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Die Erste Group lässt sich neben dem neuen Wiener Hauptbahnhof nieder. 23 Standorte sollen im neuen, von Henke Schreieck Architekten geplanten Headquarter vereint werden.
Mit einiger Verzögerung starteten vor kurzem auch die Bauarbeiten am "Erste Campus". Der Umzug der 4.000 Wiener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist für 2015 geplant. Von einigen ihrer Wiener Immobilien will sich die Bank aber laut "WirtschaftsBlatt" bereits jetzt trennen. Verhandlungen würden laufen, bestätigte die stellvertretende Konzernsprecherin Hana Cygonková gegenüber derStandard.at. Bis zum Auszug im Jahr 2015 will man diese Objekte dann zurückmieten ("Sale-and-lease-back").
Zentrale am Graben wird nicht verkauft
Von den bisherigen 23 Standorten stehen ohnehin nur sieben im Besitz der Erste Group. Fünf davon könnten demnach verkauft werden, denn: "Die Erste Group Zentrale am Graben sowie die IT-Zentrale in der Geiselbergstraße werden weiterhin im Eigentum der Erste Group bleiben", stellt die Sprecherin klar.
Im Übrigen sei die konzernweite Neuaufstellung der Immobilien im Zuge der anstehenden Übersiedlung (die hausintern für einige Missstimmung sorgt) ein "ganz normaler Prozess". Dass der Verkauf etwas mit dem Kapitalbedarf der Erste Group von 166 Millionen Euro zu tun habe, stellt Cygonková deshalb entschieden in Abrede: Schließlich seien diesbezüglich bereits alle Konzernteile dazu angehalten worden, "die Familienersparnisse zu durchforsten". Per 30. Juni 2012 werde der Konzern die geforderten neun Prozent an "hartem" Kernkapital "nicht nur erreichen, sondern übersteigen", so die Sprecherin. (map, derStandard.at, 13.4.2012)
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