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Wien - Die Umsätze beim börsenotierten Stahlerzeuger voestalpine sind im soeben abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 (per Ende März) weiter deutlich gestiegen. "2011/12 sollten sie nicht weit von rund 12 Mrd. Euro entfernt sein", sagte Unternehmenschef Wolfgang Eder heute, Donnerstag, vor Journalisten in Wien. Im Jahr davor hatten sie sich bereits kräftig um gut 28 Prozent auf 10,954 Mrd. Euro erhöht. Betreffend Ergebnis verwies Eder auf die Bilanzpressekonferenz am 30. Mai.
Knapp 25 Prozent des Umsatzes erzielt die voestalpine in "Wachstumsregionen außerhalb Europas". In den kommenden zehn Jahren soll sich dieser Anteil auf 45 bis 50 Prozent verdoppeln. "Das ist Teil unserer strategischen Planung, die derzeit ausgearbeitet wird", so Eder. Bis Ende dieses Jahres soll der strategische Masterplan für die kommenden zehn Jahre stehen.
Europa bleibt in Führungsposition
Europa sei aber "entgegen allen Unkenrufen der Technologie- und Know-how-Führer sowie der Trendsetter." Allerdings seien die Wachstumsaussichten begrenzt. Nicht zuletzt deshalb orientiert sich die voestalpine auch Richtung Südostasien - mit Vorsicht auch nach China - sowie nach Brasilien und Nordamerika.
Im Geschäftsjahr 2010/11 hatte der operative Gewinn (EBIT) um fast 180 Prozent von 352,0 auf 984,8 Mio. Euro zugelegt. Deutlich verbessert hatte sich auch die EBIT-Marge - von 4,1 auf 9,0 Prozent. Die Voest produzierte 7,7 Mio. Tonnen Rohstahl.
Derzeit umfasst das Stammpersonal weltweit 42.000 Mitarbeiter an 360 Standorten - 100 davon sind Produktionsstätten. In Österreich beschäftigt die Voest aktuell rund 19.000 Arbeitnehmer. (APA, 12.4.2012)
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