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Mannheim - Nach Einführung der Nichtraucher-Schutzgesetzgebung in Bremen zum Jahreswechsel 2007/2008 nahm die Zahl der Herzinfarkte ab - der Vergleich der Zeiträume 2006/2007 mit 2008/2009 belegt einen Rückgang der durchschnittlichen monatlichen Herzinfarktrate von 14 Prozent. Das zeigt eine Studie des Bremer Klinikums Links der Weser, die auf der 78. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung (DGK) präsentiert wurde.
Schutz vor dem schädlichen Einfluss des Passivrauchens
„Der Rückgang der Inzidenz von Herzinfarkten in Bremen und Umland über den Untersuchungszeitraum scheint zumindest teilweise durch das Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes Ende 2007 erklärbar", so die Studienautoren in ihrer Zusammenfassung. „Insbesondere jüngere Nichtraucher weisen einen deutlichen Rückgang der Inzidenz von Herzinfarkten auf. Dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass das Nichtraucherschutzgesetz insbesondere Nichtraucher vor dem schädlichen Einfluss des Passivrauchens schützt."
Im Detail wurden die Daten aus dem Bremer „STEMI-Register" von 2006 bis 2009 - insgesamt 2883 Infarktpatienten - ausgewertet und nach Alter, Geschlecht und Nikotinkonsum analysiert. Trotz des Gesamtrückgangs der Herzinfarktfälle zeigte sich bei den zum Aufnahmezeitpunkt aktiven Rauchern (42 Prozent der Gesamtfälle) kein Rückgang im direkten Vergleich zwischen 2006/2007 und 2008/2009. Die Nichtraucher hingegen profitierten von der Nikotingesetzgebung statistisch gesehen mit einem Rückgang der Herzinfarkt-Rate um 23 Prozent (Vergleich 2006/2007 - 2008/2009). Die jüngeren Nichtraucher unter 65 Jahren profitierten mit einem Rückgang der Herzinfarkte um 26 Prozent am meisten von der gesetzlichen Maßnahme. (red, 14.4.2012)
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Das ist ganz einfach zu erklären: Die gleiche Schädigung bei "leichten" Zigaretten kommt daher, dass sich das Rauchverhalten (Zugstärke, Anzahl der Zigaretten usw) insofern ändert, als dass man am Ende eher mehr schädliche Stoffe inhaliert. Zumal sich light nur auf Teer und Nikotin bezieht. Andere Schadstoffe sind in der selben Konzentration vorhanden, werden dann aber intensiver inhaliert. Deshalb ist die Bezeichnung "light" aus gutem Grund verboten. Lange Rede kurzer Sinn: Light bedeutet nicht weniger Gift, was deine Frage beantworten sollte.
Diese Rechnung geht sich nur dann aus, wenn man alle Faktoren darauf optimiert:
wenn man z.B. von 0,9 mg auf 0,7 mg umsteigt und dafür stärker und schneller zieht.
De facto ist es aber so, daß Zigaretten vor 20 Jahren locker 1,5 mg hatten, heutige extrem leichte Produkte nur mehr 0,1 mg.
Diesen 15fachen Unterschied könnte man gar nicht durch anderes Rauchverhalten ausgleichen, sprich: eindeutig gesünder!
Es gehört aber zur Politik des Antirauchernetzwerks, diese Sachlage systematisch zu verleugnen und zu vertuschen.
Marlboro hat 1,0 mg, selbst die Light Version noch immer 0,8 mg. Bei 0,1 mg Treer wird man wahrscheinlich wirklich einen Unterschied spüren, allerdings liegt bei diesen Zigaretten auch der Nikotinanteil bei nur mehr 0,1 mg. Bei diesem Wert wird sich wahrscheinlich keine starke Sucht mehr entwickeln, das erklärt wohl auch warum diese Zigaretten nur einen Marktanteil von 0,1 Prozent haben....
Ich frag mich, welche seltsamen, realitätsfremden Menschen dir da rot geben. Etwa Leute der Tabakindustrie?
Selbst Raucher "aus Leidenschaft" (was soll daran bitte gut sein?) werden ja wohl wissen, dass ihre Lieblingsbeschäftigung schädlich ist.
Hier rittern halt ein paar seltsame Gestalten herum, die scheinbar immer noch versuchen Meinung zu machen. Über deren Motivation darf ruhig spekuliert werden.
Letztendlich machen sie Rauchern damit einen Bärendienst. Das haben die meisten auch bereits erkannt. (C;
für mich ist das genauso schlüssig, wie wenn man sagen würde 2006 war die Weltmeisterschaft in Deutschland, deswegen waren im Zeitraum 2006/2007 mehr Herzinfarkte als 2008/2009.
