Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Prishtina/Pristina/Belgrad - Hinter dem Bombenanschlag im Nordteil von Mitrovica, bei dem Sonntag früh ein Kosovo-Albaner getötet wurde, dürfte eine serbische Organisation stecken. Dies berichtete am Dienstag die Tageszeitung "Koha Ditore" unter Berufung auf Ermittlerkreise. Demnach durfte eine von zwei ortsansässigen Serben angeleitete Organisation, die sich "Zivilverteidigung" nennt, den Angriff organisiert haben. Bei dem Anschlag wurden auch zwei Kinder des getöteten Albaners verletzt.
Der Plastiksprengstoff wurde am Fenster seiner Wohnung im Erdgeschoß eines Hochhauses angebracht. Die Motive für den Anschlag sind noch unbekannt.
Illegale Grenzübergänge bleiben offen
Dasselbe Blatt berichtete auch, dass die internationale Schutztruppe KFOR wegen der verschlechterten Sicherheitslage in dem mehrheitlich von Serben bewohnten Nordkosovo vorübergehend auf den Plan verzichtet habe, die von Serben im Vorjahr angelegten illegalen Grenzübergänge zu Serbien zu schließen. Man werde warten und die Entwicklung der Situation beobachten, wurde ein KFOR-Sprecher von der Tageszeitung zitiert. Von serbischer Seite waren die illegalen Grenzübergänge vor einigen Tagen von einer Sonderpolizei-Einheit abgesperrt worden. Die Reisenden in den Kosovo werden von der serbischen Polizei auf die zwei legalen Grenzübergänge - Jarinje und Brnjak - verwiesen. Die Grenzkontrolle wird von Beamten der EULEX-Mission durchgeführt, kosovarische Grenzpolizisten und Zöllner sind anwesend.
Parallelstrukturen auflösen
Laut internationalen Berichten wies die jüngste Entwicklung im Nordkosovo erneut auf die Notwendigkeit hin, die serbischen Parallelstrukturen in diesem Landesteil aufzulösen und einen Dialog über den Nordkosovo aufzunehmen, berichtete "Koha Ditore". Prishtina ist einem solchen Dialog allerdings abgeneigt. Die Frage des Nordkosovos existiere gar nicht, wurde die kosovarische Chefverhandlerin Edita Tahiri von der Tageszeitung "Gazeta Express" am Dienstag wieder einmal zitiert. Was existiere, sei die Herausforderung, nordkosovarische Serben in die kosovarische Gesellschaft einzubinden. Auch seien die Behörden verpflichtet, den Plan des früheren UNO-Vermittlers Martti Ahtisaari auch im Nordkosovo umzusetzen, präzisierte Tahiri. Von der kleinen serbischen Gemeinschaft im Nordkosovo wird jegliche Autorität Prishtinas (serbisch: Pristina) abgelehnt.
Wahlen in Serbien
In Serbien finden am 6. Mai die Präsidentschafts-, Parlaments- und Lokalwahlen statt. Belgrad hat laut Regierungsfunktionären auf die Organisation von Lokalwahlen im Nordkosovo verzichtet, ist allerdings bemüht, die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in den serbischen Enklaven im Kosovo abzuhalten. Belgrad veruscht zudem, mit der UNO-Mission UNMIK eine Vereinbarung über die Organisation des Urnenganges zu erreichen. Die kosovarische Regierung hat sich laut früheren Medienberichten bereit erklärt, den Urnengang für das serbische Parlament und den Präsidenten zuzulassen, falls dieser von der Mission der Organisation für Zusammenarbeit und Sicherheit (OSZE) organisiert wird. (APA, 10.4.2012)
Florim Limaj ist Bruder des früheren Verkehrsministers Fatmir Limaj
EU drängt Dacic und Thaçi zu ersten konkreten Aktionen
Belgrad hatte in der Vorwoche einen Lösungsplan für Nordkosovo abgelehnt
Bei dem Treffen der Premierminister Ivica Dacic und Hashim Thaçi am Dienstag geht es um die Umsetzung des Nordkosovo-Abkommens. Läuft alles gut, könnte Serbien ab Jänner den EU-Beitritt verhandeln.
