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Als träfe der Abgang von RBI-Chef Stepic den grünen Riesen nicht hart genug, gibt es noch andere Führungsprobleme im Sektor
Erste, Raiffeisen, Bank Austria lieferten Präventions-Pläne auf Basis ihrer Bilanzen 2012
Bundeskanzler Faymann zeigt sich verhalten zuversichtlich über eine Fristverlängerung der EU zur Abwicklung der Hypo Alpe-Adria
Das BIRG soll die Stabilität der Banken verbessern und Probleme frühzeitig erkennen helfen
Prämien sind gedeckelt und werden über Jahre gestreckt ausgezahlt. Auch für die Chefs gibt es einen festen Gehaltsdeckel
Geldinstitute müssen ihren als riskant eingestuften Handel bis 2016 in eigenständige Tochtergesellschaften ausgliedern
Demonstranten machen Stimmung: Die Deutsche Bank arbeitet am Kulturwandel, nicht alle dürften daran glauben
Der von einem Skandal erschütterte Referenz-Zinssatz wird wohl durch ein zweigleisiges System abgelöst
Der Nettogewinn der Bank sank um 29 Prozent auf 285 Millionen Euro, Ostkredite und die DDR-Millionen liegen der Bank auf der Tasche
Unter den global 25 systemrelevanten Finanzzentren befindet sich auch Österreich. Aufgeblähte Bilanzen und faule Kredite machen Sorgen
Die Verluste der RBB Klagenfurt sind für das schlechte Gesamtergebnis verantwortlich, Fusion mit RLB noch nicht vollzogen
Der operative Gewinn ist sowohl bei der Investmentbank als auch im Privatkundengeschäft gefallen
Das Geldinstitut geriet wiederholt wegen schwarzer Konten und Geldwäscheverdacht ins Visier der italienischen Staatsanwaltschaft
Die Briten stehen in Verdacht, französischen Kunden bei Geldtransfers in die Schweiz geholfen zu haben
Die französische Bank kündigt einen Sparplan von 900 Millionen Euro an
EU warnt USA vor strengeren Regeln für Auslandsbanken
Die Royal Bank of Scotland kehrt in Gewinnzone zurück, ein Staatsausstieg ist für das Management ab Mitte 2014 denkbar
Österreichs KA Finanz dürfte weitere Staatshilfen brauchen
Der Fall Madoff, Milliardenverluste mit Derivaten und jetzt noch manipulierte Energiepreise. Aufsichtsbehörden nehmen die US-Bank in die Mangel
Auch eine Regelung für die Abwicklung von Banken könnte noch vor der Sommerpause gefunden werden
Die Aktionäre, welche in den vergangenen Jahren hohe Gewinne eingestreift haben, könnten ja einfach einen entsprechenden Beitrag leisten wenn sie das verhindern wollen.
"Wenn eine Bank nicht innerhalb einer vorzugebenden Frist die vorgeschriebene Kernkapitalquote nachweisen kann, dann sollte ihr einfach die Lizenz entzogen werden."
Da werden Forderungern gestellt, die unerwartet kommen (Es wurden die Berechnungsmodelle massiv geändert), und die Fristen sind extrem kurz.
Für viele ist die Forderung: "Verdoppeln Sie Ihr Eigenkapital in weniger als zwei Jahren."
* Kaum ein Unternehmen (weggehend von Banken) würde das schaffen.
* Wissen Sie, WIE das umsetzbar ist:
- Wenig neue Kredite vergeben.
- Bei jedem, der irgendwie in Verzug kommt, sofort zudrehen, um ihn aus den Büchern zu haben.
- Geschäftsvolumen reduzieren (= Zukünftige Erträge langfristig beschneiden)
Die Banken erfüll(t)en nichtmal die Basel II Kritierien, das Problem sind hier nicht die Fristen sondern der Unwille die Finanzwirtschaft sich den Tugenden der Realwirtschaft unterzuordnen und damit selbst und ohne den Steuerzahler die eigene Zukunft zu sichern.
Nur mit dem Motto: "Mehr Schulden (=Kredite)" in einer Schuldenspirale zu folgen ist sehr gefährlich. Eventuell ist es dafür schon zu spät und der Point-Of-No-Return zum Bankencrash ist schon überschritten.
Und potentielle Kreditnehmer wie Unternehmen sind eben aufgerufen, mehr mit Eigenkapital und die Fremdmittelquote zu senken.