So wie das hier steht, kann das ein "netter" Zufall sein, ev. kann auch ein bisschen was dran sein. Aber als das Killerargument für Rauchverbote seh ich diese Studie definitiv nicht.
ja absolut hast recht, das ist zufall, rauchen und passivrauchen schadet nicht, das ist alles nur eine hinterhältige lüge der nichtraucher...
es steht hier kein einziges wort von killerargument oder sonstwas, es wird hier von einem zusammenhang gesprochen, von einem von mehreren, nicht mehr und nicht weniger.
a)
Es gab in allen moeglichen laendern weltmeisterschaften, und nirgendwo sank nachher die zahl der herzinfarkte. (studien zum thema bringen aus allen laendern aehnliche ergebnisse, eines dramatischen absinken von herzinfarkten.)
b)
es gibt in der studie eine kontrollgruppe, naemlich die raucher, bei denen blieb die zahl der herzinfarkte nicht sank.
So wie das hier steht, ist das kein netter zufall. Die zahl der herzinfarkte schwankt naemlich nicht extrem von jahr zu jahr, und es gibt keine einfachere erklaerung. Und der mechanismus mit dem rauchen herzinfarkte bedingt ist auch bekannt.
Sehr viel mehr substanz haben wenige epidemiologische studien.
Wieviel Substanz die Studio wohl hat wenn es zahlreiche andere Studien gibt, die denselben Sachverhalt testen, aber auf andere Ergebnisse kommen.
"Eine Studie, die die gesamte Bevölkerung der Toscana umfasst, vergleicht die Herzinfarktraten nach dem Rauchverbot mit denjenigen der vorangegangenen 5 Jahre und findet keine Assoziation"
"Zwei umfassende Studien aus Neuseeland... fanden keinen den Rauchverboten zurechenbaren Rückgang der Herzinfarktraten".
"Eine von der dänischen Regierung veröffentlichte Grafik lässt auch nach dem Rauchverbot keinen Einbruch der Herzinfarktraten erkennen."
Weil ich mir 2 Minuten Recherche gegönnt habe um dem was entgegenzuhalten: (Quelle wiki, und die dort zitierten Artikel):
Laut Forschungsergebnissen, die in den Wissenschaftszeitschriften Circulation und Journal of the American College of Cardiology im Jahre 2009 veröffentlicht wurden, haben Rauchverbote in Europa und den USA die Anzahl der Herzinfarkte jährlich um 26 % vermindert.[20]
Das Canadian Medical Association Journal berichtet von einem Rückgang cardiovaskulärer Erkrankungen um 39 % sowie von einer Reduktion der Atemwegserkrankungen um 33 % in Toronto.[21]
Die Anzahl der Klinikeinweisungen wegen Herzproblemen ging nach der Einführung von Rauchverboten im Schweizer Kanton Graubünden um mehr als 20 %,[22][23][24]
Eine 2012 veröffentlichte Studie von Forschern der University of Glasgow stellte einen Rückgang der Zahl der Frühgeburten und der Neugeborenen, die für ihr Alter viel zu klein seien, nach der Einführung eines umfassendes Rauchverbots in Schottland 2006 fest.[33][34
Gibt also offensichtlich genug Studien dazu die eben dies zeigen. (das heißt nicht das es die Studien die sie hier offensichtlich zitieren nicht gibt, deswegen wären Quellenangaben schön)
in den US-Städten Helena um 16 % und Pueblo um 41 %,[25][26] in Island bei den männlichen Nichtrauchern um 21 %,[27] in der italienischen Region Piemont bei Personen bis zum Alter von 60 Jahren um 11 %[28] und in Neuseeland bei Personen im Alter von 55 bis 74 Jahren um 9 % sowie bei Menschen von 30 bis 54 Jahren um 5 % zurück.[29]
Die bislang weltweit größte Studie zur Wirkung von Rauchverboten, für die Krankenhausdaten von 3,7 Millionen Versicherten der DAK-Gesundheit von Anfang 2004 bis Ende 2008 ausgewertet wurden, zeigte einen Rückgang von Behandlungen bei Herzinfarkten um acht Prozent und bei Angina pectoris um 13 % seit Einführung der strengeren Bestimmungen in Deutschland 2007/2008.[30][31][32]
Ich finde die Diskussionsform bei bestimmten Themen sehr interessant.
Bei Raucher/Nichtraucherdiskussionen scheint es mir am heftigsten zu sein.
Die Argumente der Gegenseite werden als Humbug abgetan und die eigenen mit religiösen Eifer verteidigt.
Eine ähnlich heftige Diskussionsstimmung kann man eigentlich nur bei Artikeln über den Nahostkonflikt beobachten.
Pfaller sagt zB. dass das Rauchen Genuss sei.
Das kann für Zigarrenraucher stimmen, für Raucher von Zigaretten mit manipuliertem Tabak und Quote ~20 und mehr täglich wohl kaum.
Da ist der berühmte fette Schweinsbraten doch das Bsp schlechthin:
Kaum jemand ist täglich fette Schweinsbraten und sagt:
Ich geniesse das. Das macht nur jemand, der fett (fr)essen will. Der Schweinsbraten ist da schon lange egal.
