Kontroverse um Messerattacke im Abschiebefall Gereev

"Messer gegen Dolmetscherin" titelt die Kärntner Kronen Zeitung

Klagenfurt/Wien - Um die Selbstverletzung des tschetschenischen Flüchtlings Ayndi Gereev im Zuge eines Abschiebeversuchs seiner Familie ist in Kärnten eine Kontroverse entflammt. Laut Gerhard Dörfler, Landeshauptmann und Flüchtlingsbeauftragter (FPK), soll der Mann, nachdem er mit dem Messer Hand an sich gelegt hatte, dieses in Richtung Übersetzerin geschleudert haben. "Messer gegen Dolmetscherin" titelt die Kärntner Kronen Zeitung.

Die bei dem Vorfall ebenfalls anwesende Rechtsberaterin der Diakonie widerspricht dieser Schilderung: "Es war kein Übergriff", sagte sie zum Standard. Vielmehr habe sich "der Mann in den Unterarm gestochen und das Messer auf den Tisch gelegt." Familie Gereev ist weiter getrennt: Er befindet sich in der Villacher Psychiatrie, sie und die vier Kinder sind in Wien in Schubhaft. (bri, DER STANDARD, 12.4.2012)

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die schwangere Frau,

stand erst kürzlich hier in diesen Zusammenhang, hätte ihrem Mann plötzlich ein Messer zugesteckt.(lt.Aussage eines Beamten)
Wie weit gehen diese Eltern denn noch, haben sie ihren Kindern nicht schon genug angetan.

"Rechtsberaterin der Diakonie"

das spricht eher für die Glaubwürdigkeit der Krone.

Wie ND1 richtig bemerkte, was soll denn eine Angestellte der einschlägigen Industrie anderes sagen - sie leben ja davon. In diesem Fall ist der einzige Skandal, dass sich der Rechtsstaat so lange auf der Nase herumtanzen lässt und nicht unverzüglich abschiebt.

Was die Tschetschenen anbelangt, ist es verwunderlich, wie sie immer wieder ins pöööse rassistische Österreich finden. Sichere Länder wie z.B. die Türkei wären viel näher und natürlich kulturell auch vertrauter. Aber selbstverständlich ist der Hinweis auf die Schleppermafia, einschlägige Industrie und korrupte Politik bloße Polemik und Unterstellung.

"Kontroverse um Messerattacke im Abschiebefall Gereev.."

..einen neues Betätigungsfeld für unsere Staatspreisträgerin!:-)

....bin gespannt, wie sie das alles erklären wird (und wie es tatsächlich war:-)

Das erinnert an die Berichterstattung bei dieser traumatisierten Familie:
http://stmv1.orf.at/stories/344677
In der Standardversion liest sich das dann so:
http://derstandard.at/123450912... s-geglaubt

Diese Messer-/Scherendramen gibt es immer nur bei
Ausweisungen von... nun, wie sagt man das politisch korrekt?

"Es war kein Übergriff"

die anwesende Rechtsberaterin der Diakonie würde dies wahrscheinlich auch noch behaupten wenn das Messer immer noch in der Dolmetscherin stecken würde ...

Sie treffen den Nagel auf den Kopf

Und sie glauben der kronenzeitung und dem landeshauptmann sogar wenn sie persönlich das gegenteil erlebt haben...

Naja,

hier schrieb gestern noch Fr. Br.: "... seine Frau hätte ihrem Mann plötzlich ein Messer gegeben... die Schilderung der Polizei.
http://derstandard.at/133352874... er-Familie
Wurde inzwischen verschönt, ähm, korrigiert.

sie sollten sich abgewöhnen

von sich auf andere zu schließen ...

Tu ich ja nicht, drum hab ich das ja geschrieben...

Wenn die diversen dubiosen Hilfsorganisationen und die ihnen nahestehenden JournalistInnen eine Familie als "gut integriert" bezeichnen, dann sind sie meisten hochgradig gefährlich.

Die Diakonie behauptet zum Beispiel: "Die gesamte Familie, die bereits 2007 nach Österreich geflohen ist, spricht sehr gut Deutsch"
http://www.ots.at/presseaus... moeglichen
Warum braucht man dann für die Abschiebung eine Dolmetscherin?

Diakonie dubios? Hmmm, ich glaube sie sind etwas, naja, dubios!

Ich würde sagen, die Dolmetscherin ist jetzt schwer traumatisiert.

Der Krieg in Tschetschenien ist seit 3 Jahren vorbei

es gibt keinen Grund (Wirtschafts) Flüchtlinge aus diesem Land aufzunehmen.

Derzeit haben wir 25.000 Flüchtlinge aus Tschetschenien - knapp 1000 gehen jetzt jährlich freiwillig zurück. Den Rest muss man halt zwingen.

Hauptreligion in Tschetschenien ist der Islam.

http://diepresse.com/home/poli... Wohnung-an

Breivik bist du´s?

...DAS ist geschmacklos!

das ist fpö

gudenus und hübner haben sich doch persönlich davon überzeugen lassen, dass der kadyrow ein netter ist. und mit den leuten auf der straße haben sie auch geredet - die waren auch alle noch am leben.

wir kennen die version der kronen zeitung, wir kennen die version der rechtsberaterin.

was sagt denn die übersetzerin dazu?

ist das messer in ihre richtung geschleudert worden oder nicht?
Ich mein die müsst es ja wissen.

Du verlangst allen Ernstes...

... dass Frau Bri. seriösen Journalismus betreibt? ;-)

Auch wenn du völlig recht hast, sorgt das bei den seit Jahren fassungslosen Bri.-Kolumnen-Lesern für Heiterkeit.

Ja, blöd gell. Und sie werden dazu gewungen, das zu lesen...

Wenn man hier von subjektiver Wahrnehmung aus geht wird die Mitarbeiterin der Diakonie doch sicher versuchen das Beste in ihrem Klienten zu sehen. Ob die Dame so objektiv ist mag ich mal bezweifeln.

hehe, klar, so stellt sich "Montgomery McFerryn" die Welt vor: ein "Gutmensch" steht sogar zu seinen "Schäfchen", wenn diese ihn mit einem Messer attackieren...
Mal Krone besieite legen und nicht alles, was Polititker sagen (am besten gar nichts) für bare Münze nehmen - und schwupps, willkommen in der Realität!

zu: Herr und Frau Österreicher // Gedankenfehler Deinerseits?

Nicht der Mitarbeiterin der Diakonie soll ein Messer entgegengeschleudert worden sein, - sondern der Übersetzerin!
Nun: Die Übersetzerin kam in diesem Artikel „NICHT“ zu Wort (bzw. tätigte weder in der Krone noch an bri. eine offizielle Aussage), - sondern lediglich die Rechtsberaterin der Diakonie tätigte eine Aussage, - bzw. schreibt bri. über das Widersprechen und zwar ganz ohne Quellenangabe!
[Eine Übersetzerin macht nur ihren Job und wird dafür entlohnt. Eine Rechtsberaterin der Diakonie….]
P.S.: Sinnerfassendes Lesen kann, - auch wenn es sich bloß um zwei Absätze handelt – für so manche/n Zeitgenossin/en relativ schwierig werden…..

RoJa

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