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Prag - Die tschechische Regierung hat am Mittwoch ein neues Sparpaket beschlossen, mit dem das Budgetdefizit in den Jahren 2013 und 2014 unter drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) gedrückt werden soll. 2013 sollte das Defizit 2,9 BIP-Prozent und 2014 nur mehr 1,9 BIP-Prozent ausmachen. Die Konsolidierung der staatlichen Finanzen sieht sowohl Steuererhöhungen als auch Kürzungen der Ausgaben vor.
Vor allem wird die Mehrwertsteuer ab 1. Jänner 2013 um ein Prozent erhöht - der allgemeine Satz von 20 auf 21 Prozent und der ermäßigte Satz, der für Nahrungsmittel und Medikamente gilt, von 14 auf 15 Prozent. Außerdem sollen ab demselben Termin Menschen mit einem Monatseinkommen über 100.000 Kronen (4.049 Euro) einen Solidaritätszuschlag zahlen, der sieben Prozent ihrer Einkommenssteuer ausmacht. Mit einer höheren Einkommenssteuer müssen auch jene Gewerbetreibende rechnen, die ihre Ausgaben in der Steuererklärung pauschal deklarieren, sodass sie praktisch keine Buchhaltung führen müssen.
Teurer wird auch das Studium an den staatlichen Universitäten und Hochschulen in Tschechien: Ab dem Studienjahr 2012/2013 müssen die Studenten zu Beginn jedes Semesters eine sogenannte Inskriptionsgebühr in Höhe von 3.000 bis 3.500 Kronen (bis 141 Euro) zahlen.
Die Regierung hat auch beschlossen, dass die Alterspensionen ab 2013 langsamer als bisher steigen werden. Die Inflation wird dabei nicht mehr völlig, sondern schon nur zu einem Drittel berücksichtigt. Die durchschnittliche Pension in Tschechien liegt jetzt bei 10.400 Kronen (419 Euro).
2011 lag das Budgetdefizit Tschechiens bei 3,7 BIP-Prozent. Heuer will es die Regierung auf 3,5 BIP-Prozent drücken. Die Regierung will außerdem noch heuer eine Schuldenbremse in die Verfassung verankern, die die weitere Verschuldung des Landes, die zur Zeit bei 42 BIP-Prozent liegt, verhindern soll. (APA, 11.4.2012)
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... in Österreich, sobald man mehr als Durchschnitt verdient. Und was Sie sich wünschen (vermutlich als reiner Leistungsempfänger) wird die sogenannten "Besserverdiener" wenig interessieren. Gehen Sie doch bitte nach Italien und "bewegen" Sie dort etwas, die haben es bitter nötig.
der median liegt bei ca. 1500 eur netto.
die abgaben darauf - soziales, steuer, dienstgeberabgaben... und dann noch mwst, luxussteuern, dinge wie nova und möst... da ist ziemlich schnell ein level von fast 70% abgaben erreicht.
von dem level kommt man erst mit sehr viel geld runter.
Ach geh, mit der Solidarabgabe werden nur sog. natürliche Personen, d.h. Arbeitnehmer und Gewerbetreibende erfasst, die das Geld durch Arbeit verdienen. Gesellschaften, insbesondere die "off shore" von den bekannten Korrupten bleiben davon unberührt.
Ich hoffe, Sie können lesen. Abgesehen von der schwachsinnigen "Solidarabgabe" (diejenigen, die diesen Begriff aus einer begründeten Massnahme für die deutsche Wirtschaft für andere Länder entfremdet haben, gehören sowieso in Haft) auf die wenigen arbeitenden Gutverdiener, trifft es wieder die ganz Schwachen, ich kenne das dort aus nächster Nähe. Bonzen, Abzocker, Korrupte und Betrüger, die es in CZ noch viel häufiger gibt als in A, sind mal wieder diejenigen, die ungeschoren bleiben. Ihr Kommentar ist der reine Schwachsinn.
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