Genauso kann niemand von Genuss reden, der 30 Fluppen täglich raucht.
Das ist richtig.
Aber der wichtigere Aspekt ist, dass Pfaller sagt "Wer *nicht* raucht, ist ein lustfeindlicher Asket.
Damit impliziert er nicht nur, dass Rauchen für den Raucher Genuss sei, wie Sie richtig sagen; nein, er sagt damit, dass Rauchen für jedermann Genuss sein müsse, und wer nicht raucht, dies nicht etwa tut, weil er - beispielsweise - Rauch als ausserordentlich widerwärtig wahrnimmt, sondern, weil er lustfeindlich ist.
Damit baut Herr Pfaller sein gesamtes "Gedankengebäude" und Buch auf eine lächerliche und sofort zu widerlegende Prämisse auf und darum ist er auch ein äußerst schlechter Wissenschaftler.
Pfaller sagte auch in einem Interview, dass "wir uns das Rauchen verbieten lassen".
Das ist völlig falsch, polemisch und ein Widerspruch in sich.
Käme es durch Verbote zu stark signifikanten Rückgängen von Raucheranteilen in der Bevölkerung, kann die Fluppe niemals die süchtigmachenden Effekte haben; es hätte somit niemals erst zu zwingenden Verboten kommen können; das gelegentliche Rauchen könnte man also wie Eis essen werten und wäre tatsächlich ein Genuss, auf diesen man sich per Definition stützen kann: es nutzt, es vergnügt, es erfreut und dient nicht bestimmten negativen Reizneutralisationen, die als Genuss verkauft werden, so wie Pfaller es versucht.
Pfaller luzte ja auch über Sex so wirr daher.
Er propagiert weder, dass Menschen möglichst oft möglichst viel Billigsekt trinken sollen und möglichst viel und oft Schweinsbraten essen sollen, noch, dass sie möglichst viel rauchen sollen!
Pfaller sagt, dass das Rauchen Kultur und Genuss sei.
Er differenziert aber nicht zwischen Rauchkultur und Sucht. Rauchkultur will sich nicht mit manipuliertem Industrietabak vergleichen lassen.
Rauchkultur wird zelebriert und nicht Zigarettenrauch 30x am Tag zur Befriedigung der Suchtsymptome inhaliert.
Fetter Schweinsbraten ist Synonym für Unvernunft, für maßloses und systematisches "Insichreinstopfen".
Er sagt zB auch ironisch: sich nicht dick zu finden ist das Uncoolste überhaupt.
Er unterscheidet hier auch nicht zwischen krankhafter Adipositas, Veranlagung, den Willen zur ursprünglichen Figur und "Schweinsbraten essen".
Der sagt einfach: Och, wir sollen nicht mehr paffen.
Wir sollen nicht mehr Fett fressen. Gemein.
Fertig.
Prof. Dr. med. Romano Grieshaber entlarvt die Machenschaften der WHO
http://www.rauchernews.de/news/2012... ropaganda/
http://cfrankdavis.wordpress.com/2012/04/0... rieshaber/
"Grieshaber weist nach, dass es keine Wissenschaft ist, die die Passivrauchlüge unter das Volk gebracht hat, sondern dass das Ganze nichts weiter als Propaganda für den von der WHO ausgerufenen “Weltkrieg gegen den Tabak” ist."
"Das Buch ist weit davon entfernt, Verschwörungstheorien zu erfinden."
LOL, ernsthaft, glaubt den Schwachsinn wer ?
mich stört die Schädlichkeit weit mehr als der (zugegebenn sehr ekelhafte) Gestank....
In Österreich sterben pro Jahr ca. 1000 Menschen an Folgen der Vergiftung durch Passivrauch- das finde ich weit schlimmer als die Befindlichkeit meines Riechsensoriums....
Mich stört beides, vordergründig mehr der Gestank, weil man den sogar als Radfahrer oder Fußgänger ständig irgendwo einschnüffeln muss! Mein chronisches Bronchialleiden verzeihe ich den Rauchern auch nicht, denn ich habe selber NIE geraucht, nur in der Kindheit ganz extrem MIT!
also den "relativ jungen" Zweig gibt es aber deutlich länger als Verkehrsabgase, als Benz das Automobil erfunden hat, hatte das Fahrrad schon 60 Jahre Entwicklung hinter sich und auch schon Pedale....
das war daher eine relativ illicitäre Aussage.
ich teile das Problem deiner Kindheit, und es stört mich weit mehr, daß damals meine Gesundheit nachhaltig beeinträchtigt wurde, als daß ich damals gestunken habe wie ein Aschenbecher.
(Das hat mich- weil ich es ja von klein auf gewöhnt war und diesen Zustand für "normal" hielt- damals noch nicht einmal sehr gestört.)
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