NÖKOM erhielt Zuschlag für Breitband-Internet-Ausbau in NÖ

17. Juni 2003, 13:49
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Land stellt 14,5 Millionen Euro zur Verfügung - Pröll: Gleiche Chancen für alle Unternehmen und Gemeinden

Die EVN-Tocher NÖKOM hat den Zuschlag für den Breitband-Internet-Ausbau in Niederösterreich erhalten. Diese Entscheidung ist am Dienstag in der Sitzung der NÖ Landesregierung gefallen. Das Land stellt für die Offensive 14,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Maßnahmen

Beim Breitband-Internet-Ausbau handle es sich um eine "wichtige infrastrukturpolitische Maßnahme", sagte Landeshauptmann Erwin Pröll (V) in einem Pressegespräch. Die Datenautobahnen im Land würden sich derzeit auf die Ballungszentren konzentrieren, insbesondere die Grenzregionen seien noch nicht abgedeckt.

Chancenreich

Pröll: "Wir wollen landesweit gleiche Chancen für alle Unternehmen und Gemeinden." Daher solle nun binnen Jahresfrist jede Kommune Anschluss ans Breitband-Internet finden können. Mit den 14,5 Millionen Euro vom Land werden laut dem Landeshauptmann 45 Millionen Euro an Investitionen ausgelöst.

Vorzeige und so

Die Breitband-Offensive mache Niederösterreich zu einer "europaweiten Vorzeigeregion", so Pröll. Das Land sei damit auf dem Weg zu einem "Modell in Europa". Der Landeshauptmann verwies auch darauf, dass Investitionen in die Breitband-Technologie bis Ende 2004 steuerlich abgesetzt werden können. Das sei beim Bund durchgesetzt worden.

Mit der Offensive werde die internationale Konkurrenzfähigkeit des Landes deutlich erhöht, zeigte sich Pröll überzeugt. Ziel sei es, dass "noch mehr Konzerne Gefallen an Niederösterreich finden".

blabla

"Wir brauchen den direkten Informationsfluss und den Zugang zu internationalen Datenautobahnen", betonte Wirtschaftslandesrat Ernest Gabmann (V). Dafür seien die Rahmenbedingungen zu schaffen gewesen. Durch die Optimierung des Standortes Niederösterreich werde die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft sichergestellt. Hinsichtlich Breitband-Internet würden bereits jetzt 130 Anfragen von Betrieben aus 50 Gemeinden vorliegen, so Gabmann. (APA)

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