Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Greuther Fürth visiert die höchste Spielklasse in Deutschland an.
Fürth - Die SpVgg Greuther Fürth steht dicht vor dem erstmaligen Sprung in die deutsche Fußball-Bundesliga. Zum Auftakt der 31. Zweitliga-Runde bezwang der Spitzenreiter am Freitag den Tabellenvierten FC St. Pauli mit 2:1 (1:0) und hat damit bereits fünf Punkte Vorsprung auf Eintracht Frankfurt sowie zehn Zähler auf Fortuna Düsseldorf. Die Fortuna mit Robert Almer im Tor trifft erst am Montag auswärts auf Dynamo Dresden, bei einer Pleite wäre der Fürth-Aufstieg schon drei Runden vor Schluss fixiert.
Heinrich Schmidtgal (6.) und Gerald Asamoah (65.) sorgten für den neunten Heimsieg in Serie der Fürther, bei denen Alfred Hörtnagl als Fußball-Koordinator arbeitet. Der Anschlusstreffer von Mahir Saglik (90.) kam zu spät.
Alfred Hörtnagl arbeitet seit Anfang November als Fußball-Koordinator für den Zweitligisten und möchte allein schon aufgrund dieser kurzen Zeitspanne keine Gratulationen zum bevorstehenden Triumph entgegennehmen. "Ich bin gerade einmal fünf Monate hier. Die Aufmerksamkeit gebührt jenen Leuten, die schon jahrelang dabei sind und die ganze Sache entwickelt haben."
Schnittstelle Hörtnagl
Der Ex-Rapid-Sportdirektor fungiert als organisatorische Schnittstelle zwischen Profis, Amateuren und Nachwuchs. Seine primäre Aufgabe ist es, junge Eigenbauspieler an die Kampfmannschaft heranzuführen - im Auftrag von Clubchef Helmut Hack, der laut Hörtnagl hauptverantwortlich für den Aufschwung der Spielvereinigung ist. Seit Hacks Amtsantritt 1996 ging es mit den Fürthern nicht nur sportlich stetig bergauf, auch in punkto Infrastruktur wurde einiges auf die Beine gestellt.
Seit sieben Jahren verfügt der dreifache deutsche Meister (1914, 1926, 1929) über ein modernes Trainingszentrum, außerdem wird im Frühjahr 2013 mit dem Bau eines 20.000 Zuschauer fassenden Stadions begonnen, das auf eine Kapazität von 28.000 Plätze erweitert werden kann. Das Geld für dieses Vorhaben soll unter anderem aus den Verkäufen von Spielern kommen, die in Fürth ausgebildet wurden.
Prinzip der Nachhaltigkeit
In den vergangenen Jahren bescherten Transfers von Kickern wie Heiko Westermann, Roberto Hilbert oder Martin Lanig den Fürthern zusätzliche Einnahmen, die Hack lieber in die Club-Strukturen als in teure Kicker investierte. "Er setzt auf Nachhaltigkeit, und alle anderen im Verein stehen hinter seinen Entscheidungen, weil sie zum Erfolg geführt haben", sagte Hörtnagl.
Diese Philosophie habe nun zum Erfolg geführt. "Die Fürther haben bewiesen, dass sie aus relativ wenig sehr viel machen können. Es ist kontinuierlich etwas aufgebaut worden, und jetzt steht der Verein auf einer soliden Basis. Wenn es keinen Mäzen gibt, ist das der einzige Weg, um sportlich und wirtschaftlich zu reüssieren", betonte Hörtnagl.
