Ein eigenes Fahrradhaus für Wien

Ansichtssache | Eva Tinsobin, 15. April 2012, 15:41

Das neu eröffnete "FahrRADhaus" beim Wiener Rathaus ist vorerst sieben Monate lang Anlaufstelle für urbane Radler

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foto: derstandard.at/tinsobin

Am Mittwochvormittag, 11. April, ist bei der Führung für die Presse der Mopp noch im Einsatz. Das neue FahrRADhaus am Friedrich-Schmidt-Platz 9, gleich hinter dem Wiener Rathaus, wird für die offizielle Eröffnung auf Hochglanz gebracht.

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auf bild 5

die einrichtung zur radler-seligsprechung. weil radfahren so gut ist für diesen stern, den wir von unseren kindern schliesslich nur geborgt haben!

Warum brauchen die Radlfahrer in Wien immer die Autofahrer als Feindbild?

Warum muss das eine das andere ausschließen?
Was soll das bringen, außer die Stimmung noch weiter zu vergiften?
Gestört.

"Warum muss das eine das andere ausschließen? "

Hat beides seinen berechtigten Einsatzbereich.
Allerdings ist das Auto - vor allem in seiner jetzigen Form - für die Stadt schlecht geeignet.

Die meisten Fahrten in der Stadt könnten statt mit dem Auto mit dem Rad ausgeführt werden. Die Vorteile wären weniger Lärm, weniger Emissionen (auch durch Abrieb), weniger Unfälle, mehr Fitness.
Dem steht nur der innere Schwinehund gegenüber.

So wird (in mehr oder weniger naher) Zukunft weit höhere Treibstoffpreise die positiven Effekte bringen.

brennzellen- und elektroautos wird es immer mehr geben

Warum nehmen die vassilaku & co. keine stellung dazu? Vielleicht passen die nicht in ihre schwarz-weisse welt oder lassen die sich nicht als feindbild verwenden...

1. sagen das alle seit jahren

in der praxis kauft sich eine verschwindende minderheit ein e-auto als 2.- oder 3.-wagen für die stadt, und bleibt ansonsten beim default-modell - ein für 90% aller fahrten zu grosser, zu schwerer und gnadenlos übermotorisiertes auto mit verbrennungsmotor - weil für die verbleibenden 10% der fahrten "braucht" man das. und solang die leut dieses verhalten im kopf net ändern bleiben e-autos ein nischenprodukt.
2. ist der einzige vorteil des e-autos in der stadt dass die abgase woanders abgelassen werden (was unbestreitbar ein vorteil IST). der nachteil des übermässigen platzverbrauchs (beim fahren und stehen) bleibt.
3. ist die gesamt-öko-bilanz beim e-auto net besser als beim konventionellen.

Umweltschädliche e-Autos und Fahrrad als Zukunftsvehikel für eine alternde Gesellschaft...?

könnt ihr das bitte in irgendeinem grünem programm veröffentlichen, damit wir alle darüber gut lachen können. sonst wird man später noch versuchen zu erzählen dass das die meinung eines einzelnen spinners war und nicht der grünen partei ;-)

Keine Sorge,

die meisten alten Menschen sind in Wien NICHT mit dem Auto sondern Fuß und Öffi unterwegs.
Auf (E-)Autos können die ganz gut verzichten.

Bevormundung oder Leugnung als politisches Programm?

Das funktioniert halbwegs nur bis zur nächsten Wahl, das werden die grünen aus eigener erfahrung noch lernen müssen...

Wo steht das?

Hab ich mich auch gerade gefragt...

vielleicht könnte man ja anregen

dass die Radler in Zukunft nur in diesem Haus herumfahren - wenn es schon Fahrradhaus heißt :D

Dann bitte sollen Autos nur dort fahren wie es für Autos heißt, nämlich ausschließlich auf Autobahnen.

Mein Beitrag war ironisch, ihrer leider nur dumm.

Tja,

das zeigt nur wie platzsparend und einfach zu handhaben Fahrräder sind. Im Autohaus wird selbiges mit Autos kaum möglich sein...

grossartig! danke!!!
jetzt muss man nur noch die blechkübel-silhoutte auf Seite 3 abgebildet entfernen… das auto in Zusammenhang mit dem rad zu bringen ist imho unlogisch… nur weil beides am öffentlichen verkehr teilnimmt und auto- mit Radfahrern häufig aneinander geraten hat das auto hier keinen platz… ich verstehe natürlich den Hinweis der Initiatoren, besser wär´s aber wohl fahrradsilhoutten an Tankstellen aufzustellen…

Kann man dort in Erfahrung bringen, warum...

