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Die Sektion 8 will per Umfrage wissen, welche Akzente man innerhalb der SPÖ von ihr erwartet.
Im Mai 2011 hat die Sektion 8 für Aufsehen gesorgt, als sie auf dem Parteitag der Wiener SPÖ gegen alle Erwartungen die Abschaffung des Kleinen Glücksspiels durchsetzte. Mit einer Umfrage will sie nun herausfinden, was Mitglieder und Sympathisanten über ihre inhaltliche und strategische Ausrichtung denken. "Wir wollen wissen, welche Akzente innerhalb der SPÖ die Leute von uns erwarten und ob es gewünscht ist, dass wir mehr in die Partei hineinwirken und etwa auch politische Funktionen anstreben, oder ob wir weiterhin wie eine Art NGO als Themenlobby fungieren sollen", sagt Nikolaus Kowall von der Sektion 8 im Gespräch mit derStandard.at.
Gerade viele Parteifreunde würden sich wünschen, dass die Sektion 8 auch politische Verantwortung übernehme, so Kowall. Mittlerweile gilt es als realistisch, dass auch die Bundes-SPÖ am Parteitag im Oktober für die Abschaffung des Kleinen Glückspiels stimmt.
"SPÖ fehlt Problemanalyse"
Unter anderem will die Gruppe wissen, ob sie gegenüber der SPÖ weiterhin "kritisch und nervig" sein oder doch sich einreihen und "Fahnen schwenken" soll. Vorerst wird es wohl bei Ersterem bleiben. Als großes Manko sehe man den "Fiskalpakt, den die SPÖ auf Europaebene mitträgt", sagt Kowall. Der SPÖ-Führung fehle es an einer systemischen Problemanalyse. Der Wohlfahrtsstaat speise sich aus den sinkenden Lohneinkommen, darum müssten die wachsenden Kapitaleinkommen stärker in die Verantwortung genommen werden.
"Nach dem Motto 'Die Reichen zur Kassa' betreibt die SPÖ in Österreich vulgäre Umverteilungsrhetorik. Auf Europaebene trägt sie jedoch den Rückbau des Wohlfahrtsstaats mit", so Kowall. Der SPÖ-Widerspruch zwischen dem Handeln in Brüssel und Wien müsse aufgelöst werden.
Grundsatzfragen
Immerhin: Dass das Kleine Glücksspiel in den Reihen der Genossen heute weitgehend als untragbar gilt, kann sich die Sektion 8 zu einem Gutteil auf ihre Fahnen heften. "Seit dem Mai 2011 hat sich viel getan", erklärt Kowall. 100 neue Mitglieder seien dazugekommen, insgesamt habe die Sektion 8 nun rund 250 MitstreiterInnen.
Und heute wird sie auch von den Parteigranden gehört. Für 12. April hat sich SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter angekündigt, um über das Kleine Glücksspiel und Parteiendemokratie zu sprechen. Er habe aber auch viele Einladungen, von der Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller bis hinab zu Bezirks- und Ortsorganisationen, sagt Kowall. "Viele wollen mit uns über Grundsatzfragen und den Zugang der SPÖ als Arbeitnehmerpartei sprechen."
"Hat schon bei Cap nicht funktioniert"
Dass er sich selbst etwa bei der nächsten Wiener Landtagswahl um ein Mandat bemüht, hält Kowall aus heutiger Sicht für "relativ unwahrscheinlich". Er hätte damit nämlich nur zwei Möglichkeiten, sagt er: "Entweder die Totalkonfrontation mit dem Klub, oder ich müsste viele Leute enttäuschen, die große Hoffnungen in mich gesetzt haben. Das hat schon bei Cap nicht funktioniert." Auch wenn er sich nicht für eine politische Funktion empfehlen wolle, sei der Dialog ernst gemeint. "Es könnten auch andere Mitstreiterinnen aus der Sektion 8 parteipolitisch aktiv werden", so Kowall. (burg, derStandard.at, 12.4.2012)
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Oder vielleicht doch einfach nur einmal das SPÖ-Parteiprogramm lesen und dann Politik im Sinne dieses Programms machen bzw. von den längst in ganz andere Sphären entrückten SP-Politikern einfordern.
Sollte das nicht reichen, wäre ev. eine Lektüre der Ziele der Sozialistischen Partei Österreichs (= Vor-Rudas(Onkel)-Zeit) hilfreich.
Sozialistische Politik
Sozialistische Ziele
Demokratisch sind ja eh alle Parteien, ob sozial- oder sonstwie demokratisch ist schon ziemlich beliebig.
Das lockt keinen alten Sozi von der Ofenbank um wählen zu gehen.
Die SPÖ hat ihre Wähler nicht an andere Parteien verloren, sondern einfach nur vergrämt.
Wem nützt denn die Politik von Faymann und Co.?
Fahnen schwenken?
Ihr wollts doch nicht so enden??
http://images.derstandard.at/2011/11/0... 974025.jpg
was ist das? Haben die eine Antwort auf die Frage, warum die Sozialdemoratie freiwillig zum Neoliberlismus wechselte? Der Papst geht ja auch nicht nach Mekka wallfahren!
Oder haben die von der Sozaldemokratie genauso viel Ahnung, wie ihre "großen" Genossen in der Löwelstraße, nämlich KEINE !?
Freundschaft
ist der vernunftbasierte Zwang über friedliche Kompromisse zu sozialen Ergebnissen zu kommen. Sie wird dadurch oft zum Mitschuldigen oder zum Mitschuldigen gemacht und verliert dadurch ihr Profil und Vertrauen.
