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Energiepaket in Rot-Weiß-Rot

12. April 2012, 11:03

Die österreichische E-Wirtschaft ist bereit, bis zum Jahr 2020 im Rahmen des Energiepakets in Rot-Weiß-Rot insgesamt 16,3 Milliarden Euro zu investieren

16,3 Mrd. Euro Investitionen bis 2020

Die österreichische E-Wirtschaft ist bereit, bis zum Jahr 2020 im Rahmen des Energiepakets in Rot-Weiß-Rot insgesamt 16,3 Mrd. Euro zu investieren. Sie sollen in den Ausbau der Wasserkraft, der erneuerbaren Energiequellen, der thermischen Erzeugungsanlagen und in den Ausbau, die Instandhaltung und die Erneuerung der Übertragungs- und Verteilnetze fließen.

Diese Investitionen in zusätzliche Kapazitäten und den Ersatz und die Erneuerung von Anlagen sind unverzichtbar um den steigenden Strombedarf in Zukunft zu decken. Der Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, die Errichtung von hocheffizienten thermischen Kraftwerken mit Auskopplung von Fernwärme und der Ausbau der Netze in den kommenden Jahren ist einer der wichtigsten Pfeiler der Umsetzung der EU-Klimaziele in Österreich. Gleichzeitig kann nur so eine gesicherte und von Importen möglichst unabhängige Stromversorgung Österreichs gewährleistet werden. In Summe werden durch die Aktivitäten der E-Wirtschaft bis 2020 zusammengerechnet mehr als 140.000 Jahres-Arbeitsplätze in der österreichischen Volkswirtschaft gesichert.

8 Mrd. Euro Investitionen in umweltfreundliche Stromerzeugung

Ein erheblicher Anteil der Kraftwerksinvestitionen liegt im Bereich der erneuerbaren Energien: 5,6 Mrd. Euro sollen durch die Umsetzung des Masterplans Wasserkraft bis 2020 eingebracht werden. Rund 500 Mio. Euro werden im selben Zeitraum in Erzeugungskapazitäten aus Wind, Photovoltaik und Biomasse investiert. Weitere zwei Mrd. Euro fließen in die Erweiterung und den Ausbau des hocheffizienten thermischen Kraftwerksparks und stärken den flexiblen österreichischen Stromerzeugungsmix.

8,2 Mrd. Euro Netzinvestitionen für eine sichere Versorgung

Im Bereich der Übertragungs- und Verteilnetze sind in den kommenden zehn Jahren Investitionen von 8,2 Mrd. Euro geplant. 4,5 Mrd. Euro sollen allein bis 2015 investiert werden, weitere 3,5 Mrd. Euro sind aus heutiger Sicht bis zum Jahr 2020 geplant. Von dieser Investitionssumme fließen 2,3 Mrd. Euro in den Hochspannungsbereich der Übertragungsnetze und der größere Anteil von 5,9 Mrd. Euro in die Erweiterung und Instandhaltung der Verteilnetze. Nicht enthalten in diesen Summen sind die Kosten für die Installation der Smart Meter und den Ausbau smarter Netze. Insgesamt ergeben sich damit in Summe voraussichtlich Netzinvestitionen von 13 Mrd. Euro bis 2020.

Mit dieser Investitionsoffensive leisten die heimischen Netzbetreiber nicht nur einen Beitrag zur Sicherung der Versorgungsqualität sondern rüsten sich auch für die Herausforderungen der Zukunft, die auf den Netzbereich durch den europaweiten Ausbau der erneuerbaren Energien und die steigende Zahl von Netzeinspeisern auf niedrigen Netzebenen zukommen. Nur wenn die E-Wirtschaft mit dieser Innovations- und Investitionsoffensive die Basis dafür legt, wird es jene nachhaltige Energieversorgung der Zukunft geben können, die sich auf dezentrale Erzeuger und intelligente Netzsteuerung stützt. Die tatsächlichen Kosten für die Einführung von Smart Meter und Smart Grids sind derzeit allerdings noch nicht exakt vorhersehbar und können das Investitionsvolumen noch signifikant erhöhen.

Geplante Investitionen der österreichischen E-Wirtschaft bis 2020


Quelle: Oesterreichs Energie

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