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Washington - Die US-Regierung zahlt 41 Indianerstämmen eine Entschädigung in Höhe von gut einer Milliarde Dollar (rund 800 Millionen Euro) für die Nutzung von Stammesland. Mit der Einigung würden zum Teil mehr als 100 Jahre alte Klagen geregelt, teilte das US-Justizministerium am Mittwoch mit. Vorangegangen waren fast zweijährige Verhandlungen zwischen Stammesvertretern und der Regierung.
Mit der Einigung würden "historische Beschwerden" über die Buchführung und das Management von Land und Vermögen der Indianer auf faire und ehrbare Weise geregelt, sagte Justizminister Eric Holder. (APA, 12.4.2012)
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. Bildung und Infrastruktur. Die Reservate genießen einigermaßen eine Autonomie wie z.b. bei der Exekutive und können z.b. Glückspiel auf ihrem Land betreiben. Eines der grössten Casinos der Welt gehört einem Mohawk Stamm. Versaufen tun's sie jedenfalls nicht ...
Allein das Afghanistan-Abenteuer soll in etwa 100 Milliarden Dollar pro Jahr kosten und das seit 2001. Daneben wird bekanntermaßen noch andernorts star-sprangled herumgeballert. Setzt man das in Relation zu dieser großzügigen Entschädigungszahlung wird hier wohl nur die Portokasse entschädigt.
Wir gehen also her und schieben die Weltbevölkerung so lang hin und her, bis wir wieder die selbe ethnische Verteilung wie vor 1500 haben.
Was wäre der konkrete Nutzen dieser Vorgehensweise?
Was mach ma bei Leuten, die Vorfahren von verschiedenen Kontinenten haben (soll in 500 Jahren ja hie und da vorkommen)?
Wie verfahren wir mit Ländern, wos überhaupt keine Ureinwohner mher gibt (Kuba zB)? Es wär ja wohl etwas unlogisch, die durch NICHT-Deportation dafür zu belohnen, dass sie KEINE Ureinwohner übrig gelassen haben?
Siedeln wir die Indianer dann auch wieder in die Gegenden, in denen die jeweiligen Stämme um 1500 waren?
Frage am Rande: Wann verjährt eigentlich historisches Unrecht? Die Restitutionszahlungen an die Opfer des Naziregimes sind allgemein akzeptiert und werden als begrüßenswert betrachtet, auch die Entschädigung der US-Ureinwohner für Verbechen in der jüngeren Vergangenheit ist für die meisten noch einleuchtend. Es gibt aber auch immer wieder Entschädigungsforderungen für die tw. Jahrhunderte zurückliegende Verschleppung und Versklavung der Vorfahren heutiger Afroamerikaner, wie sieht es damit aus? Und wann genau ist die "Verjährungsfrist"? Immerhin wird kaum jemand ernsthaft Italien für die Zerstörung Karthagos zur Verantwortung ziehen wollen.
Außer bei zahlreichen Postern im stan.dard!
Selbst die Erhaltung jüdischer Friedhöfe ist Anlass für Ausfälle dümmster Art:
http://derstandard.at/plink/128... id18570169
Entschädigungen sowieso:
http://derstandard.at/plink/128... id18053704
Nagel auf den Kopf getroffen, leider ...
Ein Großteil der Oesterreicher ist immer für maximale Entschädigung wenn das Geld von anderen Nationen kommt, insbesondere den verhassten "Amis". Wenn es aber darum geht gefladerte Kunst zu restituieren oder Gräber von Toten zu erhalten, deren Familien das nicht selber besorgen können, - weil man sie schlicht und einfach ausgerottet oder vertrieben hat, siehst das alles ganz anders aus.
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und ich will gar nicht an die ungaublich gehässigen postings zum thema restitution im allgemeinen und über frau Altmann im besonderen denken, die es anlässlich der "Goldenen Adele" hier gab (und dabei wurden die meisten aus rechtlichen und ethischen gründen gar nicht veröffentlicht)
Gute Frage, Versuch einer einfachen Antwort: Solche Fragen werden nicht juristisch, sondern politisch entschieden. Und auch wenn ein Gericht die Entscheidung trifft, richtet es sich nach politischer Opportunität und verpasst der getroffenen Entscheidung dann eine juristische Begründung.
.. 1897 eingerichtet um Entschädigungen an die Ureinwohner zu zahlen. Aber da war erst vor kurzem noch eine gewaltige Nachzahlung fällig, weil manche Stämme offenbar um ihr Geld geprellt wurden. Auch bei den Einnahmen aus Schürf- oder Bohrrechten wird jetzt gerade wieder kräftig nachgezahlt. Nachdem die Indianer große Autonomie genießen und trotz Spielverbots auf ihrem Territorium Casinos eröffnen dürfen, machen sie damit aber auch sehr hohe Milliardengewinne. Man möge sich vorstellen, wir würden den Roma Siedlungen in Ösistan so eine Autonomie gewähren. Die Krone und Deixianer würden rotieren ....
solange das regime noch besteht, dass unrecht getan hat, solange sollte dieses regime zur rechenschaft gezogen werden. die usa von vor 200 jahren sind die gleichen usa von heute. von daher sollten die usa zur rechenschaft gezogen werden. das römische reich hingegen ist nicht das italien von heute, auf das römische reich folgen zahlreiche staaten, einige wenige davon schlossen sich zum "neuen staat" italien zusammen. was hat der neue staat italien also noch mit römischer schuld zu tun? desweiteren gibt es heute zwar noch nachfahren afrikanischer sklaven, aber nachfahren von karthagern werden sie kaum finden.
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