Mutter findet totgeglaubtes Baby lebend in Leichenhalle

Ärzte sprachen von Totgeburt - Mädchen atmete, als sich Eltern verabschieden wollten

Ein kleines medizinisches Wunder hat sich in Argentinien ereignet: Als Analia Boutier und ihr Mann Fabian Veron sich von ihrem bei der Geburt verstorbenen Baby verabschieden wollten und dafür den Sarg öffneten, erkannten sie, dass das Kind noch atmete, berichtete die BBC am Donnerstag.

Den Eltern war nach der Geburt von den Ärzten mitgeteilt worden, dass die Frau eine Totgeburt erlitten habe. Die vermeintliche Babyleiche wurde in die Leichenhalle gebracht, zwölf Stunden später wollten die Eltern Abschied nehmen und entdeckten, dass ihr Kind überlebt hatte. Fünf Mitarbeiter des Spitals in der Provinz Chaco wurden mittlerweile entlassen.

Das Mädchen trägt den Namen Luz Miraglos (Wunderlicht). Ihr Zustand ist laut BBC kritisch, aber stabil. (red, derStandard.at, 12.4.2012)

  • Glückliche Eltern: Analia Boutier und ihr Mann Fabian Veron entdeckten ihr totgeglaubtes Baby lebend in der Leichenhalle.
    foto: ap/faccioli

    Glückliche Eltern: Analia Boutier und ihr Mann Fabian Veron entdeckten ihr totgeglaubtes Baby lebend in der Leichenhalle.

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