Neues Mensa-Mitglied: Vierjährige mit IQ von 159

13. April 2012, 13:30
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Heidi Hankins schnitt bei Test hervorragend ab - Messmethode allerdings umstritten

London - Mensa International ist die bekannteste unter den Organisationen, die Vereine mit ausschließlich hochintelligenten Mitgliedern - festgemacht am IQ - umfasst. Weltweit gehören Mensa etwa 110.000 Menschen an, und jetzt ist ein besonders junger dazugekommen: Bei Heidi Hankins, einem vierjährigen Mädchen aus Großbritannien, hat ein Test einen Intelligenz-Quotienten von 159 ergeben, sagte eine Mensa-Sprecherin am Freitag. Heidi habe damit einen höheren IQ als 98 Prozent der britischen Bevölkerung.

Nach Angaben ihres Vaters Matthew (46) hatte sich Heidi schon mit zwei Jahren das Lesen selbst beigebracht, auch einfache Rechnungen wie Addieren und Subtrahieren konnte sie schon. "Wir haben immer gewusst, dass Heidi ziemlich helle ist, weil sie so früh lesen konnte", sagte Matthew Hankins, der als Wissenschafter an der Universität Southhampton arbeitet, der Zeitung "Hampshire Chronicle". Allerdings ist Heidi ist nicht das jüngste Kind, das jemals in die britische Mensa aufgenommen wurde. Im Jahr 2009 hatte bereits Elise Tan Roberts im Alter von zweieinhalb Jahren den Zugang zu dem elitären Club geschafft - mit einem IQ von 156.

Abgesehen von völlig anderen Intelligenz-Konzepten wie der Theorie der multiplen Intelligenzen sind IQ-Messungen umstritten und schwer vergleichbar, weil die Intelligenztests weltweit unterschiedlich sind. In Deutschland etwa enden Tests bei einem IQ von 150. In den USA wird anders getestet, sodass dort gegenwärtig IQs bis 190 zustande kommen. In früheren Jahren waren sogar Tests bis zu Werten von mehr als 220 bekannt. (APA/red, derstandard.at, 13.4.2012)

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