Was einen perfekten Anzug ausmacht

Stephan Hilpold
14. April 2012, 16:30
  • Alles, was zur klassischen Schneiderkunst dazugehört, erlebt eine Konjunktur.
    foto: hugo boss

    Alles, was zur klassischen Schneiderkunst dazugehört, erlebt eine Konjunktur.

  • Der Deutsche Kevin Lobo (44) ist Kreativdirektor von Boss Selection und Boss Black Menswear in Metzingen und betreut auch das Made-to-Measure- Programm der Marke.
    foto: hugo boss

    Der Deutsche Kevin Lobo (44) ist Kreativdirektor von Boss Selection und Boss Black Menswear in Metzingen und betreut auch das Made-to-Measure- Programm der Marke.

Den richtigen Anzug zu finden ist gar nicht so einfach - Worauf man achten sollte, erklärt Kevin Lobo, Kreativdirektor bei Hugo Boss

STANDARD: Worauf sollte man beim Anzugkauf achten?

Kevin Lobo: Auf die richtige Größe. Ärmel- und Rückenlänge müssen passen, ebenso die Rumpfweite. Wenn man den Anzug nicht mehr spürt oder man seine Finger nicht mehr erkennt, dann ist der Anzug zu groß.

STANDARD: Und auf welche Details?

Lobo: Schlecht produzierte Anzüge haben das Problem, dass das Fasson (Kragen und Revers, Anm.) nicht direkt am Hemdkragen anliegt. Die Anzüge rutschen nach hinten. Bei einer guten Verarbeitung ist das Fasson pikiert, bei einer einfacheren geklebt.

STANDARD: Eine pikierte Fasson haben nur wirklich teure Anzüge.

Lobo: Aus Kostengründen kann man darauf auch verzichten. Auch eine geklebte Fasson kann gut sitzen. Und dann ist natürlich der Ärmelabschluss wichtig. Viele laufen mit Keulenärmeln rum, also mit viel zu weiten Ärmeln. Ein Anzug muss einem schmeicheln, besser, er ist etwas körpernaher geschnitten als zu weit.

STANDARD: Früher waren zwei aufknöpfbare Knopflöcher am Ärmel ein Zeichen für einen guten Anzug. Mittlerweile machen das auch schon viele Billiganbieter.

Lobo: Für Kenner ist es weiterhin ein wichtiges Detail. Es gibt unterschiedliche Methoden, einen Ärmelschlitz zu machen, die hochwertige Variante ist handgenäht und hat eine Briefecke, die billige Variante ist durchgenagelt.

STANDARD: Ein anderes Merkmal sind die Einlagen. Wie erkennt ein Laie, ob die Einlage eines Anzugs geklebt ist oder vernäht?

Lobo: Ein geklebter Anzug ist glatter, bei einem unverklebten ist die Oberfläche unruhiger. Manche stören sich an der welligen Oberfläche, ein Fachmann weiß aber sofort: So muss ein Anzug aussehen.

STANDARD: Warum?

Lobo: Ein Anzug mit pikierter Rosshaar- oder Kamelhaarfüllung fühlt sich ganz anders an, er atmet. Man bewegt sich wie in einer zweiten Haut. In einem verklebten Anzug ist das nicht möglich.

STANDARD: Ein weiteres Merkmal ist die Schulter.

Lobo: Genau: Entscheidend ist, dass die Schulterbreite stimmt. Der Ärmeleinsatz stimmt sonst nicht mehr, das Fasson fällt, der Anzug rutscht nach oben.

STANDARD: Kommen wir zum Stil: Sie tragen heute einen Doppelreiher, eigentlich ein furchtbar altmodisches Kleidungsstück.

Lobo: Es gab eine Zeit zwischen 1970 und 1980, da hat Hugo Boss mehr als 90 Prozent seiner Anzüge als Zweireiher verkauft. Damals war der Zweireiher das normalste der Welt. Der Zweireiher war ein Synonym für Herrenbekleidung. Irgendwann kam er aus der Mode.

STANDARD: Jetzt darf man ihn wieder tragen?

Lobo: Ja. Sehen Sie sich meinen Zweireiher an: Er ist unkonstruiert, halbgefüttert und aus Kaschmir. Eigentlich alles, was nicht geht.

STANDARD: Es fehlen die Goldknöpfe.

Lobo: Er würde auch mit Goldknöpfen gut aussehen. Entscheidend ist, dass ein Kleidungsstück richtig interpretiert wird. Ein Zweireiher heute muss slim-fit sein.

STANDARD: Gerade beim Zweireiher sieht man dann aber schnell aus wie eine Knackwurst.

Lobo: Richtig, der Zweireiher verzeiht gar nichts. Deswegen sollten unsere Zweireiher nur junge Leute anziehen.

