Dekanin soll Familie mit Forschungsgeldern versorgt haben

10. April 2012, 17:38

Fast 30.000 Euro an staatlichen Forschungsgeldern sind laut Medienberichten im Verwandten- und Bekanntenkreis gelandet

Wien - Die Dekanin der Wiener Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, Andrea Seidler, soll im Rahmen eines vom Wissenschaftsfonds FWF mit rund 400.000 Euro geförderten Projektes einen nicht unerheblichen Anteil an Familienmitglieder vergeben haben, berichtet die Wochenzeitung "Falter". Insgesamt seien fast 30.000 Euro an staatlichen Forschungsgeldern im Verwandten- und Bekanntenkreis der Dekanin gelandet. (red, DER STANDARD, 11.4.2012)

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Projektbeginn 2006 - Seidler erst Dekanin seit Okt. 2011.

Ein Nachtrag: Die "Amtsmacht"-Darstellung "DEKANIN soll Familie ... versorgt haben" ist also auch chronologisch ordentlich daneben getitelt, sollte(?) aber offenbar eine Art Positionsmissbrauch suggerieren. Das ist um so erstaunlicher, als der FWF Seidlers Projekt vom ersten Moment an gegen alle Vorwürfe als völlig korrekt durchgeführt bestätigte.

stimmt. wir müssen alles revidieren. da war sie nur institutsvorstand bzw später vizedekanin.

offensichtlich darf sich eine Frau in Österreich sogar so etwas straflos leisten !!!

großartige neuigkeiten...

....kommt schon mal vor das die frau von irgendeinen projektleiter auch sekräterin im projekt ist...sogar gar nicht so selten.....also...echt nur ein skandälchen..ein minikleines

Institutsmitarbeiter oder Verwandte ?

Es muss schon klar sein, dass mit 1500 € bezahlte Institutsmitarbeiter sich irgendwann wehren werden.

Wenn die Tochter hochqualifiziert ist, ist das noch kein Anlass, sie extra zu bezahlen. Sie kann doch vom Gehalt der Mama leben, das müsste doch ausreichen!

Trotzdem kann sie die Tochter weiterhin sehr gut weiterfördern, aber nicht bezahlen.

Scanarbeiten von einem Friseur müssen die Eifersucht der Institutsmitarbeiter erregen. Ein Student hätte sich riesig gefreut.

wenn die verwandten in dem projekt mitgearbeitet haben, ist mir neu, dass das ein problem sein soll...

Lieber Standard, das ist Rufmord. Die Unschuldsvermutung gilt ja wohl nicht nur für Herrn Grasser und seine Spezln.

man glaubt es kaum, dass einem einmal die "unschuldsvermutung" richtig fehlen kann. hier fehlt sie aber, sie haben recht!

Es wäre interessant, zu erfahren, warum das geschieht.

Wenn etwas nicht vollkommen wasserdicht

und via extrem hoher Strafdrohung geschützt ist, wird sofort und ohne mit der Wimper zu zucken, die moralische Korruptheit bis zum Anschlag aktiviert.

Tochter, Mann von Cousine, Schwiegersohn, Bekannte.

Der Clan der Dekanin Andrea Seidler.

Alle durchversorgt.

Weil's ungeahndet bleibt, der rechtsfreie Raum vollständig genutzt wird, kommt dann nur noch das Gefasel von der "schiefen Optik".

Es ist trotzdem Trickbetrug und beinharte Korruption, Vorteilsnahme, Vorteilsgewährung, Steuergeldmißbrauch.

Von eben einer korrupten, von keiner Moral beleckten Baggage.

Compliance-Regeln des FWF gebe es nicht, man vertraue auf die korrekte Verwendung der Mittel, tönt ein FWF-Sprecher.

Wo lebt dieser Mann?

Kennt er die Zwetschkenrepublik nicht?

intrige

da brandlts gewaltig. ein bissi journalistische nachfrage wär net schlecht...
die meldung ist höchstgradiger unsinn ...

Schlaue Dame.

Die schaut halt auf ihre Familie.
Aber mal ohne Spass: Dürfen Familienmitglieder bei Eignung nicht auch berücksichtigt werden ? Und warum nicht?
Das muss noch lange nichts mit Korruption zu tun haben.

Was sollte das überhaupt mit Korruption zu tun haben?
Ich glaube, Sie bringen da was durcheinander.

Korruption bezeichnet Bestechung und Bestechlichkeit, Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung.

Bitte um genauere Recherche

und die Unschuldsvermutung

der artikel ist irgendwie nicht ganz ausgereift

in welcher Art und Weise ist das Geld an Familienmitglieder oder Bekannte geflossen? Was meint man unter Bekannte? Im Prinzip ist jeder Mitarbeiter eines Forschungsprojektes ein Bekannter des Leiters. Ich fänds auch nicht sonderlich dramatisch, wenn bei einem Forschungsprojekt z.B. ihre Nichte mitgearbeitet hätte - sofern die entsprechende Person qualifiziert ist, dann sind die 30.000 auf einen Schlag im Verwandtenkreis gelandet...

Ich bin dafür noch mehr Frauenquoten einzuführen! Jedes Institut und jede Firma muss mindestens eine Frau an der Spitze haben. Denn wie man sieht, sind diese moralisch erhaben und auch sonst wesentlich besser qualifiziert als Männer.

wenn sie den fall besser kennen als im artikel dargestellt, auf welche weise hat da wer wem geld gegeben?

das ist schon ein sehr seltsamer Artikel

der möglicherweise nur dazu dient, im Stile einer in immer ungewohntere Tiefen abgleitenden öffentlichen Diskussion an die niedrigsten menschlichen Triebe (Neid, Misgunst usw.) zu apellieren. Wo sind die Fakten, die auf ein echtes Fehlverfhalten hinweisen ? Wurden Personen aus dem Bekanntenkreis überbezahlt ? Wurden Verwandte bei der Stellenvergabe anderen höher qualifizierten Personen vorgezogen ? Dazu finde ich auch im weiter unten angeführten Link keinerlei stichhaltige Informationen ... sollte dies nicht der Fall sein, dann ist diese Meldung im allerbesten Fall armselig!

Sollte dies doch der Fall sein, dann wären adäquate Sanktionen natürlich angebracht - und dann auch in adäquater Ausführlichkeit berichtenswert !

Der FWF ist keine "staatliche" Organisation (auch wenn sich sein Budget fast ausschliesslich aus Bundeszuwendungen und Förderbeiträgen der Österreichischen Nationalbank zusammensetzt), sondern besitzt eine unabhängige Rechtsstellung.

Na dann....

Na dann ist ja alles Bestens!

Ironie funktioniert in diesem Forum nicht.

Verwandtenkreis wäre natürlich ein Skandal...

Aber Bekanntenkreis? Selbst als kleiner Diplomand war ich bei fast allen Stipendien, die ich in den 90er-Jahren erhalten habe, in irgendeiner Art und Weise den zuerkennenden Professor/innen bekannt.... ;-)

wenn sie zufällig im projekt ihres onkels mitarbeiten und dafür geld bekommen find ich das jetzt nicht verwerflich...

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