Bayer stattet Antibaby-Pillen mit schärferen Warnhinweisen aus

11. April 2012, 10:03

Mit Klagen konfrontiert: Pharmakonzern macht in den USA auf erhöhte Thrombose-Risiken bei den Pillen Yaz und Yasmin aufmerksam

Frankfurt - Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer wird künftig in den USA im Beipackzettel für seine Antibaby-Pillen auf erhöhte Thrombose-Risiken aufmerksam machen. Die Überarbeitung der Warnhinweise für die lukrativen Pillen Yaz und Yasmin sei mit der US-Gesundheitsbehörde FDA vereinbart worden, teilte der Konzern mit. In dem Beipackzettel werde unter anderem darauf hingewiesen, dass Frauen vor einer Nutzung der Verhütungsmittel mit ihren Ärzten die Risiken und Vorzüge der Mittel vor dem Hintergrund der Gefahr möglicher Thromboembolien abwägen sollten.

Studien hatten bei neueren Verhütungsmitteln mit dem Wirkstoff Drospirenon ein erhöhtes Thrombose-Risiko ausgemacht. Gesundheitsexperten in den USA hatten deshalb schärfere Einnahmevorschriften für solche Präparate gefordert. Bayer ist in den USA bereits mit tausenden von Klagen im Zusammenhang mit den beiden Präparaten konfrontiert. (APA/Reuters, 11.4.2012)

Wie soll man sich denn da noch auskennen?

Jeder Gynäkologe verschreibt die Pille über jedes andere Hormonpräperat. Man hört allerdings nie etwas von lethalen Nebenwirkungen von zB der Hormonspirale, dem Hormonzäpfchen,...
Dass hierdurch gerade die jungen Mädchen in die Irre geführt werden, scheint niemanden zu interessieren. Oder erwartet man von denen, dass sie das Addenbrookes Hospital's Journal und die Ärztezeitung lesen?

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