STANDARD: Neben Zweireihern tauchen plötzlich auch Vierknopfanzüge wieder auf. Womit hat das zu tun?

Lobo: Das ist eine reine Verzweiflungstat. Dadurch, dass es derzeit einen so hohen Anteil an Zweiknopfsakkos gibt, experimentieren manche Designer mit dem Vierknopf.

STANDARD: Hoffentlich liest das Miuccia Prada nicht, sie hat zuletzt viele Vierknopf-Anzüge gezeigt.

Lobo: Die wird sich sowieso denken: Ach, die bei Hugo Boss mit ihrem billigen Zeug! Das, was wieder kommen wird, ist der Dreiknopf. Auch dreiteilige Anzüge, also Westenanzüge, das Spitzfasson, die Pagodenschulter. Also alles, was wir traditionell aus der Herrengarderobe kennen. Der Vierknopf war dagegen noch nie modern.

STANDARD: Konstatieren Sie eine Tendenz zu formalerer Kleidung?

Lobo: Ja, alles was zur klassischen Schneiderkunst dazugehört, erlebt eine Konjunktur. Nach der starken Casual-Welle der letzten Jahre sieht man immer mehr junge Menschen, die sich am Abend aufbrezeln. Die Sneaker-Jeans-und-Sakko-Nummer ist durch. Wir sehen das ganz deutlich bei unseren Verkaufszahlen.

STANDARD: Viele Firmen bieten mittlerweile auch Made-to-Measure-Programme an, auch Hugo Boss. Meist handelt es sich nicht um wirkliche Maßschneiderei, sondern um Maßkonfektion. Ein Etikettenschwindel?

Lobo: Es gibt niemanden, der vorschreibt, was unter welchem Namen genau zu verstehen ist. Auch wir bieten keine komplette Maßanfertigung an, aber unsere Made-to-Measure-Anzüge sitzen.

STANDARD: Kann man mit einer einmaligen Anprobe einen Anzug wirklich perfekt anpassen? Beim Maßschneider sind es normalerweise drei.

Lobo: Jemand, der einen wirklichen Maßanzug will, der ist bei uns falsch. Unser Made-to-Measure-Kunde ist der Banker, der nicht all zu viel Zeit hat, der das Futter seines Anzugs aussuchen will, die Knöpfe, der vermessen wird, und der ein paar Wochen später seinen Anzug kriegt. Wir wollen mit einem Kunden keine vier Runden drehen, es geht darum, in einer vernünftigen Zeit ein super Ergebnis, sprich: einen perfekten Anzug, zu kreieren.

STANDARD: Was verstehen Sie unter einem perfekten Anzug? Gibt es so etwas wie einen typisch deutschen Anzug?

Lobo: Wir machen keine Experimente, wir machen keine lustigen Sachen, wir sind maskulin, straight, ganz deutsch.

STANDARD: Ganz deutsch ist im Modebereich nicht unbedingt eine Auszeichnung.

Lobo: Für uns schon. Boss steht für deutsches Design. Damit leben wir gut. Wir machen keine körperbetonten Anzüge wie die Italiener. Keine Spielereien wie die Savile Row. Unsere Kunden haben Lust auf etwas Besonderes, aber sie sind jetzt nicht die absoluten Modeexperten.

STANDARD: Bei Hugo Boss gab es lange recht überproportionierte Schulterpolster. In der Mode kommen die jetzt wieder. Unter uns, das ist doch eine Scheußlichkeit.

Lobo: Mir muss auch nicht immer alles gefallen. Ich persönlich bin zu klassisch dazu. Ich kenne auch kaum Typen, an denen das gut aussieht.

STANDARD: Letzte Frage: Was ist das am häufigsten verkaufte Anzugmodell?

Lobo: Zweiknopf, Seitenschlitze, grau, dunkelblau oder schwarz.

(Stephan Hilpold, Rondo, DER STANDARD, 13.04.2012)

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gute anzüge halten bis zu 20 jahre wenn man sie pfleglich behandelt

vorausgesetzt man hat nicht nur einen sondern 10-15

Ich kann keine Kleider meiner Großmutter tragen, denn die haben sich alle die Russen mit nach Nowosibirsk oder Wladiwostok genommen.
Ich bin offenbar mindestens eine Generation älter als Sie.
Bei den Anzügen mag ja nach ein paar Jahren die Haltbarkeit durchaus noch gegeben sein, modisch sind die aber sicher nicht mehr.

da muß ich widersprechen...der klassische schnitt

ist zeitlos...qualität ist voraussetzung für die haltbarkeit...

ohne ihnen zu nahe treten zu wollen..aber es gibt klassiche schnitte-gerade bei anzügen-welche eben von kurzen modischen einflüssen unabhänig sind.

