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Der US-Fotograf David Guttenfelder aus Iowa gehört zu den wenigen westlichen Journalisten, die regelmäßig Einblicke in den Alltag der Nordkoreaner nehmen dürfen. Nun hat er die Szenerie in der Hauptstadt Pjöngjang abgebildet - weitgehend abseits gelenkter Pressetouren. Vor seinem Engagement als Asienchef der Nachrichtenagentur Associated Press in Tokio war Guttenfelder unter anderem in Kenia und der Elfenbeinküste stationiert. (red, derStandard.at, 13.4.2012)
Gespräche auf ranghöchster Ebene angeboten - Experten: Nordkorea hofft auf wirtschaftliche Hilfen
16 Fischer wurden am 5. Mai ins Nachbarland verschleppt
Ex-Verteidigungsminister soll für Beschuss südkoreanischer Insel verantwortlich sein
Lenkraketen fallen ins Japanische Meer - Starts könnten Teil von Militärübungen oder einzelne Tests gewesen sein
Rakete landete im Japanischen Meer - Bereits fünfter Test in drei Tagen
Gefahr eines Raketenstarts seit vorübergehend gebannt
Atom- und Raketenprogramm verzögert - Ausdehnung der Strafmaßnahmen vorgeschlagen
Geldtransporter liefern ausstehende Löhne an Nordkorea
15 Jahre Zwangsarbeit für "staatsfeindliche Verbrechen" - Kenneth Bae soll bettelnde Kinder gefilmt haben
44-Jähriger seit einem halben Jahr in Haft
Kenneth Bae gestand, "Verbrechen zum Sturz der Volksrepublik" begangen zu haben - Rätselraten über Hintergründe
Nachdem Pjöngjang Ultimatum zu Gesprächen verstreichen hatte lassen
In Nordkorea existieren Internierungslager schon doppelt so lange wie sowjetische Gulags - Und das abseits der Wahrnehmungsschwelle, kritisiert Journalist Blaine Harden
Zwei bewegliche Raketenwerfer für Scud-Kurzstreckenraketen sollen an die Ostküste gebracht worden sein
Tagelang spekulierten vor allem westliche Medien über einen Raketenstart am Geburtstag von Staatsgründer Kim Il-sung
Nordkorea fordert Aufhebung von UN-Sanktionen und Ende von Militärmanövern - Südkorea nennt Bedingungen "absolut unfassbar" - Auch USA lehnen ab
US-Außenminister Kerry warnt Nordkorea vor Raketenstart - Geheimdienst: Kim versucht, Macht zu festigen
Delegation aus Südkorea, die Lebensmittel in die Sonderwirtschaftszone bringen wollte, wurde die Einreise versagt
In London verurteilten die G-8-Außenminister einhellig Nordkoreas Kriegsrhetorik und drohten mit weiteren Sanktionen. In der Frage der Bewertung der Lage in Syrien konnte hingegen - wie erwartet - kein Durchbruch erzielt werden: Russland blockiert weiter
US-Außenminister Kerry fordert Pjöngjang zu Atomverzicht auf, betont aber Gesprächsbereitschaft für "glaubwürdige Verhandlungen"
Pentagon sei vorbereitet, "auf alle Eventualitäten zu reagieren", sagt Verteidigungsminister Hagel
Pjöngjang: Seoul müsse erst konfrontative Haltung aufgeben - Gemeinsame Sonderwirtschaftszone liegt derzeit brach - Japan und USA fordern Nordkorea zu Gesprächen auf
Vor einem Monat hat Kim Jong-un seine Artilleristen angewiesen, ihre Kanonen auf die Insel Baengnyeong auszurichten. Deren Bewohner leben zwischen Bunkern und Notfallplänen in Angst, auch 2010 ließ der Norden eine Insel beschießen.
lass mich das für dich googln!
Kegeln: http://lmgtfy.com/?q=kegeln
Bowling: http://lmgtfy.com/?q=bowling
hth
Linus
dass alles, was im staatlichen Eigentum ist, ziemlich protzig und geschleckt ist, alles, was privat ist, ist erbärmlich.
Im Kapitalismus ist das noch umgekehrt, im privaten für 99% der Bevölkerung allerdings mit klarer Tendenz in Richtung Nordkorea...
Auch die Fotos sind bisweilen peinlich, der Fotograf hat ziemlich oft schon allein Probleme die Kamera halbwegs gerade zu halten, ganz zu schweigen von der nachfolgenden Bildbearbeitung, die Aufnahmen sind wohl generell durch den Bildstyle "Triestesse" künstlerisch veredelt worden.
Die Fotos wurden wohl teilweise aus einem fahrenden Bus o.ä. heraus aufgenommen (Spiegelung im 1. Bild, Person im 2.). Auch ist es dort bestimmt nicht ratsam, die Kamera vors Gesicht zu halten, den optimalen Ausschnitt zu komponieren etc., denn dann ist das Motiv schon wieder weg und ein uniformiertes Organ da.
Ich denke, sie verkennen grundlegend das hier präsentierte intentionalistische Design des Transfers von gezielt angestrebten, auszulösenden Empfindungen über das "neutrale" Medium der scheinbar originalgetreuen Fotografie.
Beschäftigen Sie sich einmal mit "picture styles", analysieren Sie die gezeigten Fotos, schauen Sie sich an, welche Jahreszeiten, Tageszeiten transportiert werden, beachten Sie wie das Grün der Blätter auf den spärlichen Fotos aus der begrünten Jahreszeit aussieht... warum gibt es keine Fotos aus der Zeit der Kirschblüte, belaubte Bäume in den Parks etc.?