So wie das gesunde Unternehmen machen, die nur zu einem geringeren Prozentsatz am Tropf des Fremdkapitals (Kredite/Schulden) hängen. Das ist auch nicht irgendwie "böse" sondern durchaus auch im Interesse der Kreditnehmer, nicht alles auf Schulden aufzubauen.
Ich halter es für sinnvoll, die Eigenkapitalquote zu erhöhen.
Aber vieles des bisherigen EK ist weggefallen, weil der Berechnungsmodus geändert wurde - ich würde einen sinnvollen Zeithorizont für angebracht halten - und nicht eine schnelle Panikreaktion, um das aufzuholen, was die Politik in den letzten Jahrzehnten verschlafen hat.
So wie das jetzt gemacht wird hat das massiv konjunkturdämpfende Effekte - genau das, was wir nicht brauchen.
Zurück bleibt eine unterkapitalisierte Hülle und die Bankeigentümer mit ihren Gewinnen bleiben vor der Öffentlichkeit verborgen.
Der Staat, als Hure der Bankiers, bemüht sich dann sogar noch mit Steuergeldern um die Rettung dieser ausgesaugten Hüllen und verstaatlicht sogar die größten Katastrophen.
Was sollte der Staat besser machen? Er sollte nicht die defizitären sondern die gewinnbringenden Banken verstaatlichen.
Wenn der Staat in der Lage wäre, gewinnbringend zu wirtschaften, wären die staatlichen unternehmen und Banken ja viel erfolgreicher als die privaten - und es gäbe die Diskussion nicht.
Real erstickt aber jedes Unternehmen in das der Staat seine Finger bekommt unter Proporz, Freunderlwirtschaft und Inkompetenz.
Denn mit so vergleichsweise geringen Summen konnte man sich seit WK II nicht so viel Macht und Einfluß in Europa kaufen. Das EK fehlte den Banken, weil sie es die Jahre zuvor in immer größerem Maße den Kapitaleignern ausschütten mußten.
Hätten die dzt Kapitaleigner europäischer Banken nicht ausschließlich Profit-Interessen, sondern auch strategische ÜBerlegungen - so wie die chinesischen, indischen und arabischen Staatsfonds - dann wäre der Kampf fairer und ausgeglichener. Noch effektiver als der Kapitalismus funktioniert nur noch der National-Kapitalismus.
Eigentlich unglaublich wie die Gesellschaft seit dem 18 Jh. (John Law) auf mit virtuellem Geld zockende Staaten setzt und nun haben sie die Banken noch mit der Produktion nicht bedeckter Werte übertroffen.
Basel ist nichts negatives für die Wirtschaft sondern kann nur ein kleiner erster Schritt in Richtung Vollgeld sein!
Also wenn ich mir diese Grafik von der Deutschen Bank ansehe, glaube ich nicht, dass etwas schärfere Kapitalvorschriften noch helfen könnten.
http://1.bp.blogspot.com/-A_rmDJh0... g-aus-.jpg
Für mich macht es schon Sinn, wenn ich sehe, dass Derivate mit 0,1% durch Eigenkapital gedeckt sind.
Auch wenn mir bewusst is, dass vieles an Derivaten ein Nullsummenspiel ist und Absicherungsgeschäften dienen.
Trotzdem ist auch das Verhältnis von Bilanzsumme zu Derivaten erschreckend.
Gruss Tussi, die Böse
Dem widerspreche ich nicht - Aber bei der Betrachtung macht es mehr Sinn, nicht die Derivate anzusehen sondern das reale Risiko.
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Sie sagen aj auch nicht "Fliegen ist gefährlich, im Jahr gibt es x Millionen Flüge - und das maximale Risiko ist, dass alle abstürzen und alle tot sind, also müssen wir uns darauf vorbereiten."
Stimmt. ;-)
Das ist abe rnur ein Problem, weil Banken einfach so aufgefangen werden - Wäre die Regelung "Die Aktien werden als Entschädigung an den Bestbieter verwertet, und den Erlös bekommen die Gläubiger verteilt" - wären die eingegangenen Risiken anders.
Deswegen nehmen's ja risikogewichtete Ansätze.
Mit dem Ansatz "theoretisch kann das Ausfallsrisiko unbegrenzt sein" dürfte es keine Versicherungen geben.
Wenn Sie die maximalen Ausfallsmöglichkeiten zur Bewertung heranziehen, würde auch keiner Haus-Kredite bekommen.
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