..bei the way..wären sie eine generation älter als ich( eine generation rechnet sich in der demographie mit 25 jahren) so müssten sie um die siebzig sein..in dem falle sehe ich ihre sichtweise in einem anderen kontext.

Sagen wir halt, für die große Schwester oder eine sehr junge Mutter reichte es allemal.;-)
Inwiefern würde hier das Alter die Sichtweise beeinflussen?
Gerade ältere Leute legten doch eher Wert auf konservative Kleidung.

das ist ja genau der punkt-ein anzug ist eben kein konservatives kleidungsstück..sondern zeitlos und wird generationenübergreifend getragen.

Er wird auch generationenübergreifend nicht getragen, oder fast nicht.

da irrst du dich...wenn mein sohn könnte würde er sich ständig aus

meinen kleiderschrank bedienen...gottseidank ist er seit ein paar jahren größer als ich...daher passen ihm nur noch krawatten und pullover...aber er schätzt den tragekomfort von kaschmir und konsorten

Das ist aber ganz sicher ein Sonderfall. Ich kenne nur wenige junge Männer, die freiwillig Anzüge tragen.

doch, dort wo es zaehlt

schon

Was zählt denn wirklich?
Der äußere Anschein?
Wenn Sie wüßten, wie viele unfähige inkompetente Anzugträger mir in meiner Berufslaufbahn schon untergekommen sind.
Glaubens mir, ich weiß, wovon ich rede.
Im universitären Bereich werden sie im Alltag außer ein paar konservativen Juristen und BWLlern keine Anzugträger mehr finden.

Sie waren in den 70ern das letzte Mal in einer universitären Einrichtung? Hauptuni, TU und natürlich WU: Überall Dozenten mit Anzügen (am Körper!).

Sie irren, mein Bester.
WU und TU interessiert mich zwar nicht, aber selbst da stimmt es nicht.

Mein "überall" bezog sich nicht auf die Menge der Dozenten sondern auf die Lokalitäten - natürlich finden Sie in jeder der genannten Unis auch Pulloverträger, aber eben auch noch immer ein gerüttelt Maß voll Anzugträger. Frischens Ihre Eindrücke mal auf.

Offenbar bewegen Sie sich ja tagtäglich auf akademischem Boden.
Kicher.

Stimmt - SIE habe ich dort aber noch nie gesehen.

Ich bin ja auch nicht beim Brandschutz so wie Sie.

Dass ich dort Hausmeister sei hatten Sie ja früher eh schon vermutet - jetzt Betriebsfeuerwehr?

Lassens die sinn- und respektlose Rumraterei und gehns Kreuzworträtsel-lösen - da habens evt. mehr Erfolgserlebnisse.

Entspannt Sie das immer im Nachtdienst, bevor Sie ihre Runde drehen?

unfähige inkompetente Anzugträger mir....

glaube ich "ungschaut", bestaetigt mich aber eher als es mich widerlegt. Werde die Medizinerin kontaktieren betreffs Professorenkluft

Wie ich schon des öfteren bemerkte,

Sie sind tatsächlich ein erzkonservativer und manchmal auch Spießer. Was mich an sich wundert, da Sie in einem eher lockeren Land leben und längst dessen Gebräuche und Gepflogeheiten angenommen haben sollten.

hab ich vergessen, von

wegen locker. Die Welt der it. Industrie u. Hochfinanz ist viel, locker ist sie ganz sicher nicht

???

nein, ich bin einfach Realist der die Welt voellig emotionslos sieht. Die heutigen Vorstaende sehen aus wie ihre Vorgaenger u. die heutigen Mitt/endreisziger die auf diese Jobs lauern sehen aus wie die Vrgeneration u. die jetztigen Anf20er die die naechste Generation darstellen sehen wieder so aus. Tun die gleichen Dinge, besuchen die gleichen Schulen, ok. der Master in irgendeiner US - Uni ist heute Standard, aber sonst ?

Genau das sollte zu denken geben.

Inwiefern bestägt das Ihre Ansicht?
Ich hab zwei Uniprofessoren in der Familie, einer davon Mediziner, die tragen Anzug nur zu unvermeidbaren offiziellen Anlässen.

Bitte vielmals um Nachsicht,

wenn ich mich einmische. Aber JETZT wird es wirklich gespenstisch. Meinen Bruder, Universitätsprof. Mediziner, habe ich noch nie mit Anzug gesehen. Wie er sich auf Kongressen kleidet entzieht sich meiner Kenntnis. Gehen wir mal "eleganter" essen, dann trägt er ein Sakko, ein chices Hemd mit Hose und nicht seine geliebten Jeans, aber Kravatte nimmt er nicht.