Was meinen Sie wie eine adäquate Reportage aus Wien Ende November bis Jänner knapp nach und vor der Dämmerung rüberkommt, nicht vergessen Horizont muss schief sein
Und genau solche fast schon gewaltsam auf trist getrimmten Fotos wecken in mir immer mehr den Verdacht, dass es dort ganz nett ist.
Wären die Fotos halbwegs ausgeglichen, würd ich mir nix dabei denken. Aber wenn es in Nordkorea so ausschauen MUSS, ist es wahrscheinlich das Paradies.
Asylantrag ist jedenfalls schon gestellt.
Es gibt offenbar mehrere Welten, die Ihre, die Kraft Mind Mapping permanent durch Fotos mit der Authentizitätskraft des Lokalaugenscheins behaftet auf die Massen losgelassen werden.
So werden Sie nur ganz vereinzelt lächelnde Menschen abgebildet sehen um die Wahrnehmung der Tristesse der Massen so richtig wahr zu nehmen, andere Mechanismen des Mind Mappings zu diesem Thema wurden bereits zuvor genannt.
Nennt ist es an und wann in der Privatsphäre des Biedermeier der Leute, war auch schon zuvor im "Osten" so, wenn Sie dort privat einen Zugang hatten.
Es ist mit ein Instrument der Öffentlichkeitsarbeit bestimmte Wahrnehmungen im Volke zu erzeugen um Grundhaltungen zu beeinflussen.
Fortsetzung
Photoshop hochladen und einfach mal Bild mit
- Auto-Farbton
- Auto-Farbe
bearbeiten, oder für die, die es besser können dann mit Korrekturen bearbeiten oder auch nur in Cascade einlegen, "zwingt Grau raus und Weiß rein" (1963).
Wie schon zuvor ausgeführt, mindmaking der besonderen Art, die schiefen Horizonte vermitteln das Gefühl von Geheimaufnahmen, jeder darf im Westen so an den Top-Secret-Geheimnissen teilhaben...
Das "Peinlichste" an Bild(unterschriften)journalismus bietet der SPIEGEL hier http://www.spiegel.de/fotostrec... 80997.html - gekaufte Agenturfotos, zu denen der Volontär negative gefärbte Geschichten schreiben musste, ohne geringstes Wissen über Land, Leute, Geschichte. Dagegen bietet der Standard echten Qualitätsjournalismus.
Sie sollten sich eher Schnappschüsse von Touristen ansehen statt Fotos von Profifotografen, die natürlich ein gewisses Bild vermitteln wollen.
Durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer in Wien:
1891 Stunden
Durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer in Pyongyang:
2687 Stunden
Seoul ist auch übers Jahr gesehen viel sonniger als Wien. Im Winter ist der Unterschied besonders groß. Ich glaube eher dass sich die in Wien lebenden Nordkoreaner fragen warum man in Österreich kaum die Sonne sieht.
Erinnert mich an die Fernsehaufnahmen aus dem Katlen Krieg: Da dachte man auch: in Russland sowie im ganzen Ostblock regnet es die ganze Zeit und Nebel und Wolken-freie Tage gibt es dort auch nicht...
Warum nicht solche Aufnahmen zeigen:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia... ssicht.jpg
http://farm7.staticflickr.com/6043/6409... ce1b_z.jpg
Das mit der fehlenden Sonne stimmt vielleicht teilweise, aber in Anbetracht der Tatsache, dass Nordkorea ein wahnsinnig armes Land ist, fehlen mir die Leute auf der Straße, die irgendwie versuchen Geld zu machen. In Großstädten von Entwicklungsländern geht es so hektisch zu, weil der informelle Sektor so groß ist. Jeder weiß, dass Menschen in Nordkorea nicht frei sind, aber diese leeren Straßen in denen es kaum Geschäfte gibt, zeigen das für mich auf drastische Weise.
dann is alles halb so schlimm...
in Somalia scheint die Sonne übrigens fast jeden Tag;
und 1944 waren in Wien auch viele Tage heiter bis wolkenlos...was die böse Ami Propaganda natürlich aber wieder mal verschweigt
Vor einigen Jahren gab es auf der Viennale eine sehr interessante Dokumentation über einen amerikanischen Soldaten, der in den Norden geflüchtet ist und seit Jahrzehnten dort lebte.
Ich weiß nicht mehr wie der Film heißt aber da gab es sehr gute Einblicke in den Alltag der Nordkoreaner. Bilder die man sonst nicht so zu Gesicht bekommt.
Crossing the Line
http://www.youtube.com/watch?v=qHAMAwIWciA
trifft zumindest für die meisten hier abgebildeten Fotos überhaupt nicht zu. Foto 2 und 3 sind eindeutig auf gelenkten Touren entstanden. Der Tongil Markt (F. 2, rundes blaues Dach, geduldeter privater Bauernmarkt) geschossen mit Rücken zum Hana Music Centre (Foto 3); laut Beschreibung werden hier Ausländer "informiert", also auch eine organisierte Veranstaltung. Mensch im Vordergrund von F. 2 ist evtl. ein "Begleiter".
S. auch Karte: http://tinyurl.com/c5qn3g5
Auch andere Vorzeigeprojekte (hier Bowlingbahn, Bahnhof) sind Teil gelenkter Stadttouren. Dabei ist Pjöngjang eine über Dreimillionenstadt. Die Betitelung "ganz normaler Tag in Pjöngjang" ist mEn nicht nur nicht wahr, sondern auch verharmlosend für die Lebensumstände dort.
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