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Brüssel - Die EU-Kommission hat den slowenischen Antrag auf Anerkennung des Namens "Krainer Wurst" als geschützte Herkunftsbezeichnung bestätigt. Angesprochen auf österreichische Bedenken hieß es in der Kommission, dass sämtliche anderen EU-Länder sechs Monate Zeit hätten, den slowenischen Vorschlag zu beeinspruchen. Dafür müssten aber gute Gründe vorliegen.
Das sei auch der Sinn der Veröffentlichung des slowenischen Ansinnens. Es müsse den anderen Staaten die Gelegenheit gegeben werden, die Konsequenzen einer solchen Registrierung der "Krainer Wurst" als geografisch geschützter Bezeichnung zu prüfen.
Österreicher befürchten Absatzverlust
Das österreichische Patentamt hatte Anfang April erklärt, die Annahme der slowenischen Forderung würde das Ende der hierzulande verwendeten Bezeichnungen wie "Krainer" und "Käsekrainer" bedeuten. Konkret kündigten Wirtschaftskammer, Landwirtschaftsministerium und Experten der Veterinärmedizinischen Universität mit Unterstützung des Patentamts an, Einspruchsgründe bei der EU-Kommission geltend machen zu wollen. Die Unmöglichkeit der Verwendung des Begriffs "Krainer" für österreichische Wurstwaren wäre für heimische Produzenten mit einem enormen Absatzverlust und großen Umstellungskosten auf eine neue Namensgebung verbunden.
In die Debatte hatte sich zuletzt auch Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) eingeschaltet. "Wir lassen uns die Krainer nicht verbieten", sagte er. Es gehe einerseits um wirtschaftliche Interessen Österreichs, aber auch um eine langjährige Tradition.
Wann die Kommission ihre Entscheidung nach der Sechs-Monats-Frist bekanntgibt, ist nicht klar. Die Einwände anderer Staaten müssten zunächst geprüft werden. Konkret läuft die die Frist ein halbes Jahr nach Veröffentlichung des jeweiligen Antrags ab. Die Publikation der Kommission erfolgte am 28. Februar, damit endet die Einspruchsmöglichkeit anderer EU-Länder am 27. August. (APA, 12.4.2012)
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wollen sich ja die slowenische bezeichnung schützen lassen. krajnskaja kolbasa oder so - da besteht zum käsekrainer keine verwechslungsgefahr. zudem geht die bezeichnung ja lt. slowenischen antrag auf kaiser franz josef zurück. also wenn dann dürfen sich das die habsburger schützen lassen oder österreich als rechtsnachfolger :)
alle deutschen aus der krain schmeissen und dann eine deutsche bezeichnung sich schützen lassen wollen: das ist hoffentlich auch dem alliierten rat, ähm, der eu-kommission zu viel!
Ich seh Sie schon im Laden stehen:
Ich hätte gern zweimal Schlumpf, aber die mit Käse gefüllt zum Braten, zwei Liter Dings, aber den Dings aus dem Burgenland und da und da und da jeweils eine von den Sachen, von denen für 30 Grad-Wäsche, von denen mit Tomatensauce, aber ohne Geschmacksverstärker und von den mit Nussfüllung.
Ganz lustig wirds dann im SB-Markt, wenn auf jeder Dose statt Bohnen, Erbsen, Linsen und so, überall nur "Dings" draufsteht.
Viel Spaß beim Kochen.
nein es wär anders: ich hätte gern zweimal dings, aber die mit dings gefüllt zum schlumpfen, 2 liter sachen aber aus dem dings .....
jeweils eine von den sachen, von der 30 grad dings von denen mit der dings aber ohne sachen und von der mit der dings.
ist ganz einfach!
Bisher hiess sie ja >Sulmtaler Krainer< und das Sulmtal liegt doch irgendwo in der Weststeiermark, wenn ich mich nicht gar täusche!
Also sollte dass Sulmtal ebenfalls in den Ring steigen und die Wurst schützen lassen, oder?!
Diese geschützten Herkunfsbezeichnungen sind doch ein historischer Blödsinn. Man tut so, als ob es in Europa aufgrund jahrhundertelanger Emigration, Immigration und sich ändernden Staatsgrenzen keine Vermischung der Kulturen gegeben hätte und jedes Kaff einen Monopol auf eine regionale "Spezialität", egal wie lächerlich, beanspruchen darf. Dabei wird besagte Spezialität vermutlich mit gleichen Methoden und gleicher Berechtigung an x anderen Orten hergestellt.
Am besten alles wieder abschaffen.
Das kann das besondere Brunnenwasser zum Bierbrauen sein, oder bestimmte Pflanzen (zB Obst) welches nur dort gedeiht. Alles andere erscheint schwachsinnig.
Völlig richtig. Besser wäre eine Regelung, daß die Herkunft des Produktes deutlich auf der Verpackung angebracht sein muß als jahrzehntelang existierende Produktbezeichnungen zu torpedieren. Sehr wohl soll aber die Produktbezeichnung insofern geschützt sein, als daß die Herstellungsmethode dieselbe sein soll.
ich bin ein großer befürworter der europäischen union, aber manchmal habe ich den eindruck die "großen würstel" sitzen in brüssel....., und genau solche exzesse beschädigen den grundgedanken eines friedvollen gemeinsamen europa...., lächerlich in zeiten wie diesen.....
dann sollen die Italiener den Begriff auch schützen lassen!
wir wissen doch alle woher das Wiener Schnitzel kommt.
aber es geht ja nicht um den Ursprung.
NUR um den Namen/die Bezeichnung, die von unseren südlichen Nachbarn offenbar versucht wird auszureizen, und deren Konsequenzen sie sich offenbar (wieder einmal) nicht bewusst sind.
Aber wie sieht es mit der Anerkennung und Leistung vieler Menschen mit Migrationshintergrund aus? Warum ist man stolz auf Kaiserkrainer, mag aber keiner menschlichen Krainer?
Warum isst man gern Kebap, mag aber keine Türken?
Warum schmeckt uns das Zigeunerschnitzel, aber Roma und Sinti werden in ganz Europa unterdrückt und stigmatisiert.
Herr Berlakovich, wenn Sie schon Traditionen hochhalten und verteidigen, dann tuns das bitte auch mit den Menschen, die diese Traditionen nach Österreich gebracht haben!
Zuerst darf man nicht mehr Mohr im Hemd sagen oder Zigeunerschnitzel aber wenn die EU was gegen die Krainer sagt dann regen wir uns auf.
Man kann sich nicht nur die Rosinen herraussuchen
Gehts doch alle Sch...n ihr bloeden Politiker, Ich sag weiterhin was mir passt!!!!
Und Binnen I kann mir auch weist eh wohin....
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