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VP-Ladungen nur, wenn Schieszler kommt: Amon stellt Bedingungen
Wien - Der als Kronzeuge in der Telekom-Affäre vorgesehene Ex-Mobilkom-Vorstand Gernot Schieszler wird vorerst nicht vorm Untersuchungsausschuss aussagen. Die Justiz habe mitgeteilt, dass es nach wie vor Befürchtungen gebe, die Ermittlungen könnten gefährdet werden, erklärten FPÖ-Fraktionsführer Walter Rosenkranz und der Grüne Abgeordnete Peter Pilz. Man überlege, die Staatsanwaltschaft zu informieren, dass Schieszler vor dem Sommer geladen werde, zumindest für eine teilweise Befragung, sagte SPÖ-Fraktionsführer Hannes Jarolim.
BZÖ: Hochegger mit Falschaussagen
Das BZÖ vermutet angesichts der neuerlichen Befragung des Lobbyisten Peter Hochegger im U-Ausschuss am Donnerstag Falschaussagen. BZÖ-Abgeordneter Stefan Petzner kündigte eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft an.
Petzner ortet bei zwei Themen Falschaussagen des Lobbyisten: Im Zusammenhang mit Telekom-Geld für die FPÖ-Parteizeitung "Neue Freie Zeitung" sieht er Widersprüche zu Aussagen des Lobbyisten Walter Meischberger. Bei der Causa um Zahlungen über die Agentur Whitehouse in Richtung ÖVP ortet er wiederum Widersprüche zu Aussagen der Agentur-Miteigentümerin Gabriela Stimpfl-Abele (früher Ullmann, Anm.). Man werde die entsprechenden Protokolle der Staatsanwaltschaft übergeben, so Petzner. "Erstverdächtiger" in der Sachverhaltsdarstellung werde Hochegger sein.
(APA, 12.4.2012)
Der Unternehmer kam als letzte Auskunftsperson und verglich die Befragung mit "Gestapo-Methoden", nahm den Vergleich aber wieder zurück. Beim Verkauf der Mobiltel gibt es Hinweise auf ein Scheingeschäft
Investor entschlug sich zum Thema Ostgeschäfte der Telekom Austria
Hoffmann: Sehr erfolgreiche Arbeit bis zum Sommer, danach nicht mehr so intensiv
Investor Martin Schlaff lieferte bei seiner Befragung keine neuen Erkenntnisse - Er empörte die Abgeordenten mit einem Gestapo-Vergleich
derStandard.at berichtete 330 Stunden live aus dem U-Ausschuss - eine Zusammenfassung
Der frühere Asfinag-Vorstand Franz Lückler und der ehemalige ÖBB-Mediensprecher Walter Sattlberger haben ausgesagt
Petzner-Anzeige gegen Landwirtschaftsminister und Ex-ÖVP-Chef Josef Pröll - Sachverhaltsdarstellung von BZÖ
"Bauernzeitung ist größte landwirtschaftlich Zeitung"
Staatssekretär statt Kanzler im U-Ausschuss: Josef Ostermayer erklärte den Abgeordneten eloquent, wieso er nie Druck auf Asfinag und ÖBB ausgeübt habe, Inserate zu schalten - Umweltminister Nikolaus Berlakovich geriet hingegen in Erklärungsnot
Nur vier Sektionschefs sagten vor dem U-Ausschuss über die Vergabe von Staatsbürgerschaften aus, die Ladung von Politikern hatten die Regierungsparteien verhindert
Gegen Meinung der Fachbeamten - Vier Sektionschefs zu Staatsbürgerschafts-Thema geladen
Ex-Asfinag-Vorstand Reichhold machte trotz Androhung einer Beugestrafe "keine Angaben"
Ex-Bahnsprecher Pippan: ÖBB fügte sich Wunsch des Ministeriums - RH-Prüferin: Krone-Kolumne war eher Imagekampagne für Faymann
Der Bundeskanzler unter Beschuss: Ein Ex-ÖBB-Sprecher erzählt, wie Faymanns Verkehrsministerium bei Kampagnen Regie geführt habe. Für den Boulevard soll der heutige SPÖ-Chef Millionen gefordert haben
