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Windows XP wird Sicherheitsexperten noch nach 2014 beschäftigen
In zwei Jahren will Microsoft den erweiterten Support seines dann fast 14 Jahre alten Betriebssystems Windows XP einstellen. Ab dann wird der Konzern keine Sicherheitsupdates mehr ausliefern und sich auf neuere Versionen wie Vista, Windows 7 oder Windows 8 konzentrieren. Experten warnen nun vorab, dass dadurch ein massives Sicherheitsproblem droht.
Immer noch weit verbreitet
Wie Network World einige Branchenstimmen zusammenfasst, stellt die nach wie vor hohe Verbreitung von Windows XP das Hauptproblem dar. Einer Statistik von NetMarketShare.com zufolge sind im März 2012 trotz stetigen Rückgangs noch immer über 43 Prozent der ans Internet angeschlossenen PCs mit dem alten Betriebssystem ausgestattet. Zahlreiche dieser Computer kommen derzeit in Unternehmen zum Einsatz. Diese dürften über die kommenden zwei Jahre allerdings weitgehend auf neuere Systeme migriert werden, allein schon, um die Kompatibilität zu aktuellen Programmen wie Word oder Excel sicherzustellen. Zurückbleiben dürften jedoch Millionen Rechner, die privat nicht gewartet werden, so die Sorge.
Botnetze
Als Beispiel wird der Rechner der Großeltern genannt oder der alte Familien-PC, der neben dem Tablet vielleicht gerade noch ein Dasein für Downloads oder Schreibaufgaben fristet. Hier besteht ein geringer Anreiz, auf ein neues System oder gar einen neuen Computer zu wechseln. Dadurch werden diese PCs anfällig für Viren und Trojaner, die den Rechner zu ferngesteuerten Zombie-PCs machen. "Wo sonst, glauben sie, sind all diese Bot-Netze verankert? Die setzen nicht auf Unternehmensrechnern auf", sagt Jason Miller, Manager of Research and Development beim Virtualisierungsspezialisten VMware.
Zweite Schwachstelle: Industrie
Eine weitere Gefahr ginge von so genannten SCADA-Systemen aus, also Kontrollcomputern in der Industrie, die zu einem großen Teil auf modifizierten Windows XP-Systemen aufsetzen. Überdies bereite der Umstand Sorgen, dass viele dieser Kontrollcomputer ans Internet angebunden sind. "Viele dieser Systeme sind an kritische Infrastrukturen angeschlossen. Daher müssen SCADA-Rechner als erstes auf neue Betriebssysteme aktualisiert werden", warnt Amol Sarwate, Director of Vulnerability Labs bei Qualys. Die "Pensionierung" von Windows XP wird jedenfalls auch nach 2014 noch ein großes Thema bleiben. (zw, derStandard.at, 12.4.2012)
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www.reactos.org
Da arbeiten ca. 40 Programmiere weltweit an einem VOLLKOMPATIBLEN neuen Windows, Open Source, das XP ablösen soll. Es soll auf alter Hardware laufen, es braucht ca. 40 MB vollinstalliert. Hat keine Spielerein nur das was man braucht.
Es ist noch im Alpha-Stadium, aber alle Achtung, was da schon läuft. Browser, Office, Firefox, sogar WLAN wird schon unterstützt.
Läuft auch schon auf Hardware.
Es gibt ein Spendentopf. Bitte MITSPENDEN !
Gebt den Jungs eine Chance. Wenn Reactos auch nur 80% kompatibel wird, wird es wie eine "BOMBE" weltweit einschlagen. Stellt euch vor ein Freies Windows für alle - das wird die Welt von MS endgültig befreien und auch der "Aufrüstungdruck" wird weg sein - das schont auch die Umwelt !
