrieben, selbst wenn Trainer Roberto Mancini dem Rivalen fast schon zum Titel gratulierte. "Ich glaube nicht, dass United noch fünf Punkte abgeben wird", sagt der Italiener.
Definitiv keine Meisterchancen mehr haben Tottenham und Chelsea, die einander am Sonntag im Wembley-Stadion im FA-Cup-Semifinale gegenüberstehen. An gleicher Stelle kämpfen bereits am Samstag Liverpool und Everton um den Einzug ins Finale des traditionsreichen Bewerbes. (APA/red, 13.4. 2012)
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