Branchenvertreter zur Gehaltsangabe: Zahnlos oder Schritt Richtung Fairness?

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Seit Anfang des Jahres werden inkorrekte Stellenausschreibungen ohne der Angabe eines kollektiv-vertraglichen Mindestgehalts sanktioniert - Ein Schritt Richtung Gleichbehandlung am Gehaltskonto? Vertreter der Branche haben sich zu Wort gemeldet. Eine erste subjektive Zwischenbilanz, ob das neue Gesetz zur Angabe des kollektiv-vertraglichen Mindestgehalts in Stelleninseraten als Mittel taugt, um Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern zu reduzieren.

foto: secretary search
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Elisabeth Weghuber, Secretary Search:

"Leider besteht teilweise nicht die Offenheit, das tatsächliche Gehalt anzugeben: Viele greifen zu Standardsätzen, die nur das kollektiv-vertragliche Mindestgehalt angeben. Das Gesetz wird nicht so eingesetzt, dass es eine Orientierung für Bewerberinnen und Bewerber ist. Zur Gleichstellung trägt es nicht bei."

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