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Feldkirch - Das österreichische Eishockey-Nationalteam hat im letzten Vorbereitungsspiel auf die B-WM eine glatte Niederlage gegen die Schweiz kassiert. Nach dem 3:1-Erfolg am Vortag musste sich die ÖEHV-Auswahl der langjährigen A-Nation am Donnerstag in Feldkirch 0:4 (0:1,0:1,0:2) geschlagen geben. Damit geht die junge Mannschaft von Teamchef Manny Viveiros nach den Spielen gegen die Eidgenossen und zuvor Weißrussland mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in das am Sonntag gegen die Ukraine beginnende WM-Turnier in Ljubljana.
Nach der überraschenden Niederlage am Vortag gingen die Schweizer diesmal forscher und auch effizienter zu Werke. Roman Wick (17.) im Powerplay und vier Minuten nach Wiederbeginn aus einem Kontertreffer brachte die nur zu Beginn gut mitspielende ÖEHV-Truppe ins Hintertreffen. Daraufhin erhöhten die Eidgenossen die Gangart noch, weitere Gegentreffer blieben Rot-Weiß-Rot vorerst aber noch erspart.
Doppelschlag zur Entscheidung
Ein Doppelschlag von Damien Brunner (48.) und Juraj Simek (49.) sorgte dann aber für die endgültige Entscheidung zugunsten des Weltranglisten-Siebenten. Selbst ein Ehrentreffer gelang den müde wirkenden Österreichern nicht mehr, womit man erstmals seit dem Amtsantritt von Viveiros im September ohne Torerfolg blieb.
Damit war der Teamchef natürlich nicht zufrieden. "Wir haben nicht gut gespielt, wir sind unzufrieden mit dem Spiel. Die Schweiz ist eine sehr gute Mannschaft. Wir müssen in den nächsten Tagen noch Kleinigkeiten verbessern. Mit drei von vier Spielen gegen super Mannschaften bin ich aber zufrieden", sagte Viveiros. Thomas Raffl nahm die Niederlage nicht allzu schwer. "Wir haben gestern kompakter gearbeitet, heute haben sich Fehler eingeschlichen. Die Niederlage ist nicht eine so große Blamage, die Schweiz ist eine starke Mannschaft", meinte der Stürmer.
Viveiros hat seinen WM-Kader nach dem Spiel gegen die Schweiz um zwei Spieler reduziert. Martin Ulmer und Patrick Obrist fielen aus dem Aufgebot. Damit reist das ÖEHV-Team am Freitag mit 25 Mann nach Slowenien, vor Turnierbeginn müssen noch drei weitere Spieler aus dem Kader gestrichen werden. (APA, 12.4.2012)
Eishockey-Länderspiel am Donnerstag in Feldkirch:
Österreich - Schweiz 0:4 (0:1,0:1,0:2). Feldkirch, 1.500, SR Falkner/Potocan. Tore: Wick (17./PP, 24.), Brunner (48.), Simek (49.). Strafminuten: 6 bzw. 14.
Österreich: Starkbaum - St. Ulmer, Unterluggauer; Schumnig, Trattnig; Kirisits, Reichel; Heinrich, Altmann - Schiechl, Koch, Welser; Latusa, Hundertpfund, Raffl; M. Geier, Herburger, St. Geier; Oberkofler, P. Harand, Baumgartner
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die gute nachricht: das austria-team ist in der lage, eine chance warzunehmen, wenn sie geboten wird. die schweizer spielten im 1. spiel schlecht - wir nutzten es! sicher, im 2. spiel spielten wir schlecht (es hätte auch 0:8 enden können). aber leider ist es so, dass die breite im österreichischen eishockey fehlt, um konstant auf höherem niveau als in den letzten jahren zu spielen. natürlich.. der aufstieg in's A ist nicht unrealistisch - der folgende abstieg aber nach wie vor auch nicht.
mehr breite im eishockey heisst aber auch weniger talente im fussball, weniger talente bei den schiefahrern.. denn mehr breite heisst ja tausende neuer, zusätzlicher spieler..
Als langjähriger Beobachter des A-Teams muss man ja froh sein, dass es Gestern nochmals daneben ging, nicht aus zudenken wie wir wieder aufgetreten wären im ersten Spiel gegen die Ukrainer nach einem Sieg gegen Weißrussland und zwei Siegen gegen die Schweiz...
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