Nachdem die soziale Marktwirtschaft immer mehr von einem postdemokratischen Neofeudalismus (nach Colin Couch) abgelöst wird, ist die Frage ob Kompromisse noch zielführend sind: Wenn jemand ertrinkt, ist das Suchen nach Kompromissen kein Lösungsweg mehr, denn: die nächste (Finanz-)Krise kommt bestimmt, bei dem Schonprogramm für Spekulanten und sonstigen Haien.
man sollte bei all dieser willkommenen basisrebellion auch bedenken, dass es an der spitze besonnene führungspersonen braucht - hier ist weit und breit niemand zu sehen, abgesehen vielleicht von hannes swoboda.
man kann nur auf einen quereinsteiger hoffen.
Nicht nach Mitgliedern schielen, sondern die richtigen Leute gewinnen. Das sind jene, die sich mit der Sache identifizieren können, und das werden niemals alle sein. Das Abstauben möglichst breiten Zulaufs unter Verrat von Werten und schwammiger Wendehalspolitik sollte unbedingt der SPÖVP überlassen bleiben.
Also: Ziele und Werte forumulieren und klar, unmissverständlich und verstehbar benennen.
Zur Strategie: Als Gruppe innerhalb der Partei abgegrenzt bleiben und sich nicht einverleiben lassen. Ich meine damit: Keine Einladungen von solch suspekten Personen wie Burgstaller annehmen etc. Nicht einmal mit Faymann persönlich reden! Es macht eine vernichtende Optik. Entweder tritt man an, um zu verändern, oder die Sache ist gestorben.
und Politik bringen die richtigen Leute. Die SPÖ kann sich keinen WählerInnenverlust leisten, und das weiß sie. Warum also nicht aufs Ganze gehen?
Innerhalb der SPÖ ist nur dann auch künftig Platz für die Sektion 8, wenn es zu einem radikalen und grundlegenden Wechsel der Personen in den Spitzenpositionen der Partei kommt. Es geht um nicht weniger als eine Machtübernahme. Das ist derzeit völlig unrealistisch, also würde ich mich eher auf Parteigründung verlegen - ich bin nämlich optimistisch, dass sich österreichweit die unzufriedenen Roten und vor allem Junge dieser neuen Partei anschließen würde und aus dem Stand die 5%-Hürde zu schaffen ist: Wenn die entsprechende Politik gemacht wurde!
Jeder Tag in der Partei macht Euch unglaubwürdiger für die Aufrechten, die selbst nur auf ein Zeichen des Aufbruchs warten, weil sie das Zeug nicht hatten, eine Sache wie die Eure auf die Beine zu stellen. Das ist nicht jeder(jedem gegeben, aber der Bedarf besteht!
Ich glaube tatsächlich: Ihr seid die letzte Hoffnung auf eine vernünftige Linkspartei, aber nicht auf eine Reform der SPÖ. Spätestens Gusenbauer und Faymann haben "SPÖ" und "Sozialdemokratie" zu Etiketten gemacht, zu wertlosen Markenlabels. Das ist verschlissen.
Ihr braucht Leute - die habt ihr. Ihr braucht Strukturen: Die bilden die Leute. Und Geld lässt sich auftreiben, jenseits der Töpfe der Partei. Dann fängt es eben mit Spenden der Aufrechten an.
das problem liegt im system. in saemtlichen parteien wird das emporkommen von ahnungslosen wichtigmachern, grossmaeulern und inkompetenten vollidioten gefoerdert. das sind die einzigen ohne moral, ohne skrupel, ohne hirn und ohne kritischen widerspruch. passen sehr gut in eine partei und deren system.
die paar guten leute werfen nach 1min das handtuch und verzweifeln an der bloedheit der anderen.
Parteien in denen die Basis nicht die Entscheidungen trifft, gehen unter. Sie dienen nur noch als Vehikel der Finanzmafia oder Pfründeverteidiger. In Ö dauert das ein bisschen länger als in Deutschland aber es ist unausweichlich. Die Arbeiterpartei muss zurück an ihre Wurzeln.
nun die "wurzeln" wählen fpö
spö
1. wir sind die besten2.die andern sind alle blöd
2. wir sind die besten, kritik ist verrat
3. interne kritik - an den superwuzzis faymann+freunde kommt einem parteiausschluss gleich
falls es dich stört, dass die tochter/der sohn des "obergenossenIn" einen topjob (beziehungen sind allles) nach matura (ev auch vorher) bekommt
verräter-
denn die anderen
sprich övp macht das ja auch immer schon so ;-)
also pappn halten und hand heben beim (richtigen) antrag
unterscheidung zur övp
nun da heißt pappn halten und hände falten
bei der fpö
na pappn aufreißen-nix sagn-stramm stehn
die grünen haben auch ihren internen pyschoterror
aber halt jenseits der medienpräsenz
die wählerschaft ist "kaputt gezuckerlt"
1. Die SP hat den Boden zur Realität verloren. Als "real" wird angenommen, was man sich lautstark gegenseitig selbst versichert, dass es so ist und was einem die Meinungsforschungsinstitute ins Ohr blasen.
2. Sie orientiert sich nicht mehr an den Bürfnissen und Wünschen des Landes und seiner Bewohner, sondern buckelt nur mehr vor der VP um ja die Koalition nicht zu gefährden. Eigentlich regiert ja die VP und gibt die wichtigen Themen vor. Die SP hüpft nach, weil Kopf jedesmal mit dem Koalitionspakt droht, wenn die SP einen eigenen Willen zeigt.
3. Ein erkennbares Profil als Partei ist nicht vorhanden. Die SPÖ betreibt Pragmatismus bis zur Selbstaufgabe.
Die nächste Wahl kommt bestimmt!
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