In Österreich sei die SpVgg Greuther Fürth am ehesten mit der SV Ried vergleichbar, vermutete der Tiroler. Doch auch bei nahezu allen anderen Clubs der heimischen Bundesliga habe ein Umdenken eingesetzt. "Das Thema Nachhaltigkeit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. In Österreich lebt es der eine mehr, der andere weniger. Aber die Arbeit mit den jungen Spielern zum Beispiel ist in Österreich schon ein großes Thema." (APA, 12.4.2012)
Austria-Coach laut "kicker" favorisierter Schaaf-Nachfolger in Bremen - Stöger fühlt sich geehrt - Parits: "Würden ihn nicht hergeben, egal was sie zahlen"
Engländer planen Transferoffensive - Auch Neapel-Stürmer Cavani auf Wunschzettel der Blues
Erlös der Versteigerung soll an Manchester United Foundation gehen - Ferguson Premier-League-Trainer des Jahres
Real-Präsident Perez verkündete Trennung mit Saisonende - PSG legt Veto gegen Ancelotti-Abgang nach Madrid ein - Lewandowski, Bale und Isco im Einkaufswagerl
Langjähriger Teammanager hört auf, als Spieler hat sich der Goalgetter bei US Cagliari unsterblich gemacht
Chelsea und Gunners geben sich mit Siegen keine Blöße im Rennen um die Champions League - Rekord-Remis für Ferguson zum Abschied
Letzte Europacup-Chance für Römer Klubs im Cupfinale - Trainer Mazzarri verlässt Neapel - Sassuolo steigt erstmas auf, auch Hellas Verona wieder erstklassig
Kapitän Frahn vor dem Duell gegen die Sportfreunde Lotte: "Die hauen wir weg"
Niederlage im Elfmeterschießen - ÖFB-Verteidiger verpasste vierten Titel im Basel-Dress
Keeper hält Elfmeter gegen Fürth, Hoffenheim rettet sich mit Sieg in Dortmund in Relegation - Schalke holt Platz in CL
Superstar hängt seine Profi-Schuhe mit 38 Jahren an den Nagel - 115-facher englischer Internationaler
Blau-Weiß lässt mit Sieg in letzter Runde nichts mehr anbrennen - Benfica knapp geschlagen
Sachsen besiegen Regensburg mit 3:1, müssen aber trotzdem in die Relegation gegen Osnabrück. Royer trifft zum Abschied für Köln
Zwei Runden vor Saison-Schluss muss sich Titelverteidiger St. Petersburg geschlagen geben
Georg Margreitter ist mit den Wolverhampton Wanderers in die dritte englische Liga abgestiegen. Spielen durfte er nicht
Früherer Vizepräsident von Neymar-Klub FC Santos: "Es ist bereits fix, er hat bei Bayern unterschrieben"
Ancelotti zieht es nach Madrid, der PSG-Präsident will den Italiener halten. Sein Abgang könnte auch Stars zum Abwandern bewegen
Ausschreitungen in der französischen Hauptstadt sorgen für Aufregung. Innenminister: "Das ist der Fall von PSG"
1:0 für Latics und Paul Scharner im Finale gegen Manchester City - Tor erst in der Nachspielzeit - Ausschluss von Zabaleta
Der Zuseherschnitt in Österreichs Fußballliga sinkt. Bei Euro-Partner Schweiz ist er doppelt so hoch. Strengere Auflagen garantieren dort professionelleres Ambiente
Nur bei Konsens der gesamten Fußball-Gemeinschaft Verlegung in Winter möglich
Ungwöhnliches Fangerlspiel bei Erstliga-Fußballmatch in Thun endete erst nach blutigem Intermezzo mit einer Ergreifung
Für den deutschen Fanforscher Gunter Pilz ist der Rücktritt des US-Nationalspielers nach dem Outing "alarmierendes Zeichen"
Die wohl aufregendste Minute des Fußballjahres spielte sich in England beim Rückspiel des Aufstiegs-Play-off zwischen Watford und Leicester City ab
Ich verfolge nun die 2. deutsche bundesliga schon seit einigen jahren, deshalb freut es mich sehr dass die "unaufsteigbaren" fürther nun den aufstieg erreichen konnten.
besonders wird sich einer freuen, dass er das noch erleben darf:
Kissinger ist seit 1998 Ehrenbürger seiner Heimatstadt Fürth Seit seiner Jugend ist er treuer Anhänger des Fußballclubs SpVgg Fürth. Zuletzt weilte er Anfang Mai 2010 in Fürth, wo er unter Anderem sein Geburtshaus und seine ehemalige Schule besuchte. Ferner wohnte er der Enthüllung seines ihm zu Ehren angefertigten Portraits im Fürther Rathaus bei. Kissinger zeigt großes Interesse für das Fußballspiel; so so verspricht Kissinger, werde er beim ersten Heimspiel auf der Tribüne sitzen.
Ach ja, der gute alte Friedensnobelpreisträger und anerkannte Menschenrechtsexperte Kissinger.
Wie viele Länder waren es noch mal, in denen wegen seiner Verbrechen Haftbefehle gegen ihn vorliegen?
http://en.wikipedia.org/wiki/The_... _Kissinger
immer lustig wie der österreicherbezug großgeredet/geschrieben wird: hier klingts so, als würde ohne den hörtnagl gar nix gehen (obwohl er selbst ja offensichtlich bescheidener ist), genauso wird gerne von den "abwehrchefs" stranzl und pogatetz gesprochen - sind zwar stammspieler die auch durchwegs gut spielen, aber von chef kann keine rede sein....
Um die ganze Faszination dieses Aufstiegs zu erfassen:
10/11: 4.
09/10: 11.
08/09: 5.
07/08: 6.
06/07: 5.
05/06: 5.
04/05: 5.
03/04: 9.
02/03: 5.
01/02: 5.
00/01: 5.
99/00: 7.
98/99: 8.
97/98: 9.
15 jahre Zweitliga-Existenz und dabei oft genug nur sehr knapp gescheitert. Die haben/hätten es sich wirklich verdient. Die Strukturen erlauben sicher keinen dauerhaften Aufenthalt in der 1.Liga, Fürth ist mit 115k Einwohnern eine der kleinsten Großstädte in GER.
Aber sie haben es sich wenigstens einmal verdient!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.