Auto in Kärnten 300 Meter von Zug mitgeschleift

12. April 2012, 15:10

38-Jähriger und Vierjährige ins Klinikum Klagenfurt geflogen

Klagenfurt - Ein 38 Jahre alter Mann und seine vier Jahre alte Tochter sind am Donnerstagvormittag bei einem Zusammenprall ihres Auto und mit einem Regionalzug nahe Feldkirchen laut Rotem Kreuz schwer verletzt worden. "Der Mann dürfte das Rotlicht am unbeschrankten Bahnübergang übersehen haben", sagte ein erhebender Polizist. Vater und Tochter wurden von der Feuerwehr aus dem Autowrack geschnitten und von zwei Rettungshubschraubern ins Klinikum Klagenfurt geflogen.

"Die Kreuzung ist technisch mit Lichtzeichenanlage und Andreaskreuz gesichert", erklärte ÖBB-Sprecher Christoph Posch. "Im Zug wurden keine Passagiere verletzt." Die Lokführerin habe noch eine Schnellbremsung eingeleitet, konnte den Zusammenprall mit dem Pkw aber nicht mehr verhindern. Das Auto wurde vom Zug 300 Meter weit mitgeschleift. Die Regionalbahnstrecke zwischen Feldkirchen und Villach wurde vorübergehend gesperrt.

In Kärnten gab es 2012 bereits zwei Tote bei ähnlichen Unfällen. Ende März wurde auf einem Bahnübergang in Wolfsberg ein Auto von einem 870-Tonnen-Güterzug erfasst, der 88 Jahre alte Autofahrer wurde getötet. Anfang März starb ein 82 Jahre alter Mann aus dem Bezirk Villach Land in St. Jakob im Rosental, als sein Auto beim Überqueren der Bahngleise von einem Regionalzug erfasst worden war. (APA, 12.4.2012)

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Ein sehr sorgsamer Vater.
Die Rufdaten werden sicherlich nicht erfasst...

Zu viele Autofahrer glauben

- da kommt eh nie ein Zug
- der Zug kommt eh so langsam
- es wird eh nur Blechschaden geben
Tatsache ist
- der Zug ist immer härter als der dickste LKW
- der Zug kommt schneller als man denkt
- für den Zug ist ein Auto nicht schlimmer als ein Wildeber oder eine Kuh.
Alle Bahnübergänge müssten entweder mit Schranken gesichert oder ganz einfach stillgelegt werden.

Wenn jemand das Rotlicht missachtet,

wird er vermutlich nicht denken - es wird eh nur Blechschaden geben - sondern es wird nichts passieren.

warum muss wieder geld für errichtung und wartung von schranken ausgegeben werden? es passieren auch unfälle an beschrankten bahnübergängen.

vielmehr sollte man die leute aufklären was diese nervigen roten leuchten und dieses nervige klingeln bedeutet.

siehe zb hier:

20 tödliche Unfälle ereigneten sich auf Eisenbahnkreuzungsanlagen (2010: 15). 14 der 20 Getöteten auf Bahnübergängen kamen bei Kollisionen mit Eisenbahnen auf Gemeindestraßen und fünf auf Landesstraßen ums Leben. Zehn tödliche Unfälle ereigneten sich bei Signalanlagen mit Rotlicht, sechs Unfallstellen waren mittels Stopptafel und Andreaskreuzen gesichert und bei vier Unfällen war eine Schrankenanlage vorhanden.

aus: http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_V... _2011.aspx

jetzt müssens nur mehr nachlesen, wie viele EKs mit Schranken, wie viele mit LZAs und wie viele mit Stopptafeln gesichert sind, und ihre ach so tolle Unfallstatistik relativiert sich ziemlich.

weil die öbb einen aufsichtsrat hat...

und die herrschaften dort richtig abheben.

deshalb sollen sie ganz einfach einen teil der supergagen INVESTIEREN.

und zwar nicht in mammutbürohauswüsten mit gleisanschluss sondern in SICHERHEIT!

Nur weil es einige wenige Autofahrer gibt, die ein deutlich sichtbares Rotlicht ignorieren,

soll die Allgemeinheit für den Schutz dieser - gegen Gesetze verstoßenden und grob fahrlässigen - kleinen Minderheit Millionen ausgeben?