..die Grünen, zusammen mit den Roten, in der Wiedner Hauptstraße 100 Grüne Bäume, in der Blüte ihres Lebens (100 Jahre sind für einen Baum gar nichts!), ermorden lassen wollen, um Platz für gar nicht so CO2-Neutrale Fährräder (auch die wollen mit Energie produziert werden) zu erzwingen?

die gleiche ÖVp stimmt in Hernals für das Absägen von 15 wunderbaren Bäumen ( ca. 40 Jahre alt) aus dem ehem. Klostergarten, die heute im Schulhof des Gymnasiums Geblergasse stehen. Warum sagt da die ÖVP ja! Weil man eine Wohnsammlegarage bauen möchte, da sind sowohl Bäume wie Kinder wurscht!

nur wenn es um Radwege und die SchülerInnen im Theresianum geht, ticken die anders! denn Bäume und das Wohl von 670 SchülerInnen in der Geblergasse werden bereitwilligst mit Hilfe der BIG dem roten Tiefgaragenwahn geopfert!

als wiedner versuche ich gerne, auskunft zu gben -

vor vielen jahren brachte die övp, die damals noch die mehrheit im bezirk hatte, das thema "mehr parkplätze bei der wirtschaftskammer, wenn die bäume erstmal hin sind" auf (damals wurde auch wild um die dann zum glück verhinderte tiefgarage bei der wko gestritten).

jetzt gibt es offenbar einen hinweis de stadtgartenamtes, dass die bäume in einigen jahren an die zeitliche grenze ihrer lebensfähigkeit kommen (was mich bei dem standort nicht verwundert) und die frage, was weiter passieren soll. [ersatzbäume müssten jetzt gepflanzt werden, damit sie in ein paar jahren groß genug zum verpflanzen sind

was die grünen dazu bewogen hat, zu sagen: "wenn eventuell keine bäume mehr, dann wenigstens einen radfahrstreifen, aber sicher keine parkplätze"

die Bäume in Wien werden auch ständig schlecht und oft radikal zurecht geschnitten und schlecht gepflegt. Sonst würden solche Bäume auch mehr als 100 Jahre werden können. Man braucht nur in manchen deutschen Städten deren Baumpfleger fragen.

Aber Wien leistet sich eben keine echten Gärtner, sondern nur Pfuscharbeiter. Ist eben billiger.

Wollen sie, dass man stattdessen den Autofahrern eine Fahrspur wegnimmt? Das wäre nämlich die Alternative radwegvariante, bei der 'ihre' Bäume stehen bleiben dürften?

Info Baumalter

Das natürliche Alter von Bäumen je nach Baumart liegt zwischen 50 und 500 Jahren, aufgrund ungünstigeren Standortbedingungen z.B. in Stadtgebieten ist die Vitalität von Stadtbäumen oft stark reduziert, was ihre Lebensdauer enorm verkürzt.

die Standortbedingungen sind nur bedingt relevant. Relevanter ist die richtige Pflege!!!

nun,

die Roten haben noch nie etwas mit Bäumen am Hut gehabt. Und die Grünen haben im Antrag wahrscheinlich nur bis zu den Worten "neuer Radweg" gelesen und sind dann feiern gegangen.
(Wollen die Wahnsinnigen jetzt echt die Allee in der Wiedner Hauptstraße plattmachen?)

Derweil wäre es so einfach

wenn Sie nur das nächste Post lesen würden.

Teil I:

Aus dem Bezirk: Im letzten Umweltausschuss wurde sehr sachlich und konstruktiv über den Zustand der Alleebäume in der Wiedner Hauptstraße diskutiert. Dabei hatte der Baumexperte der MA 42 festgestellt, dass die Bäume in der Wiedner Hauptstraße unter schwierige Lebensbedingungen zu leiden haben und in wenigen Jahren ihre physiologische Altersgrenze - wie dies im Fachjargon heißt - erreichen haben werden: Grund dafür sind der Autoverkehr und die Erschütterungen der Straßenbahn, die den Boden verdichteten, sowie Salzstreuung und Abgase. Daraus wurde auch von allen Parteien der Schluss gezogen, dass in Zukunft neu zu pflanzende

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