Die Justiz wirft Kanzler Faymann vor, an den Inseratenvergaben aktiv beteiligt gewesen zu sein. Bei der ÖBB-Kampagne in der "Kronen Zeitung" habe das Verkehrsministerium sogar die Artikel freigegeben
Amon über U-Ausschuss: "Gab immer Pläne, im Frühherbst fertig zu werden" - Ex-Minister Reichhold sagt wegen Ernteeinsatzes ab - Faymann-Sprecher Landgraf sagte aus
SPÖ soll Druck auf Berichterstattung erhöht haben - ÖVP-Kritik an "Zeit im Bild"-Berichterstattung - "Konsequenzen" in Fragen des ORF-Gesetzes
Ex-ÖBB-Pressesprecher Pippan: Inseratenauftrag kam aus Kabinett - Es gab keine Mediaplanung für die Inseratenschaltungen in der "Kronen Zeitung" - Huber entschlug sich großteils
Letzte Sitzung vor der Sommerpause zum Thema Glücksspiel - Befragung von Ex-Casinos-Austria-Vorstand Leo Wallner abgebrochen
Als Friedrich Stickler von der geplanten Änderung des Glücksspielmonopols erfahren hatte, war er fassungslos - Hektisch habe der Lotterienchef die ÖVP über die Konsequenzen informiert, sagte er im U-Ausschuss - Sie zog ihre Zustimmung zurück
Stickler: Telekom und Novomatic planten "Staatsstreich" - "Hat mich kalt erwischt" - Hektische Telefonate mit ÖVP, Wirtschaftskammer, Sportvertretern
Ex-Finanzminister über dubiose Zahlungen während seiner Amtszeit - Hochegger mit Erinnerungslücken: Meischberger war "Mastermind"
Causa Glücksspiel letzter Tagespunkt - Antrag auf Ladung von Westenthaler abgelehnt
Lobbyist wortkarg - Ex-Vorstand Fischer: Telekom bezahlte Mensdorff für Tetron - Bis zu 4,4 Millionen Euro sollen an Mensdorff geflossen sein
Langsam entwirren die Abgeordneten die Fäden um die Vergabe des Blaulichtfunkvertrags
dass die Staatsanwaltschaft die Untersuchung / Wahrheitsfindung verhindert. Die Glaubwürdigkeit der Justiz als politische Repressionsbehörde überholt rasant deren Glaubwürdigkeit als Verbrechensbekämpfer.
Hier geht es darum die Wahrheit zu finden und er will der Befragung wichtiger Zeugen nur zustimmen, wenn, dann... ?
Wieso ist so eine Figur in Österreich duldbar? Wieso kriegt so jemand Geld für seine Tätigkeit? Der Depp wäre in der Privatwirtschaft ohne seine politischen Seilschaften in kürzester Zeit am Boden.
Es steht doch nirgends festgeschrieben, dass er nicht ein zweites, drittes, viertes Mal vor den Ausschuss zitiert werden darf - also quasi in jeder Causa, mit der der Ausschuss sich beschäftigt. Er hat doch eh überall seine schmierigen Finger drin.
Die einzigen Gründe, die sein Erscheinen verhindern könnten, wären politischer Unwillen, Absetzen ins Ausland oder dass er eh schon im Häfen sitzt.
Letzterer wär mir der sympathischste Hinderungsgrund!
natürlich müsste der grasser schon lange seinen prozess haben, aber er blockiert jeden zugang zu seinen konten, auch der anwalt der die akten an sich nahm, zeigt welchen leuten man gegenüber steht, grasser wurde gut beraten, wie man anlagen gut verbergen kann, aber es gilt die unschuldsvermutung, keine bange grasser wird seinen richter schon finden, liechtenstein kann sich einen solchen faux pas nicht leisten
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