Da müsste auch jede Straßenkreuzung mit Schrankenanlagen ausgerüstet werden!

öbb...

mit der lizenz zum töten. seit kaisers zeiten.

technisch mit rotlicht gesichert. im jahr 2012.
na genau...

Ganz richtig,

daher konsequenterweise auch Straßenkreuzungen statt mit Ampeln mit Schranken zu sichern wäre eher unserem Zeitalter entsprechend.

Und? Einfach links & rechts schauen und passt schon ... so ein Güterzug fliegt ja ned 250km/h daher...

gott bist du ein trottl

gott, so er existiert, kann da auch nix mehr machen.

des is relativ. siehe unten...

Diverse Straßenkreuzungen sind auch nur mit Rotlicht gesichert. Wenn man das Rotlicht ignoriert und von einem LKW auf der Querstraße mitgenommen wird, ist das Ergebnis auch nicht anders.

aber wenns dort schon stehen oder liegen bei rotlicht...

dann muss schon der lkw stehenbleiben auch wenn er grün hat, oder?

ein 40 tonner wird auch probleme beim bremsen haben. und ein zug hat einfach einen massiven bremsweg.

sollte ein railjet 3 km vorher eine notbremsung einleiten, nur weil ein autofahrer eventuell nicht schaut, ob ein zug kommt?

des glaub i ned...

der 40tonner muss ja bei rotlicht oder wenn ein einsatzfahrzeug kommt auch bremsen.

im gegenteil JEDER verkehrsteilnehmer muss auf sicht fahren, nur ausgerechnet die bahn nicht.

jeder bankomat ist besser gesichert als ein durchschnittlicher bahnübergang...

um nicht auf Sicht fahren zu müssen hat die Bahn ja auch einen eigenen Fahrweg mit eigenen Sicherungsanlagen.

Wenn jemand diese Sicherungen umgeht und mißachtet ist er genauso selbst Schuld, wie wenn er auf einem Brückengeländer balanciert und runter fällt.

Na no na ned muss die Bahn nicht auf Sicht fahren!

Im Prinzip ja. Aber wenn da ein 40-Tonner mit 70 km/h daherkommt, wird der auch nicht unbedingt problemlos stehenbleiben können, wenn auf einmal irgendein Autofahrer in die Kreuzung einfährt, obwohl er rot hat.

Das war in diesem Fall aber nicht so.

Wieso posten Sie dermaßen unqualifiziert! Der Großteil aller Unfälle an Bahnkreuzungen passiert, weil Autos bei STOP nicht stehenbleiben. Es ist so einfach.

muss man sich hier qualifizieren?

und sie, haben sie die poleposition?

eine lichtanlage ist einfach nur die zweitbilligste lösung.

die billigste ist garnichts zu machen.

das problem ist, dass technisch gesichert heute nicht dasselbe bedeutet wie vor 100 jahren.

wenn der gute von der öbb sagen würde, dass ein schranken dort den betrieb unwirtschaftlich machen würde und die paar toten die billigere lösung sind, wäre er ehrlich...

aber die menschen sind es so gewohnt lügen zu hören, dass sie explizit danach verlangen...

Klar muß man sich qualifizieren! Sie können doch nicht im Ernst der Meinung sein, daß jedem Menschen so wie in den USA jegliche Eigenverantwortung abgesprochen werden soll.

Sie wären doch sicher einer, der mitschreit, wenn mit Ihren Steuergeldern elektronische Schrankenanlagen in Ihrer Ortschaft um teures Geld aufgebaut werden an einem Übergang, der alle Herrgottszeiten passiert wird - an einem, an dem bereits STOP-Tafeln und Lampen stehen. Dasselbe gilt für die billige Ausrede: "Mit Zäunen an den Gleisen tät keiner mehr rüberkraxeln" Wenn es nach Ihrer Argumentation ginge, müßte man alles und jedes Regulieren, die StVo müßte nimmer gelten, weil man an jeder Ecke einfach Polizisten hinstellt, die dann schwer strafen. Jedes Fenster müßte Gitter haben, damit ja keiner rausfallen kann usw. Eine rote Ampel bedeutet HALT. Punkt. Fahren Sie mit dem Auto auch bei Rot in die Kreuzung, weil kein Schranken da ist?!

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