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Von mehr als acht Prozent Wirtschaftswachstum im Jahr können die Industriestaaten nur träumen. Und dennoch beinhaltet die jüngste China-Prognose der Weltbank einige Alarmsignale für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt.
Gut ist, dass Chinas Expansion immer mehr von der Binnennachfrage statt vom Außenhandel gespeist wird. Das hilft, die Ungleichgewichte in der Weltwirtschaft, vor allem im Verhältnis zum Schuldnerstaat USA, zu verringern. Aber der Wachstumsturbo im Inland ist der Häusermarkt, der von billigen Krediten angeheizt wird und jederzeit wie andere Immobilienblasen vor ihm zusammenbrechen kann. Das muss noch zu keiner Katastrophe führen, könnte aber Chinas Wachstumspfad weiter dämpfen. Und dann droht das, wovor Weltbankpräsident Robert Zoellick schon im Februar gewarnt hat: dass China in etwa 20 Jahren auf einem mittleren Einkommensniveau steckenbleibt, wie schon andere Schwellenländer zuvor.
Um das zu verhindern, sind in den kommenden Jahren tiefgreifende Strukturreformen nötig, vergleichbar mit dem radikalen Bruch, den einst Deng Xiaoping eingeleitet hat. Das weiß die KP-Spitze in Peking und hat mit der Absetzung des konservativen Populisten Bo Xilai ein Hindernis aus dem Weg geräumt. Doch der Sieg der Reformer beim Führungswechsel im Herbst ist noch lange nicht fix - und damit bleibt auch die wirtschaftliche Zukunft in Schwebe. (Eric Frey, DER STANDARD, 13.4.2012)
Die GmbH-Reform beseitigt nicht die echten Probleme von Jungunternehmern
Spindeleggers Vorstoß bei der Wohnbauförderung ist sachlich gerechtfertigt und längst überfällig
China hat ein ähnlich großes BIP wie Deutschland. China hat aber 15mal soviel Einwohner wie Deutschland. Anders formuliert, ein Deutscher produziert 15mal soviel jährlich wie ein Chinese. Daran sollte leicht verständlich sein, warum China in der Lage war jedes Jahr fast 2stellige Wachstumsraten hinzulegen...
Mittelschichthaushalte nehmen Kredite fuer 80 oder 100 (!) Jahre auf, um sich eine Kleinwohnung leisten zu koennen. Das heisst, sie verschulden die naechsten 2 Generationen gleich mit, und bei der Qualitaet der Bauten ist von der Kleinwohnung in 40 Jahren nix mehr Bewohnbares ueber. Trotzdem wirst du, wenn Du nach China faehrst, unzaehlige Rohbauten sehen, auch in der Provinz.
Ein Bauer haette in der Tang Dynastie (618 - 906 A.D.) anfangen muessen, sein gesamtes Einkommen zu sparen, dann koennte er sich heute eine Kleinwohnung in Shanghai leisten.
Diese Zustaende sind schlimmer als die Immo-Blase in Japan Mitte der 1980er. Japan's Wirtschaft ist seit dem Platzen nun 25 Jahre kaum gewachsen.
a) eine einigermasse stabile und gerechte gesellschaft.
b) schuldenfreiheit
?
tatsaechlich ist china ja auch nicht schuldenfrei. und tatsaechlich sind nicht alle 'westlichen laender' tief verschuldet. tiefgreifende reformen sind noetig, sonst krachts, wirtschaftlich und sozial.
eine immobilienblase durch billige kredite ist nicht so gefaehrlich wie eine durch teure haeuser.
und damit china in 20 jahren bei einem mittleren einkommensniveau stecken bleibt muss es dieses niveau erst einmal erreichen. und solange china demokratie, freie meinungsaeusserung und damit soziale unruhen stark einschraenkt ist dieses ziel in 20 jahren sicher erreichbar.
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