Branchenvertreter zur Gehaltsangabe: Zahnlos oder Schritt Richtung Fairness?

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Seit Anfang des Jahres werden inkorrekte Stellenausschreibungen ohne der Angabe eines kollektiv-vertraglichen Mindestgehalts sanktioniert - Ein Schritt Richtung Gleichbehandlung am Gehaltskonto? Vertreter der Branche haben sich zu Wort gemeldet. Eine erste subjektive Zwischenbilanz, ob das neue Gesetz zur Angabe des kollektiv-vertraglichen Mindestgehalts in Stelleninseraten als Mittel taugt, um Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern zu reduzieren.

foto: dr. pendl & dr. piswanger
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Eva Schlader, Dr. Pendl & Dr. Piswanger:

"Als vorsichtige erste Zwischenbilanz lässt sich nicht erkennen, dass bei gehobenen Positionen die Gehaltsangabe ein taugliches Mittel darstellt. Nachdem hauptsächlich Mindestangabe genannt werden mit dem Passus "je nach Qualifikation ist eine Überzahlung möglich", hängt es nach wie vor vom Verhandlungsgeschick und vom Selbstbewusstsein von Frau/Mann ab, welches Gehalt schlussendlich erzielt wird." (mat, om, derStandard.at, 18.4.2012)

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