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Miami - Seine öffentliche Bewunderung für den kubanischen Diktator Fidel Castro hat Baseball-Teamanager Ozzie Guillen eine Suspendierung beschert. Die Miami Marlins sperrten den gebürtigen Venezolaner am Dienstag für fünf Spiele in der Profiliga MLB nach einem Interview mit der Internetausgabe des "Time Magazine", in dem Guillen bekannte: "Ich liebe Fidel Castro." Er habe viel Respekt für den 85-Jährigen. "Weißt du warum? Viele Menschen haben in den vergangenen 60 Jahren versucht, Fidel Castro zu töten. Aber er ist immer noch hier."
Später entschuldigte sich Guillen und erklärte, er sei tief "beschämt", dass er die zahlreichen Exilkubaner in Miami beleidigt habe. "Der durch Fidel Castro verursachte Schmerz und das Leid können nicht kleingeredet werden, besonders in einer Gemeinschaft mit Opfern der Diktatur", begründeten die Marlins die Suspendierung von Guillen. (APA, 10.04.2012)
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Die Miami Marlins sind jenes Team, dessen Besitzer ein absoluter Geizkragen ist, der in vergangenen Jahren weniger für Spielergehälter ausgegeben hat als er von den anderen Teams als Ausgleichszahlungen erhalten hat. Nicht umsonst haben die Marlins im Spätsommer immer vor leerem Haus gespielt.
Jetzt haben sie - zum Großteil auf Steuerzahlerkosten - ein schickes neues Stadion und alles soll anders werden. Da beleidigt man nicht jene Leute, auf deren Kosten man ein Stadion gebaut und die man 81 Mal im Jahr darin als Besucher begrüßen möchte.
Irgendwie müssen die Marlins gezwungenermaßen Schadensbegrenzung betreiben...
Meinens es ist beleidigend Bosch, Carriles und die restliche Mafia daraufhinzuweisen das sie versagt haben Fidel zu töten? Also die meistens Latinos mögen Fidel und unter den Miami Kubanern, naja die sehen auch immer mehr ein das sie der US Propaganda auf dem Leim gingen und jetzt 16 Stunden am Tag arbeiten und im Leben kaum vorankommen, aber dafür dürfens sehen wie gut andere leben.
Die Kubaner der ersten Generation sind heute steinreich in Miami, die 2te Generation sofern nicht Mariel, haben es auch dank der kostenlosen in die Mittelklasse von nichts geschafft. Und die 3te Generation lebt auch, allerdings wissen die nicht wo es besser ist, in Miami mit wenig Geld oder in Kuba mit 50 Dollar. Die Welt hat Fidel unglaublich viel zu verdanken!
Hätten ihn die Amis genauso abserviert wie 6 Jahre zuvor Guzman, der hat das auch probiert und was war? Die haben plötzlich russische U-Boote entdeckt vor Guatemala, reine Erfindung natürlich und Invasion. Also wer blieb nachdem die Bevölkerung selbst und nicht Fidel die Batista Leute verjagte? Die stänkerten in den USA, CIA unterstützte sofort nach der Revolution im Escambray die Konterrevolution, danach die Schweinebucht Invasion, und am Ende gabs noch den Mord an Kennedy, den man den Kubanern anhängen wollte, was auch stimmt aber eben den Exilkubanern. Also wie hätten sie sich verhalten? Same shit again, 3 Jahre Sierra und danach wieder das Volk ausbeuten lassen? Es gab keine andere Lösung und die USA bekam was sie wollte, ein armes Land
Also die Amis als angeblich Schuldige für die Errichtung einer Diktatur hinzustellen ist ja nun selten dämlich. Als ob die der Grund ist, warum diese nur halbherzig interveniert haben.
