Kunst, Kernöl und Karpfen

16. April 2012, 11:31
  • Das Sonnentor und der Schatz vom Titicacasee.
    foto: hersteller

    Das Sonnentor und der Schatz vom Titicacasee.

Für das Museum wurde der Markushof aus dem 16. Jahrhundert vom Architekten Manfred Wolff-Plottegg so umgebaut, dass die alte Substanz des Gebäudes erhalten blieb

Schon der Weg ins Steirische Feuerwehrmuseum in Groß St. Florian gestaltete sich erfreulich, führt er doch durch Schilcherstraßen und an der sogenannten Ölspur der Kürbisbauern entlang. Für das Museum wurde der Markushof aus dem 16. Jahrhundert vom Architekten Manfred Wolff-Plottegg so umgebaut, dass die alte Substanz des Gebäudes erhalten blieb. Wer sich nur verrostete alte Feuerwehrautos erwartet, liegt falsch. Das 1995 eröffnete Museum punktet jedes Jahr mit professionell und spannend kuratierten Ausstellungen.

Kunstschätze

Die jüngste, Ende März eröffnete, lockt mit teilweise noch nie gezeigten Leihgaben. Es sind Kunstschätze der Indigenen Boliviens. Das Sonnentor und der Schatz vom Titicacasee heißt die Schau, die Goldarbeiten, Monolithe und den 2004 entdeckten Schatz vom Titicacasee präsentiert. Wer nach der Kunst Lust auf gutes Essen hat, sollte die Nähe zum Landhaus Oswald (Ruhetage Montag & Dienstag) nutzen, das nur wenige Autominuten südlich in derselben Gemeinde liegt. In der Gegend gibt es mehr als 130 Fischteiche. Auch hier gibt es Karpfen. (cms, Rondo, DER STANDARD, 13.04.2012)

Steirisches Feuerwehrmuseum
Marktstraße 1
8533 Groß St. Florian
www.feuerwehmuseum.at
www.landhaus-oswald.at

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