Immofinanz bekommt Großkredit von Sberbank

Refinanzierung von Golden Babylon Rostokino mit bis zu 715 Millionen Dollar

Wien - Die Immofinanz Group, die Mitte Mai die restlichen 50 Prozent des Moskauer Einkaufszentrums Golden Babylon Rostokino übernehmen wird, bekommt für die Refinanzierung des Developments von der russischen Sberbank einen Kredit in Höhe von bis zu 715 Mio. Dollar (594 Mio. Euro), teilte das börsenotierte Unternehmen am Mittwoch ad hoc mit. "Die über zehn Jahre laufende Finanzierung wird von der Projektentwicklungsgesellschaft zum überwiegenden Teil für die Rückführung der Developmentfinanzierung des Einkaufszentrums Golden Babylon Rostokino an die Konzernmutter verwendet."

Das Moskauer Shopping Center Golden Babylon Rostokino wurde als Joint Venture mit dem lokalen Entwickler Patero errichtet und im November 2009 eröffnet. Der Erwerb der restlichen 50 Prozent Co-Eigentümer Patero wurde per 21. März 2012 vereinbart, kartellrechtliche Genehmigungen stehen aber noch aus.

Wachstumskurs

Immofinanz-Vorstandsvorsitzender Eduard Zehetner bezeichnete die Immobilie als das "ertragreichste Einkaufszentrum" im Portfolio der Gruppe. "Mit den frei gewordenen liquiden Mitteln werden wir unseren Wachstumskurs weiter fortsetzen und vor allem in osteuropäischen Märkten, in denen zweistellige Renditen erwirtschaftet werden können, neue Entwicklungsprojekte realisieren." Der Vermietungsgrad liege derzeit bei rund 95 Prozent.

Den Kaufpreis für den Hälfteanteil teilte Immofinanz ebensowenig mit wie die Konditionen des Kredits. (APA, 11.4.2012)

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3 Postings
da wird sicher kein geld gewaschen

also

ich kann nur sagen das die russischen Gesetze gegen Geldwäsche um Häuser schärfer sind als die in Österreich... beispielsweise...

gnau und die justiz in russland ist auch überhaupt nicht korrupt

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