Kuba gehörte vor der Revolution zu den reichsten Ländern Lateinamerikas. Castro hat es in die Liga der Ärmsten geführt. Nebenbei hat er den Kubanern noch nahezu sämtliche bürgerlichen Freiheiten genommen. Die paar sozialen Rechte die neu hinzugekommen waren, hätte man auch und viel besser in einem demokratischen Kuba machen können. Heute sind selbst diese nicht mehr das Propagandapapier wert, auf dem sie stehen. Und das alles, weil die pöhsen Yankees angeblich den Kubanern die Freiheit, welche sie nicht besitzen und Unabhängigkeit rauben wollen.
Ich habe erstmal nur geschrieben das keine Möglichkeit bestand mit den Amis zu kooperieren und gleichzeitig soziale Reformen zu machen. Fidel war zu diesem Zeitpunkt sicher kein authoritärer Herrscher. Aber nach der Schweinebucht, gab es kein zurück mehr. Entweder Russen Stalinismus oder Aufgabe. Oder glaubens es wäre ohne Schutzmacht gegangen?
Kuba war aus mehreren Gründen recht gut entwickelt, primär weil dort sehr viel Kapital hinfloss und viel Zucker produziert wurde. Wer was auf sich hielt in den USA hatte eine Villa in Kuba. Wie geschrieben, so einfach war es nicht dazumals. USA Kurs war totale Konfrontation.
andere Zeiten, andere Sitten. Gibt es heute nicht mehr in Kuba. Man lernte dazu. Und was geschah, kaum bekamen die Homosexuellen Rechte, wurde schon behauptet Raul sei einer und der Kubaner ist halt ein Macho zu dieser Zeit gewesen. Folterung betreibt heute noch die USA auf Kuba, die Kubaner jedoch schon lange nicht mehr. Unter Batista und einigen die heute in Miami leben soll es aber übelst gewesen sein.
15 Jahre vor der Revolution im bedeutend weiter fortgeschrittenen Deutschen Reich ermordete man Millionen Unschuldiger. In der McCarthy Zeit verschwanden zahlreiche Menschen. Und Kuba hat bei einer zu dieser Zeit gängigen Todesstrafe die Mittäter von Batista nach Verfahren hingerichtet, ca. 2000-3000 Personen, viele davon Mörder. Und jetzt stellt sich hier ein Nachkomme eines Kollobarateurs im deutschen Reich hin und deutet auf Kuba, das Millionen Menschen in der 3.Welt medizinische Hilfe anbietet und tausenden ein Studium bezahlt. Fidels Wirtschaft mag ein Fehlschlag sein, aber humanitär fortschrittlicher als woanders.
Wie auch immer (ein bisserl wirr dein Posting):
Castro ist wohl eher propagandistisch fortschrittlicher als woanders, zB der medizinische Hilfe-Schmäh, den Europas Teenie-Linke und sonstige Träumer gewohnt unreflektiert schlucken...früher haben mich (als Sohn eines Exil-Kubaners) solche Leute geärgert, mittlerweile habe ich es akzeptiert, dass es halt Menschen gibt, die Dinge sehen wollen und auch unbequeme Wahrheiten ertragen, und andere, die mit einem Brett vor dem Kopf in ihrer zurechtgezimmerten Weltsicht Bestätigung suchen.
Ist nun mal so.
Viel Spaß also noch beim frohen Castroverehren.
Kubas Aussenpolitik Vorbildhaft
Kubas Wirtschaftspolitik Ein Graus
Volk lästig weil Land arm, und keine Motivation für den Staat zu arbeiten, wenns es nur indirekte Vergünstigungen gibt aber nix auf die Hand.
Schuldige Castros Wipo, PCC Korruption, USA, Kapitalismus und sowjetische Abhängigkeit und deren miese Technologie (in dieser Reihenfolge)
Die Leistungen der kub. Ärzte im Ausland will ich nicht schlecht reden, allerding nach 10 Jahren in Venezuela, funktioniert dort noch immer wenig ohne die Kubaner ist traurig, da gibts bessere Beispiele.
Übrigens Freundin ist gerade in einer 2 jährigen Auslandmission in Asien, ich weiss schon ein bisserl wovon ich rede.
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