Feuerwehreinsatz nach Chemieunfall in Linz

13. April 2012, 10:12
  • Die Feuerwehr gab an, dass keine Gefahr für die Anrainer bestanden habe.
    foto: apa/berufsfeuerwehr linz

    Die Feuerwehr gab an, dass keine Gefahr für die Anrainer bestanden habe.

Frostschutzmittel ausgelaufen - Einsatzkräfte mussten mit Spezialausrüstung arbeiten

Linz - Fässer mit Chemikalien sind Donnerstagabend auf einem Waggon am Linzer Verschiebebahnhof leckgeschlagen. Aus zwei Behältern floss Frostschutzmittel aus. Die Feuerwehr stand mit 19 Mann über vier Stunden lang im Einsatz. Die Einsatzkräfte mussten mit Schutzanzügen arbeiten, weil zunächst nicht feststand, um welche Substanz es sich handelte. Gefahr für Anrainer bestand nicht, wie die Feuerwehr in einer Presseaussendung mitteilte.

Die Fässer waren aus unbekannter Ursache verrutscht. Dabei wurden zwei undicht. Ein Mitarbeiter der ÖBB bemerkte, dass Flüssigkeit austrat und schlug Alarm. Die Gebinde mussten erst voneinander gelöst und einzeln überprüft werden. Bald stand jedoch fest, dass die beiden betroffenen Behälter Frostschutzmittel enthielten, das laut Feuerwehr nicht als Schadstoff einzustufen ist. Damit konnte Entwarnung gegeben werden.

Dennoch mussten die Einsatzkräfte mit Schutzausrüstung arbeiten. Es dauerte vier Stunden, die Flüssigkeit mit Wannen aufzufangen und ein weiteres Auslaufen zu stoppen. Das Frostschutzmittel wurde in ein Spezialfass gefüllt und zur Absenderfirma zurückgebracht, die sich um die Entsorgung kümmern muss. (APA, 13.4.2012)

Typische journalistische Darmatisierung -

aus einem Frostschutzmittelfass-Leck - wird ein Chemieunfall.

Frostschutzmittel - wie gefährlich ;-)

Der gute Wein!

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