Teheran bereit zu Kompromiss

17. Juni 2003, 12:54
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Waffeninspektoren können unangekündigt ins Land - Bedingung: Zugang zu westlicher Technologie

Teheran - Nach internationaler Kritik zeigt sich der Iran bereit, Waffeninspektoren unangekündigt ins Land zu lassen. Im Gegenzug wünscht Teheran jedoch Zugang zu westlicher Technologie. Es wolle nicht mehr von den USA der Herstellung von Massenvernichtungswaffen verdächtigt werden, berichtete die Nachrichtenagentur ISNA am Dienstag unter Berufung auf einen Sprecher der iranischen Atombehörde.

Der Iran stehe der Forderung positiv gegenüber, das entsprechende Zusatzprotokoll zu unterzeichnen, sagte der Sprecher. Das US- Außenministerium wies den iranischen Vorschlag jedoch umgehend zurück.

Der Chef der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), Mohammed El Baradei, hatte am Montag gesagt, Iran habe schon einmal den Import von Nuklearmaterial verheimlicht. Die Zusammenarbeit mit den iranischen Behörde müsse noch verbessert werden. Der Iran hatte 1991 etwa 1800 Kilogramm Uran aus China importiert. (APA/dpa)

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