Kosovos Vizepremierministerin Edita Tahiri: Serbien ist weit davon entfernt, seine Denkweise zu ändern
Das Kosovo-Abkommen versetzt die Serben im Norden in Wut und Angst
Vorschlag der EU sei nicht annehmbar - Vereinbarung mit dem Kosovo ist Bedingung für EU-Beitrittsverhandlungen
Nein zu Vereinbarung - Kosovarische Präsidentin kündigt rasche Umsetzung an - Dacic erwartet Einigung auf Terminplan noch diese Woche
Vorschlag Ashtons gegenüber Serbien und Kosovo - UNO-Verwaltung Ostkroatiens in den 90er Jahren als Vorbild
Serben strikt gegen Abkommen Belgrads mit Prishtina
Ashton: "Kluft nur noch schmal, aber tief" - Für Serbien stehen EU-Beitrittsverhandlungen auf dem Spiel
Bei acht Treffen konnten die Ministerpräsidenten keine Lösung finden
Gesprächsrunde in Brüssel gescheitert - Keine Lösung über Frage des Nordkosovo
Nikolic äußert Skepsis gegenüber Ashtons Vorschlag zu Nordkosovo
Thaci will Dialog fortsetzen - Serbien hat von EU vorgeschlagene Lösung für Nordkosovo abgelehnt
Berichterstatterin des EU-Parlaments: Alle EU-Staaten sollen Kosovo anerkennen - Uneinigkeit schwächt positiven Einfluss der EU
Angebotene Lösungen würden Sicherheit und Menschenrechte der Serben nicht sichern
Befugnisse im Bildungs-, Gesundheits- und Justizwesen, auch eigene Medien
Drei Serben wurden wegen gewaltsamer Ausschreitungen im März 2008 zu Haftstrafen verurteilt
Das mit EU-Hilfe vor Monaten ausgehandelte Abkommen wird seit Montag umgesetzt
Treffen mit Ashton in Brüssel - Präsident Nikolic wies Vorschlag der EU zurück
Das Haager Tribunal für Kriegsverbrechen hat den Ex-Kommandanten der UÇK und Ex-Premier des Kosovo, Ramush Haradinaj, für unschuldig befunden. In Prishtina rechnet man mit seiner Rückkehr in die Politik
Hallo Standard, in Kroatien wurde ein 75-jähriger Serbe ermordet und der Mörder setzte ihm ein Partisanenschiffchen auf den Kopf. Eindeutig ethnischer Hintergrund, bitte um Meldung:
http://www.nezavisne.com/novosti/e... 37397.html
Die erste Liste Wahlliste für die Lokalwahlen im Nordkosovo steht. Die Serben dort haben sich das Referendum nicht nehmen lassen, und so wird es auch mit den Wahlen sein.
Nikolic hat bereits erklärt, als Präsident die für Serbien ungünstigen - und von der Vorgängerregierung geschlossenen Vereinbarungen - nicht umsetzen zu wolllen.
Es ist eine Tragödie, was passiert ist. Kein Mord eines Menschen ist zu rechtfertigen, umso weniger, wenn es sich dabei - wie bei vier von ihnen, um Maturanten handelt, die das ganze Leben vor sich hatten.
Es ist unglaublich und lässt wieder einmal erahnen, zu was einzelne Menschen fähig sind. Mein tiefstes Beileid an die Familien.
-
Es gibt Kräfte, welche die Situation in FYROM vorsätzlich verschlechtern wollen. Die letzten Vorfälle sind nicht zufällig - und werden irgendwo orkestriert vorbereitet. Die Albaner in FYROM haben überhaupt kein Interesse, die bereits errungenen Fortschritte zu zerstören. Ein Makedonac hat mir versichert, dass Belgrad dahinter steckt - auch in Anbetracht der Vorfälle im Norden der Republik Kosovo. Klang logisch.
Dass ausgerechnet Sie sich dabei so sicher sind, wundert mich dann doch. Waren es nicht Sie, der erst kürzlich behauptete, dass durch den fehlenden Beweis, dass die Granate auf dem Marktplatz von Markale von den Serben kam, sie ja auch genauso gut von den bosnischen Muslimen selbst kommen konnte?
Entweder haben Sie übernatürliche (hellseherische) Fähigkeiten oder Sie haben haben 2 völlig verschiedene Charaktereigenschaften und bedienen sich derer je nach Nutzen.
