Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Addis Abeba/Kampala - Mehr als 15.000 Menschen sind am Osterwochenende vor den blutigen Kämpfen in der Demokratischen Republik Kongo in das östliche Nachbarland Uganda geflohen. Das teilten die Streitkräfte Ugandas am Mittwoch in der Hauptstadt Kampala mit. Der krisengeschüttelte Osten der Demokratischen Republik Kongo, insbesondere die Provinz Ituri, ist Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Armee und Rebellengruppen sowie zwischen verfeindeten Ethnien wie den Hema und Lendu.
Unter den Flüchtlingen seien auch neun Rebellen gewesen, die die Grenze mit Maschinengewehren überquert hätten. "Sie wurden gemäß dem internationalen Recht in Haft genommen", sagte Militärsprecher Robert Kamara. Die Flüchtlinge wurden in der Nähe der Stadt Kisoro untergebracht, etwa 480 Kilometer südwestlich von Kampala. Bereits in den vergangenen Monaten waren etwa 10.000 Kongolesen vor den Kämpfen und Übergriffen bewaffneter Milizen nach Uganda geflohen.
Die Zivilbevölkerung im Osten Kongos wird von Nachfolgeorganisationen der Hutu-Milizen terrorisiert, die 1994 einen Völkermord in Ruanda verübt hatten. Seit Jahren haben sie sich im Grenzgebiet zwischen den beiden Ländern festgesetzt und kontrollieren vor allem die rohstoffreichen Gebiete in der Region. Die Armee versucht die Rebellen zu vertreiben, jedoch bisher ohne Erfolg. (APA, 11.4.2012)
Vorwurf: Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Einige Opfer waren erst sechs Jahre alt
Justiz wirft Chef einer Rebellengruppe Umsturzversuch im Kongo vor
Opfer kam aus Pakistan - UNO-Generalsekretär Ban verurteilt Angriff
UNO-Mission besteht auf Sanktionen wegen Massenvergewaltigungen - Zwölf Offiziere entlassen
Kampftruppe soll offensiv gegen Rebellen vorgehen - Mandat gilt vorerst für ein Jahr
UNO und ugandische Armee bestätigen Abzug von Miliz M23 aus Stadt im Westen Kongos
Bosco Ntaganda will an IStGH überstellt werden - Wurde wegen Kriegsverbrechen und Massenvergewaltigungen gesucht
Staats- und Regierungschefs der Region geben Rebellen für Abzug 48 Stunden Zeit
Helikopter zerschellt an Hügel - Besatzung tot
Gewalt, Bodenschätze und Kriegsverbrecher: Die Hintergründe der Aktionen der neuen Rebellengruppe M23
Tausende auf der Flucht
Tausende fliehen vor Wiederaufflammen der Kämpfe - Rebellen kündigen weiteren Vormarsch an - Nachbarstaaten fordern Abzug der Aufständischen aus Goma
Rebellengruppen sollen nicht mehr unterstützt werden - Kinshasa setzt Verhandlungen mit M23-Guerilla fort - Zusätzliche Blauhelm-Truppe geplant
Angesicht der Rebellenoffensive in Ostkongo
Annäherung bei Verhandlungen in Uganda erzielt
"Monusco"-Truppe bleibt ein weiteres Jahr
Ermordung des ersten Premiers Kongos im Jahr 1961 könnte als Kriegsverbrechen eingeordnet werden
Weitere Treffen in Goma geplant
Miliz zieht offenbar aus Provinzhauptstadt im Osten des Kongo ab
Kaina und Ngaruye sollen flüchtende Kindersoldaten getötet haben
Wegen Rebellen-Unterstützung im Kongo
Armee will M23-Miliz nicht ohne Regierungsbefehl angreifen
3,7 Millionen Flüchtlinge, 2,7 Millionen Tote seit 2004 und 50% davon Kinder unter 5 Jahren.
http://mediastorm.com/publicati... f-a-nation
Man würde meinen bei diesem Konflikt wäre eine intensivere Berichterstattung als 1-2 kleine Artikel pro Monat angebracht.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.