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Wien - Die an der Wiener Börse notierte Kärntner SW Umwelttechnik hat 2011 ihren operativen Gewinn (EBIT) nach endgültigen Angaben von minus 0,6 Mio. auf 1,1 Mio. Euro ins Plus gedreht. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg gegenüber dem Jahr davor von 4,7 auf 5,0 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Freitag vor seiner Bilanzpressekonferenz mit. Die Umsätze sanken jedoch von 73,8 auf 69,4 Mio. Euro.
Das vergangene Geschäftsjahr war für SW Umwelttechnik in allen bearbeiteten Märkten durch die anhaltenden Marktunsicherheiten weiterhin herausfordernd. Während die konjunkturelle Erholung in Österreich 2011 schon positive Impulse gab, konnte diese Entwicklung in Ungarn und Rumänien noch nicht beobachtet werden, so das Unternehmen.
Das Ergebnis aus der Fair-Value-Bewertung der als Finanzinvestition gehaltene Immobilien lag mit 0,4 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 1,9 Mio. Euro. Die temporären nicht cash-wirksamen Wechselkursverluste vor allem aus Abwertung der ungarischen Währung zum Ultimo 2011 wirkten sich mit -2,2 Mio. Euro (nach -0,8 Mio. Euro) im Finanzergebnis aus. Die Fremdwährungs-Entwicklungen und auch die aktuell hohen Zins- und Finanzierungsaufwendungen haben das EGT negativ beeinflusst. Das operative EGT (vor IAS 40 und FX-Verlusten) verbesserte sich dagegen auf -2,5 (-3,4) Mio. Euro.
Das Eigenkapital wird mit 7,1 Mio. Euro ausgewiesen - ohne nicht cash-wirksame Buchverluste aus Umwertungseffekten 18,9 Mio. Euro -, die Eigenkapitalquote mit 17,5 Prozent. Die Finanzverbindlichkeiten blieben mit 77,5 (76,8) Mio. konstant, während die anderen kurzfristigen Verbindlichkeiten vor allem aus Lieferung und Leistung auf 9,4 (12,3) Mio. Euro sanken.
Erst im März dieses Jahres erfolgte wie berichtet die Zustimmung der finanzierenden Banken zu einer Anpassung der Tilgungsprofile an das wirtschaftliche Umfeld im CEE-Raum, womit die Finanzierung der SW Umwelttechnik abgesichert wurde.
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