P.S:
(Ich hoffe, dass mein Kommentar diesmal angezeigt wird)
Ich wollte sehen wie die Reaktionen der Albaner sein werden.
Allerlei Interessantes hab ich empfangen. Komischer weise von den gleichen Leuten die beim Anschlag auf den Albaner in KM gleich aufgeschrien haben ;)
Unsere Schiffchen beginnen schon zu Rotieren. Thaci beschwert sich bei Ashton über die Verhaftungen (irgendwie amüsant diese Ignoranz) und wg. der "serbischen Strukturen" im Norden, ganz besonders aber über den Bombenanschlag in Mitrovica. Interessant, seit Jahren werden Serben drangsaliert und umgebracht, und keinen kümmert's, aber jetzt auf einmal....
Schiffchen, Westblock und Co. sind jetzt in der gleichen Situation wie Serben und JNA 20 Jahre zuvor. Sie fühlen sich 100% im Recht und sind hochgerüstet. Ein paar kleine Funke und die Show beginnt von vorne.
War gerade bei einem Einkauf im Metro und frag einen Fleischer was und er antwortet im gebrochenen Englisch. Interessant, die Schifferl wollen mit einem Serben nicht mal Deutsch reden
genauso wie die sich mit dem solidaritätszuschlag den alle jugoslawen ins kosovo pumpten nicht zufrieden gaben.... die geben erst ruhe wenn dort mittelalterliche zustände wie in nordalbanien herrschen.
Mittelalterlich finde ich es aber auch, dass in Belgrad die Schwulendemo so massiv angegriffen wird, von "pro-westlich-orientierten-gebildeten-und-zeitgemäßen" Serben, dass die Folgedemo von der Regierung in Belgrad verboten wurde, weil man sich nicht in der Lage sah, die Schwulen gegen die "pro-westlich-orientierten-gebildeten-und-zeitgemäßen" Serben zu schützen :-)
Bitte entschuldigen Sie die Wiederholung
Denn so unterschiedlich in der sexuellen Kultur sind Serben und Albaner vermutlich gar nicht. Ich habe den Verdacht, dass die Feindseligkeiten unter allen Gruppen existieren, die einen Anspruch auf eine "Sache" erheben.
Zwei Männer wollen eine Frau, zwei Frauen wollen das schönste Kleid, zwei Mannschaften wollen den Sieg.
Den Unterschied zwischen den Kulturen macht der Umgang mit dem Anderen innerhalb eines solchen Bestrebens.
Aber, um Ihre Frage zu beantworten, müsste ich erst einmal wissen, was Sie als sexuelle Kultur definieren. Vielleicht ist Ihnen ja etwas aufgefallen, das mir in meiner Analyse noch fehlt...
http://www.b92.net/eng/news/... v_id=79755
Seit Monaten will man auch Mazedonien destabilisieren. Warum schweigt man darüber?
Aber warum muss das Thema Mazedonien hier einfach strukturlos in einen "wildfremden Thread" eingepflanzt werden?
Das ist so ähnlich ärgerlich, wie in anderen Foren, wo man sich die Meinung von Experten einholen möchte, und nach dem dritten Posting folgen 200 über irgendeine zum dem Thema nicht zugehörige Unterhaltungen.
Ich glaube, es gibt andere Kanäle, dem Standard seinen Unmut über die fehlende Berichterstattung in Skopje kund zu tun.
Hier für die Öffentlichkeit:
http://www.tagesschau.de/ausland/m... en126.html
http://www.kas.de/mazedonie... ons/30739/
http://www.tt.com/Nachricht... nommen.csp
http://www.rundschau-online.de/html/arti... 0681.shtml
was fällt euch ein über grenzen zu reden?
EIN MANN IST GETÖTET WORDEN!!
Eine Frau ist nun Witwe.
Vier Kinder sind Waisen.
Ist das euer ernst?
Und zu den Vermutungen: Ein albanischer Mann lebt mit seiner Familie im Norden Mitrovicas, umgeben von der serbischen Bevölkerung DES KOSOVOS.
Na wer wird wohl den Anschlag verübt haben?
UND DIE INTERNATIONALEN MEDIEN INTERESSIEREN SICH EINEN DRECK.
Gratulation, ihr nationalistischangehauchtenoaschlecha.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.