Ich sags ja, wir sind wahrscheinlich bei der Geburt irrtümlich getrennte Zwillinge.;-)
Bei mir ists aber nicht einer der Brüder.
Die sind eher Anzugträger, da viel älter älter als ich und mit noch konservativeren Studien samt dazugehörigen Vorurteilen behaftet.

"Alte" Poldis also, in zwei Worten. ;o)

So ist es, allerding ohne Hunde.;-)

nicht was die

Prof. angeht.
Ab einer gew. Ebene, in der dann die wirklich wichtigen Entscheidungen getroffen werden, werden, von marginalen Ausnahmen abgesehen, Anzuege getragen. Das beweist ja nicht die Kompetenz. Auszerdem gilt bekannlich, jeder macht soweit Karriere bis er auf einem Posten sitzt, der ihn ueberfordert

Wäre rasend spannend zu erfahren,

warum Ihre letzten beiden Postings an mich wieder mal nicht freigeschalten wurden. Waren sie doch diesmal völlig harmlos, im Gegensatz zu Ihren üblichen, von pornographischen Andeutungen bis unverhohlen expliziten Beschreibungen und Aufforderungen nur so strotzenden. ;o)

Was wollens damit jetzt sagen?
Daß die größten Dolme chic angezogen sind und darum befugt sein sollen, Entscheidungen treffen?
Sie haben ja von den Professoeren gefaselt und ich hab Ihnen erklärt, daß es bei denen schon längst lockerer zugeht.
Ich versteh ja, daß Sie Ihre Branche gern positiv darstellen wollen, aber schauens doch auch einmal hinter die Kulissen.

auf den anzug (sic)

schaut nur ein versicherungsvertreter und sein dodelkunde. und beide sind sich dann sicher, bis zum möglicherweise bitteren ende.

Danke.
Ich wußte, es gibt Männer, die das durchschauen.

wo ich mit den

Prof. angefangen hab, weisz ich zwar nicht, macht aber nix.
Ich hab mir jetzt den Spasz gemacht, den Vorstand v. Daimler Benz auf Google Ommagini zu suchen, dann Draghi. Diese Leute tragen Anzuege, das wuerde auch mit der Generali gehen, der Dt. Bk, ihrem "Liebling" Profumo, PricewaterhouseCoopers ect. ect.

Und was soll mir das beweisen?
Daß die skrupellosesten Typen uniformierte Anzugträger sind?
Das wußte ich schon vorher.
Sie vergessen, daß ich mein Leben lang in einem Großunternehmen beschäftigt war.
Ich kenne meine Pappenheimer.

vergesse ich

nicht. Eben DESHALB versteh ich sie nicht

Was verstehen Sie daran nicht?
Ich war ja mein Leben lang mit teilweise unfähigen Anzugträgern und dann wieder teilweise brillanten lässig gekleideten Männern konfrontiert.
Woher glauben Sie stammt sonst meine Einstellung?
Ich lehne auch diese typische Businessverkleidung a la Merkel für Frauen total ab. Man muß als Frau ja nicht gleich im Mini und Spaghettiträgern zum Termin erscheinen. Es gibt auch noch etwas zwischen beiden Extremen.

was die Damengarderobe

angeht, haben sie natuerlich recht. Schn Fr. Lagarde zeigt wie es geht.
Was die qualifikationen angeht, ich rede weniger vom Koennen als vom "Tun". Schremp war auch Vorstandsvorsitzender, aber halt ein bisserl ueberfordert

Naja, gar so ein Kontrast zur Merkel, abgesehen davon, daß sie schlanker ist, ist die auch nicht.
Das ist schon ein sehr männliches Outfit, das sie da so präsentiert.
Warum stellen Sie immer das Tun vor das Können?
Nur weil die Ellenbogen und die Skrupellosigkeit ausgeprägter sind?
Man sieht eh in ganz Europa, was dabei rausgekommen ist.

Naja, irgendeine

Dame aus der Modebranche wollte ich nicht nehmen u. haette ich mit der Fr. IV - Praesidentin begonnen, haettens gsagt, "na typisch"
https://www.google.it/search?cl... 4gTIq5TwAw

Also ehrlich, die hätte ich mindestens 10 Jahre älter geschätzt.;-)

naja

da hat mit 24 promoviert u. seit der Zeit eine 50Std + Woche, das zeichnet

Schön blöd, bei der Herkunft...

da weiszt nie,

wer was wem beweisen will/musz.

Wofür?
Um vorzeitig zu altern?

ich komm aus

einem Familiebetrieb, da gehts um Anerkennung, bei Vater - Tochter wahrscheinlich noch mehr

Da haben Sie mein Mitgefühl.

:)

naja, es geht inzwischen

Hat offenbar eh lang genug gedauert...

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