In der Linux-Welt war zum Zeitpunkt des Erscheinens von XP noch die Kernel-Version 2.4.10 aktuell und zB. SuSE 7.3
Die modernen openSuSE Versionen haben einen 18 Monate Support und sind frei, die komerziellen Enterprise-Versionen haben einen 5-7 Jahres Support - dafür benötigt man allerdings einen aktiven Wartungsvertrag! SupportEnde für die SP3-Versionen ist der 8. April 2014 ... das ist jetzt ned so schlecht find ich!
noch ist XP ja vor allem in vielen firmen/konzernen in verwendung. die brauchen da immer etwas länger - allerdings zurecht: ein neues system muss ich ja erst beweisen.
vista konnte das nicht, aber win7 schon, wie's aussieht. und so wird auch xp nach über 10 jahren unbedeutend werden.
Es hat sich längst bewährt.
Das Problem ist, dass in einer Firma die Hälfte aller Rechner hinaus geschmissen werden müsste.
Der Bürorechner der Tippse mit 256 oder 512 MB RAM und WinXP funktioniert noch immer klaglos. Selbst fürs 2D CAD zeichnen kommt man mit einem Rechner mit XP und 2GB RAM aus. Für Windows 7 alles zu wenig.
Geht ja nicht um mich, ich verwende außer zum Spielen sowieso kein Windows.
Andere Leute und v.a. Firmen aber installieren sich oft KEINEN anderen Browser, und darf ich als Web-Entwickler >50% meiner Zeit dafür verschwenden, IE-Bugs zu beheben (is ja im IE7 wieder genau das Gleiche) und Workarounds zu schaffen, damit neue Technologie IRGENDWIE auch noch im IE hinzubiegen ist. Ich versteh nicht, warum alles ein Ablaufdatum hat und alles immer schneller gehen muss, aber ausgerechnet ein Browser an Betriebssysteme gekoppelt werden und 10 Jahre unterstützt werden?
Die zwei Browser haben in Westeuropa kombiniert einen Marktanteil von <2%. Die alte Geschichte mit den Web-Entwicklern ist lächerlich, wer sich heute als Professioneller noch immer an IE6/7 orientiert hat sowieso ganz, ganz andere Probleme.
Da gibt es gratis-Tools die deinem XP die Wadeln wieder stramm machen.
zb.:
Auslogics diskdefrag: Systempartition defragmentieren und optimieren
CCleander: Registry durchputzen und entmüllen
NTRegopt: Zerstückelte Registry zusammenfügen
cmd.exe : Befehl -> sfc/scannow ausführen lassen,
( System-CD bereit halten )
autoruns : Autostart-Programme aufräumen
Und schon mal den Grafikkartentreiber frisch gemacht ?
Ab 1 GB Arbeitsspeicher wird XP noch ein wenig flotter.
Die CMD.exe findet sich unter Start->Programme>Zubehör,
den Rest gibt es wie gesagt gratis und virenfrei zb. auf Chip.de .
Oh Ding, bitte erspart's euch doch diese ganzen Optimierungstools und Registry cleaner.
Einfach Hausverstand einschalten, nicht jeden Müll installieren den e-media empfiehlt (gibt's das überhaupt noch? ;)), und schon läuft XP und jedes andere Windows jahrelang problemlos.
Das einzige was ich tatsächlich empfehlen kann sind die autoruns von sysinternals (MS), damit man nicht manuell in der Reg. suchen muss.
Aufgeblasene Registry, fragmentiertes System Laufwerk etc... Der Effekt das neue MS OS's immer schneller scheinen ist auch zu einem guten Teil auf die jungrfäuliche Registry zurückzuführen. Im Laufe der OS Lebenszeit, landet in dieser Datenbank halt ziemlich viel Müll, der nicht mehr rausgeputzt wird -> daher werden die Zugriffe darin immer langsamer. Und davon gibt es hunderte pro Sekunde...
Für jemanden, der hier Tuningtipps gibt, bist aber ziemlich ignorant. Glaubst SW parallelisiert sich ganz von alleine? Wennst nicht entsprechend codest, dann wird alles sequentiell ausgeführt und es spielt keine Rolle, wie viele Kerne im Rechner stecken.
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