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Wien - Die Dekanin der Wiener Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, Andrea Seidler, soll im Rahmen eines vom Wissenschaftsfonds FWF mit rund 400.000 Euro geförderten Projektes einen nicht unerheblichen Anteil an Familienmitglieder vergeben haben, berichtet die Wochenzeitung "Falter". Insgesamt seien fast 30.000 Euro an staatlichen Forschungsgeldern im Verwandten- und Bekanntenkreis der Dekanin gelandet. (red, DER STANDARD, 11.4.2012)
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Ein Nachtrag: Die "Amtsmacht"-Darstellung "DEKANIN soll Familie ... versorgt haben" ist also auch chronologisch ordentlich daneben getitelt, sollte(?) aber offenbar eine Art Positionsmissbrauch suggerieren. Das ist um so erstaunlicher, als der FWF Seidlers Projekt vom ersten Moment an gegen alle Vorwürfe als völlig korrekt durchgeführt bestätigte.
Es muss schon klar sein, dass mit 1500 € bezahlte Institutsmitarbeiter sich irgendwann wehren werden.
Wenn die Tochter hochqualifiziert ist, ist das noch kein Anlass, sie extra zu bezahlen. Sie kann doch vom Gehalt der Mama leben, das müsste doch ausreichen!
Trotzdem kann sie die Tochter weiterhin sehr gut weiterfördern, aber nicht bezahlen.
Scanarbeiten von einem Friseur müssen die Eifersucht der Institutsmitarbeiter erregen. Ein Student hätte sich riesig gefreut.
und via extrem hoher Strafdrohung geschützt ist, wird sofort und ohne mit der Wimper zu zucken, die moralische Korruptheit bis zum Anschlag aktiviert.
Tochter, Mann von Cousine, Schwiegersohn, Bekannte.
Der Clan der Dekanin Andrea Seidler.
Alle durchversorgt.
Weil's ungeahndet bleibt, der rechtsfreie Raum vollständig genutzt wird, kommt dann nur noch das Gefasel von der "schiefen Optik".
Es ist trotzdem Trickbetrug und beinharte Korruption, Vorteilsnahme, Vorteilsgewährung, Steuergeldmißbrauch.
Von eben einer korrupten, von keiner Moral beleckten Baggage.
Compliance-Regeln des FWF gebe es nicht, man vertraue auf die korrekte Verwendung der Mittel, tönt ein FWF-Sprecher.
Wo lebt dieser Mann?
Kennt er die Zwetschkenrepublik nicht?
in welcher Art und Weise ist das Geld an Familienmitglieder oder Bekannte geflossen? Was meint man unter Bekannte? Im Prinzip ist jeder Mitarbeiter eines Forschungsprojektes ein Bekannter des Leiters. Ich fänds auch nicht sonderlich dramatisch, wenn bei einem Forschungsprojekt z.B. ihre Nichte mitgearbeitet hätte - sofern die entsprechende Person qualifiziert ist, dann sind die 30.000 auf einen Schlag im Verwandtenkreis gelandet...
der möglicherweise nur dazu dient, im Stile einer in immer ungewohntere Tiefen abgleitenden öffentlichen Diskussion an die niedrigsten menschlichen Triebe (Neid, Misgunst usw.) zu apellieren. Wo sind die Fakten, die auf ein echtes Fehlverfhalten hinweisen ? Wurden Personen aus dem Bekanntenkreis überbezahlt ? Wurden Verwandte bei der Stellenvergabe anderen höher qualifizierten Personen vorgezogen ? Dazu finde ich auch im weiter unten angeführten Link keinerlei stichhaltige Informationen ... sollte dies nicht der Fall sein, dann ist diese Meldung im allerbesten Fall armselig!
Sollte dies doch der Fall sein, dann wären adäquate Sanktionen natürlich angebracht - und dann auch in adäquater Ausführlichkeit berichtenswert !
Aber Bekanntenkreis? Selbst als kleiner Diplomand war ich bei fast allen Stipendien, die ich in den 90er-Jahren erhalten habe, in irgendeiner Art und Weise den zuerkennenden Professor/innen bekannt.... ;-)
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